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Energiewende mit erneuerbaren Energien – neues Energiesystem mit grünem Strom - ohne staatliche Subventionen machbar.

Im Vergleich zu Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerken brauchen erneuerbaren Energien keine Subventionen.

Energiewende mit erneuerbaren Energien – neues Energiesystem mit grünem Strom - ohne staatliche Subventionen machbar.

28.01.2026

Strategische Herausforderungen und Investitionen in die Energiewende.

Dieser Artikel fasst die zentralen Entwicklungen der Energiewende zusammen, wobei der Fokus auf dem geopolitischen Investitionsrahmen, der kritischen Rolle von Speichersystemen, den Fortschritten in der Sektorkopplung und den notwendigen Anpassungen des europäischen Marktdesigns liegt.

I. Strategischer Rahmen und Investitionsbedarf.

Die Energiefrage ist seit Anfang 2022 primär zur Sicherheitsfrage geworden, da Energie als Waffe eingesetzt wird und Infrastrukturen unter Angriff stehen. Die zentrale Herausforderung Europas liegt darin, seine Werte (Frieden und Demokratie) zu erhalten und seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, was die Begrenzung und Teilung von Macht einschliesst:

  • Investitionsbedarf: Laut dem Draghi Report muss Europa jährlich 800 Milliarden Euro über die nächsten Dekaden investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine grobe Schätzung sieht vor, dass davon 300 Milliarden Euro pro Jahr in das Energiesystem fliessen müssen.
  • Investitionstrend: Globale Investitionen der letzten zehn Jahre zeigen, dass der Fokus auf Erneuerbare Energien, Netze und Speicherung sowie Elektrifizierung gerichtet ist, während Investitionen in fossile Brennstoffe stagnieren oder sinken.

II. Entwicklung der Speichertechnologien.

Speichersysteme sind unverzichtbar, da erneuerbare Quellen (Sonne, Wind) nicht konstant Leistung liefern, was den Ausgleich zwischen Produktion und Verbrauch erschwert:

  • Grossspeicher in der Schweiz: Axpo und Energie Uri bauen in Gurtnellen (Kanton Uri) zwei Grossbatteriespeicher, die zu den grössten der Schweiz zählen und die Flexibilität des Energiesystems erhöhen sollen. Die grössere Anlage wird eine maximale Speicherkapazität von 100 Megawattstunden (MWh) aufweisen. Die Inbetriebnahme ist für die erste Hälfte 2026 geplant.
  • Dezentrale Speicherung und Wirtschaftlichkeit: Die Gemeinde Niederweningen (ZH) erwägt die Einführung eines Gemeinde-Grossspeichers (Grösse eines Schiffscontainers). Mit 2400 kWh Kapazität würden die Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde bei nur 5,8 Rappen liegen – deutlich wirtschaftlicher als kleine private Speicher (ca. 22 Rappen ohne Förderung). Eine solche Lösung erfordert die Gründung einer Lokalen Energiegenossenschaft (LEG).
  • Technologische Innovation: Das Schweizer Start-up Unbound Potential hat über 14 Millionen Euro für die Entwicklung membranloser Flussbatterien gesammelt. Diese benötigen statt etwa 200 Einzelteilen nur zwei Hauptkomponenten, was die Produktion vereinfacht und die Skalierbarkeit verbessert, um den mittelfristig massiv wachsenden Speicherbedarf zu decken.

III. Fortschritte und Herausforderungen bei der Sektorkopplung.

Sektorkopplung beinhaltet die intelligente Vernetzung und Steuerung von Komponenten zur Erzeugung und Nutzung von Strom, Wärme und Gas, um Energie höchst effizient zu nutzen:

  • Leuchtturmprojekte: Der Suissetec Campus in Lostorf demonstriert dies mittels einer "Hybridbox" aus Wärmepumpe und Biogas-Blockheiz-Kraftwerk (BHKW), kombiniert mit PV, Batterie und Wassertanks. In Schüpfheim wird regionales Holz in einem BHKW genutzt, ergänzt durch eine Pyrolyse-Anlage zur Herstellung von Pflanzenkohle und dauerhaften CO₂-Bindung.
  • CO₂-Neutrale Arealentwicklung: Im Sitter Valley St. Gallen wird die Ölfeuerung durch eine Kombination aus Holzpelletkessel (Winterbetrieb) und einer reversiblen Luft/Wasser-Wärmepumpe (Übergangszeit und Sommerkühlung) ersetzt.
  • Politische Hürden: Obwohl die Sektorkopplung rasch mehr Strom und Wärme produzieren könnte und nur wenig staatliche Unterstützung benötigte, hat das Parlament in der Schweiz die Förderung solcher Anlagen abgelehnt.

