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Deutschland, BAFA, Wirtschaftsförderung, Elektromobilität, Wärmewende, Klima- und Wirtschaftspolitik.

Rolle des BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, deutsche Klima- und Wirtschaftspolitik.
14. September 2026 durch
stromzeit.ch

Deutschland, BAFA, Wirtschaftsförderung, Elektromobilität, Wärmewende, Klima- und Wirtschaftspolitik. 

15.09.2026

Die Rolle des BAFA in der deutschen Klima- und Wirtschaftspolitik.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter der Leitung von Präsidentin Dr. Mandy Pastohr fungiert als zentrale Umsetzungs- und Vollzugsbehörde der Bundesregierung. Mit rund 1.200 Beschäftigten an sieben Standorten administriert die Behörde über 200 Aufgabenbereiche, die von der Exportkontrolle bis hin zu entscheidenden Förderprogrammen der Energie- und Klimapolitik reichen. Während das BAFA keine direkte Rolle im Natur- oder Umweltschutz spielt, zahlen seine Programme indirekt massiv auf diese Ziele ein.

1. Die Elektromobilität: Förderung und Marktentwicklung.

Ein zentraler Pfeiler der aktuellen BAFA-Tätigkeit ist die E-Auto-Prämie, die darauf abzielt, die grösste Hürde beim Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität zu überwinden: den hohen Anschaffungspreis.

Zielgruppen und soziale Staffelung.

Die Förderung richtet sich insbesondere an Familien sowie Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Daten zeigen, dass dieser soziale Ansatz greift: Etwa die Hälfte der Anträge stammt von Personen mit einem Jahreseinkommen unter 45.000 Euro.

Nachfrage und Budget:
  • Antragszahlen: Seit Eröffnung des Portals im Mai wurde das BAFA regelrecht „überrannt“; aktuell liegen über 95.000 Anträge vor.
  • Fördervolumen: Insgesamt stehen 3 Milliarden Euro zur Verfügung, was für etwa 800.000 Fahrzeuge ausreicht. Trotz Berichten über einen schleppenden Mittelabfluss betont Pastohr, dass das Personal verstärkt wurde, um die Antragswelle abzuarbeiten.
Marktanalyse und Herkunft der Fahrzeuge.

Entgegen der Kritik, dass vor allem ausländische Marken profitieren, zeigt eine Analyse der bewilligten Anträge ein differenziertes Bild:

  • Volkswagen-Konzern: Spitzenreiter.
  • Tesla: Platz 2.
  • Chinesische Marken: kleinster Anteil.

Die Förderung ist herstellerneutral gestaltet, da der Fokus auf der Unterstützung einkommensschwächerer Käufer und nicht auf Industriepolitik liegt.

Ökologischer und ökonomischer Impact.

Der ökologische Nutzen ist messbar: Der vorangegangene „Umweltbonus“ sparte zwischen 2016 und 2023 rund 4,5 Millionen Tonnen CO2 ein; langfristig wird mit bis zu 28 Millionen Tonnen gerechnet. Ökonomisch sollen Skaleneffekte erzielt werden, um E-Autos durch höhere Produktionszahlen und Innovationen dauerhaft erschwinglicher zu machen.

2. Gebäude- und Wärmewende: Effizienz im Bestand.

Die Wärmewende gilt als zentral für die Klimaziele, da etwa zwei Drittel der Energie in privaten Haushalten für die Raumheizung genutzt werden.

Förderung von Einzelmassnahmen.

Das BAFA unterstützt Eigentümer von Bestandsgebäuden durch:

  1. Energieberatung: Ein geförderter erster Schritt, um sinnvolle Massnahmen und deren Amortisation zu prüfen.
  2. Einzelmassnahmen: Zuschüsse für den Austausch von Fenstern und Türen, Dachsanierungen oder Dämmungen. Die Nachfrage ist steigend: Von 180.000 Anträgen im Jahr 2024 stieg die Zahl auf über 210.000 im letzten Jahr.
Zuständigkeiten und das Heizungsgesetz.

Es besteht eine klare Aufteilung der Zuständigkeiten: Während die KfW für den Heizungsaustausch (z. B. Wärmepumpen) zuständig ist, verwaltet das BAFA die flankierenden Effizienzmassnahmen. Bezüglich des neuen Heizungsgesetzes betont Pastohr die Entscheidungsfreiheit der Bürger, weist aber auf die „Biotreppe“ (ab 2029) und steigende CO2-Preise hin, die fossile Heizungen langfristig unattraktiver machen.

