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Wirtschaftsmotor

Warum sind erneuerbare Energien ein Standortvorteil und keine Kostenfalle?

Die erneuerbaren Energien gelten als entscheidender Standortvorteil, da sie ökonomisch, strategisch und ökologisch dem fossilen System überlegen sind. Während die öffentliche Debatte oft eine „Kostenfalle“ suggeriert, stellt in Wahrheit das Festhalten an fossilen Strukturen die eigentliche Wohlstandsvernichtung dar.

Ein wesentlicher ökonomischer Vorteil ist die Umkehr der Wertschöpfungslogik:

  • Fossiler Kapitalabfluss: Deutschland zahlt üblicherweise 80 bis 90 Milliarden Euro pro Jahr (in Krisenzeiten bis zu 150 Milliarden Euro) für den Import von Öl, Gas und Kohle ins Ausland. Dieses Geld ist für die heimische Wirtschaft verloren.
  • Investition in die Zukunft: Die für die Energiewende notwendigen Investitionen (ca. 700 Milliarden Euro bis 2030) fließen hingegen in die heimische Volkswirtschaft. Sie fördern Innovationen, schaffen regionale Wertschöpfung und sichern Arbeitsplätze.

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