3. Unterstützung der Wirtschaft und Industrie.

Um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen während der Transformation zu sichern, bietet das BAFA spezifische Programme an.

Energie- und Ressourceneffizienz,

Unternehmen können Förderungen für die Modernisierung von Anlagen, energieeffiziente Pumpen oder die Abwärmenutzung beantragen. Letztere ist besonders effizient, wenn Prozesswärme für die Gebäudeerwärmung wiederverwendet wird.

Der Industriestrompreis.

Ab Januar 2027 wird das BAFA für Anträge zum Industriestrompreis zuständig sein.

  • Ziel: Entlastung stromintensiver Branchen wie Chemie, Pharma, Stahl und Kunststoff.
  • Gegenleistung: Unternehmen müssen die Hälfte der erhaltenen Subventionen in Dekarbonisierungsmassnahmen oder erneuerbare Energien reinvestieren. Dies soll verhindern, dass Betriebe aufgrund hoher Energiekosten (Deutschland gehört zu den Top 10 der teuersten Stromländer) Standorte verlagern oder Arbeitsplätze abbauen.
4. Strategische Vision und institutionelles Vorbild.

Nachhaltigkeit als persönlicher Nutzen

Dr. Pastohr plädiert dafür, Klimaschutz nicht über Verzicht oder Weltuntergangsszenarien zu kommunizieren, sondern über den persönlichen und wirtschaftlichen Nutzen. Wenn Investitionen sich rechnen oder den Alltag verbessern, steigt die Akzeptanz in der Breite der Gesellschaft.

Das BAFA als Vorbild.

Die Behörde setzt intern auf ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem am Standort Eschborn. Damit möchte das BAFA bei Beschaffung, Dienstreisen und Ressourcenverbrauch eine Vorbildfunktion für andere Behörden und die Wirtschaft einnehmen.

Ausblick 2045.

Trotz aktueller Krisen zeigt sich die BAFA-Präsidentin zuversichtlich, dass das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreichbar ist, sofern alle Akteure die Chancen der Transformation ergreifen und an einem Strang ziehen.

Die Elektromobilität: Förderung und Marktentwicklung.

Die Förderung der Elektromobilität durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist ein zentrales Instrument, um den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität zu beschleunigen, wobei insbesondere der hohe Anschaffungspreis als grösste Hürde für Käufer adressiert wird.

Ziele und Zielgruppen der Förderung.

Die aktuelle Förderung ist sozial gestaffelt und richtet sich gezielt an Familien sowie Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Dr. Mandy Pastohr betont, dass etwa die Hälfte der Anträge von Personen eingereicht wird, deren Jahreseinkommen unter 45.000 Euro liegt. Das Programm soll nicht nur den Absatz kurzfristig ankurbeln, sondern einen nachhaltigen Markthochlauf anreizen, durch den Skaleneffekte erzielt, Kosten gesenkt und Innovationen sowie die Ladeinfrastruktur gefördert werden.

Marktentwicklung und Herstelleranteile.

Entgegen der Wahrnehmung, dass primär ausländische Marken profitieren, zeigt eine Analyse der bewilligten Anträge ein anderes Bild. Die Förderung ist herstellerneutral gestaltet.

  • Volkswagen-Konzern: Führt den Markt mit 23 % aller bewilligten Fahrzeuge an.
  • Tesla: Belegt mit 17 % den zweiten Platz.
  • Stellantis: Liegt bei 14 %.
  • Chinesische Konzerne: Kommen in der Summe aller Marken auf 15 %.

Im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres stieg der Absatz von E-Autos im Vergleich zum Vorjahr um 48 %, was neben der Förderung auch auf hohe Spritpreise und eine verbesserte Ladeinfrastruktur zurückgeführt wird.

Ökologischer Impact.

Der ökologische Nutzen der Förderung ist signifikant. Eine Evaluation des vorangegangenen „Umweltbonus“ ergab, dass zwischen 2016 und 2023 rund 4,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart wurden. Unter Berücksichtigung der gesamten Lebensdauer der Fahrzeuge wird mit einer Einsparung von bis zu 28 Millionen Tonnen CO2 gerechnet.

Eckdaten der Elektromobilitätsförderung:

Merkmal
Detail / Wert

Gesamtbudget

3 Milliarden Euro

Förderkapazität

Ausreichend für ca. 800.000 Fahrzeuge

Aktuelle Antragszahl

Über 95.000 Anträge (Stand Podcast-Aufnahme)

Sozialer Fokus

50 % der Antragsteller verdienen < 45.000 €/Jahr

Marktführer (VW)

23 % der bewilligten Anträge

CO2-Ersparnis (langfristig)

Bis zu 28 Millionen Tonnen

Fördergegenstand

Aktuell nur Neuwagen (Gebrauchtwagenförderung in Diskussion)

Das BAFA hat zur Bewältigung der hohen Nachfrage – allein seit Eröffnung des Portals am 19. Mai wurde die Behörde „überrannt“ – das Personal verstärkt, um die Bearbeitung der Anträge zu beschleunigen.


E-Auto Prämie, Elektromobilität, Wärmewende

Illustration © stromzeit.ch*

Gebäude- und Wärmewende.

Die Gebäude- und Wärmewende ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Klimaschutzziele, da private Haushalte etwa zwei Drittel ihrer gesamten Energie allein für die Raumheizung aufwenden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) spielt hierbei eine entscheidende Rolle als Umsetzungsbehörde für Förderprogramme, die darauf abzielen, die Energieeffizienz von Bestandsgebäuden zu steigern.

Förderstrategie und Massnahmen im Bestand.

Die Förderung durch das BAFA konzentriert sich primär auf Bestandsimmobilien, da Neubauten in der Regel bereits nach modernen, hohen Energiestandards errichtet werden. Der Prozess ist meist zweistufig aufgebaut:

  1. Energieberatung: Als ersten Schritt fördert das BAFA professionelle Energieberatungen. Experten prüfen vor Ort, welche Sanierungsmassnahmen am Gebäude sinnvoll sind, wie hoch das Einsparpotenzial ist und wann sich die Investitionen amortisieren. Das BAFA übernimmt hierbei einen Teil der Beratungskosten.
  2. Einzelmassnahmen: Eigentümer können Zuschüsse für spezifische Sanierungsschritte beantragen. Dazu gehören insbesondere der Austausch von Fenstern und Türen, die Dämmung von Wänden und Decken sowie die Sanierung des Daches.

Ein wesentlicher Vorteil dieses Systems ist die Flexibilität: Massnahmen müssen nicht im Paket umgesetzt werden, sondern können als einzelne Etappen nacheinander beantragt und abgearbeitet werden. Dies soll insbesondere Menschen mit geringerem Einkommen helfen, die vor hohen Einmalkosten zurückschrecken, Investitionen früher anzugehen.

Abgrenzung der Zuständigkeiten.

In der Förderlandschaft gibt es eine klare Aufteilung zwischen den Behörden, um Unübersichtlichkeit zu vermeiden:

  • BAFA: Zuständig für die Gebäudehülle und Effizienzmassnahmen (Dämmung, Fenster, Türen etc.).
  • KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau): Zuständig für den eigentlichen Heizungsaustausch, beispielsweise den Einbau einer neuen Wärmepumpe.
Aktuelle Entwicklungen und Trends.

Die Nachfrage nach diesen Effizienzförderungen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Von rund 180.000 Anträgen im Jahr 2024 wuchs die Zahl im letzten Jahr auf über 210.000 an. Trotz knapper öffentlicher Kassen bleibt die Förderung attraktiv, wobei sie perspektivisch über die Jahre leicht abnehmen soll, um Anreize für schnelles Handeln zu setzen. Ein neuer Fokus liegt zudem auf dem Bonus für sogenannte „Worst Performing Buildings“ – also Gebäude, die energetisch in einem besonders schlechten Zustand sind und deren Sanierung den grössten ökologischen Impact hat.

Eckdaten zur Gebäude- und Wärmewende (Bestand):

Kategorie
Details / Kennzahlen

Hauptzielgruppe

Eigentümer von Bestandsgebäuden

Energieverbrauch

Haushalte nutzen ca. 2/3 der Energie für Heizung

Zuständigkeit BAFA

Einzelmassnahmen an der Gebäudehülle & Beratung

Zuständigkeit KfW

Heizungsaustausch (z. B. Wärmepumpen)

Geförderte Massnahmen

Fenster, Türen, Dach- und Wanddämmung, Energieberatung

Antragsentwicklung

Anstieg von 180.000 auf ca. 210.000 Anträge

Besonderheiten

Bonus für "Worst Performing Buildings"

Strategischer Ansatz

Schrittweise Sanierung möglich ("häppchenweise")


Unterstützung der Wirtschaft und Industrie.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die Wirtschaft und Industrie durch gezielte Förderprogramme, um die Wettbewerbsfähigkeit während der energetischen Transformation zu sichern. Die Massnahmen konzentrieren sich primär auf die Steigerung der Energieeffizienz sowie auf die Entlastung stromintensiver Unternehmen von hohen Energiekosten.

Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft.

Unternehmen haben die Möglichkeit, eine Energieberatung für Nichtwohngebäude in Anspruch zu nehmen, um Einsparpotenziale und die Amortisation von Investitionen zu prüfen. Darauf aufbauend bietet die „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ finanzielle Unterstützung für die praktische Umsetzung.

  • Modernisierung: Gefördert wird der Austausch veralteter Anlagen durch energieeffizientere Komponenten wie moderne Pumpen oder Motoren.
  • Abwärmenutzung: Ein zentraler Fokus liegt auf der Rückgewinnung von Abwärme aus Produktionsprozessen, die direkt als Prozesswärme oder zur Beheizung von Gebäuden wiederverwendet werden kann.
  • Förderhöhe: Die Zuschüsse variieren je nach Unternehmensgrösse und dem gewählten Fördermodul, beispielsweise für Elektrifizierung oder Anlagenmodernisierung.
Der Industriestrompreis.

Um zu verhindern, dass Firmen aufgrund der hohen Stromkosten in Deutschland – das zu den Top 10 der teuersten Stromländer gehört – ihre Standorte verlagern oder Arbeitsplätze abbauen, wird ein Industriestrompreis eingeführt.

  • Start und Umfang: Die Antragsphase beim BAFA beginnt im Januar 2027. Es wird geschätzt, dass bis zu 9.500 Unternehmen in den Anwendungsbereich fallen könnten.
  • Zielbranchen: Die Förderung richtet sich an stromintensive Branchen gemäss einer sogenannten „Kübelliste“, darunter Chemie, Pharma, Stahl, Kunststoff, Giessereien und auch Metzgereien.
  • Gegenleistungen: Die Entlastung ist an strenge Bedingungen geknüpft; Unternehmen müssen 50 % der erhaltenen Subventionen in erneuerbare Energien, Dekarbonisierungsmassnahmen oder weitere Energieeffizienzprojekte reinvestieren.

Eckdaten: Unterstützung für Wirtschaft und Industrie:

Merkmal
Details / Kennzahlen

Zentrale Förderprogramme

Energieeffizienz in der Wirtschaft & Industriestrompreis

Start Industriestrompreis

Januar 2027

Zielgruppe Strompreisbremse

Stromintensive Branchen (Chemie, Stahl, Pharma etc.)

Geschätzte Zahl der Firmen

Bis zu 9.500 Unternehmen

Reinvestitionspflicht

50 % der Subvention für Klimaschutz/Erneuerbare

Laufzeit Strompreis-Hilfe

Befristet auf 3 Jahre

Effizienz-Beispiel

Abwärmenutzung zur Prozess- oder Gebäudeheizung

Beratung

Geförderte Energieberatung für Nichtwohngebäude

Diese Förderungen sollen sicherstellen, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz für Unternehmen auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten durch einen persönlichen und ökonomischen Nutzen attraktiv bleiben.

Strategische Vision und institutionelles Vorbild.

Die strategische Vision des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter Präsidentin Dr. Mandy Pastohr zeichnet sich durch eine Verschiebung der Kommunikation weg von Verzichtsszenarien hin zu einem Fokus auf den individuellen und wirtschaftlichen Nutzen aus. Gleichzeitig strebt die Behörde an, durch ihr eigenes Handeln als institutionelles Vorbild für Nachhaltigkeit innerhalb der Bundesverwaltung zu fungieren.

Strategische Vision: Motivation durch Nutzen statt Verzicht.

Die Präsidentin betont, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Breite der Gesellschaft und Wirtschaft nur dann erfolgreich sein können, wenn sie positiv besetzt sind.

  • Persönlicher Benefit: Anstatt von „Entbehrung“ oder „Weltuntergangsszenarien“ zu sprechen, setzt das BAFA darauf, den persönlichen Nutzen (z. B. finanzielle Ersparnis durch Energieeffizienz oder geringere Betriebskosten bei E-Autos) in den Vordergrund zu rücken.
  • Wirtschaftliche Amortisation: Unternehmen und Kommunen investieren in unsicheren Zeiten eher dann, wenn sich Massnahmen rechnen. Die Förderprogramme des BAFA sind darauf ausgelegt, genau diese Anreize zu setzen, damit Investitionen nicht „auf die lange Bank“ geschoben werden.
  • Ziel 2045: Trotz Diskussionen über eine Verschiebung der Klimaziele auf 2050 hält die Behörde am Ziel der Klimaneutralität bis 2045 fest und erachtet dies als anspruchsvoll, aber machbar, wenn alle Akteure gemeinsam „anpacken“.
Institutionelles Vorbild: Nachhaltigkeit in der Praxis.

Das BAFA versteht sich nicht nur als Verwalter von Fördergeldern, sondern möchte als Behörde selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

  • Zertifiziertes Umweltmanagement: Am Standort Eschborn betreibt das BAFA ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Damit gehört es zu den lediglich zwei Behörden im Geschäftsbereich des Bundeswirtschaftsministeriums, die ein solches System vorweisen können.
  • Internes Monitoring: Die Behörde überwacht aktiv ihren Ressourcenverbrauch und setzt sich verbindliche Ziele zur Reduktion.
  • Nachhaltiger Behördenalltag: Das Thema Klimaschutz wird konsequent in die Bereiche Beschaffung, Dienstreisen und die Organisation von Veranstaltungen integriert.

Eckdaten: Strategie und Institution.

Merkmal
Details / Kennzahlen

Behördengrösse

Rund 1.200 Beschäftigte

Aufgabenspektrum

Über 200 Aufgabenbereiche (z. B. Förderung, Exportkontrolle)

Standorte

7 Standorte bundesweit

Interne Nachhaltigkeit

Zertifiziertes Umweltmanagementsystem (Standort Eschborn)

Kommunikationsansatz

Fokus auf positiven Impact und persönlichen Nutzen

Klimaziel-Vision

Erreichen der Klimaneutralität bis 2045

Vorbildfunktion

Integration von Nachhaltigkeit in Beschaffung und Dienstreisen

Das BAFA agiert somit als „ausführendes Organ“ der Bundesregierung, das durch die praktische Umsetzung von Richtlinien und Gesetzen sowie durch eine Vorbildwirkung die Transformation aktiv mitgestaltet.

Die Elektrifizierung der Wirtschaft.

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Disclaimer / Abgrenzung

Stromzeit.ch übernimmt keine Garantie und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen Texte, Massangaben und Aussagen.


Quellenverzeichnis (August 2026).


Behördenchefin Mandy Pastohr im Podcast: Wie sinnvoll ist die E-Auto-Prämie? 

https://www.youtube.com/watch?v=Kf9nmn9udPI

In diesem Artikel geht es um die Aufgaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die zentrale Rolle der Behörde bei der Umsetzung der deutschen Energie- und Klimapolitik. Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der E-Auto-Prämie, die gezielt Haushalte mit geringerem Einkommen beim Umstieg auf nachhaltige Mobilität unterstützen soll. Darüber hinaus werden staatliche Förderungen für die Wärmewende thematisiert, wobei das BAFA insbesondere energetische Sanierungen wie Dämmungen oder den Fenstertausch finanziell begleitet. Pastohr diskutiert zudem den neuen Industriestrompreis, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen sichern soll. Die Behördenchefin betont dabei stets, dass finanzielle Anreize notwendig sind, um private und betriebliche Investitionen in Klimaschutzmassnahmen zu beschleunigen. Insgesamt vermittelt das Interview einen detaillierten Einblick in die bürokratische Praxis und die strategischen Ziele der staatlichen Förderlandschaft in Deutschland.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf den Aussagen von Dr. Mandy Pastohr im Handelsblatt-Podcast.

 

Illustration © stromzeit.ch* Gemini Notebook:

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