IV. Marktdesign und Netzinfrastruktur.

Die Energiewende in Deutschland zeigt, dass im dritten Quartal 2025 64,1 Prozent des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammten. Dies erfordert massive Veränderungen in der Marktsteuerung und Netzfinanzierung:

  • Flexibilitätsbedarf: Die Bundesnetzagentur erwartet einen Anstieg der flexiblen Lasten (Speicher, E-Mobilität, Power-to-X) von 30 GW in 2030 auf 60 bis 70 GW in 2035. Diese Anforderungen definieren die zukünftigen Geschäftsmodelle und Investitionsfälle.
  • Effizienzverluste im Markt: Das derzeitige deutsche Strommarktdesign mit einer einheitlichen Preiszone führt zu erheblichen Effizienzverlusten, da Preissignale durch Leitungsengpässe nicht optimal wirken. Es findet eine Abregelung im Norden statt, während im Süden teure Gaskraftwerke hochgefahren werden. Experten plädieren für die Diskussion differenzierter Preise, um Angebot und Nachfrage besser in Einklang zu bringen.
  • Finanzierung der Netze: Um die erwarteten hohen Renditeforderungen von Investoren (8–10%) zu bedienen und Netzentgelte niedrig zu halten, sind alternative Finanzierungsmodelle nötig. Es wird vorgeschlagen, öffentliche Banken (KfW, EIB) als Absicherungsinstrumente (Reservebanken oder Versicherer) einzusetzen. Zudem sollten die aktuell notwendigen Investitionslasten für den Netzausbau (Peak bis 2037) zeitlich gestreckt werden, um die Netzentgelte für Kunden und Industrie konstant niedrig zu halten.

Energiewende: Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung.

Energiewende: Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung, effiziente Energienutzung, grüne Stromproduktion und Flexibilität. Erneuerbare Energien (Renewables), Netze und Speicherung (Grid and Storage), Energieeffizienz, Elektrifizierung.
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Energiewende: Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung.

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27.01.2026

Energiewende und Nordsee-Gipfel 2026.

 

1. Strategische Zielsetzung und Kooperation.

Am 26. Januar 2026 markierte der dritte internationale Nordsee-Gipfel in Hamburg einen Wendepunkt in der europäischen Energiepolitik. Ziel ist der Ausbau der Nordsee zum „größten Reservoir für saubere Energie weltweit“. Die beteiligten Anrainerstaaten (u. a. Deutschland, Dänemark, UK, Norwegen) einigten sich in der „Hamburger Erklärung“ darauf, die Offshore-Windkapazität bis 2050 auf insgesamt 300 Gigawatt (GW) auszuweiten, wobei 100 GW durch grenzüberschreitende Projekte realisiert werden sollen.

2. Wirtschaftlicher Investitionspakt und Kostensenkung.

Um die Offshore-Branche zu stabilisieren, wurde ein weitreichender Pakt geschlossen:

  • Investitionen: Die Industrie verpflichtet sich zu Investitionen von 9,5 Milliarden Euro in europäische Produktionskapazitäten bis 2030, was über 91.000 neue Arbeitsplätze schaffen soll.
  • Kosteneffizienz: Im Gegenzug verspricht die Branche, die Stromgestehungskosten bis 2040 um 30 % zu senken.
  • Finanzinstrumente: Zur Absicherung werden Differenzverträge (CfDs) eingeführt, die Betreibern über 10 bis 20 Jahre feste Strompreise garantieren und so das Marktrisiko minimieren. Ein neues Offshore Financing Framework regelt zudem die faire Kostenteilung bei grenzüberschreitenden Infrastrukturen.
3. Sicherheit kritischer Infrastruktur.

Erstmals nimmt die Sicherheitspolitik einen zentralen Raum ein, da Unterseekabel und Windparks zunehmend Ziel von Spionage und Sabotage (insbesondere durch Russland) werden.

  • NATO-Integration: Die NATO übernimmt eine koordinierende Rolle bei der Überwachung und Patrouille im Nordseeraum.
  • Resilienz: Es findet ein Umdenken statt – weg von reiner Effizienz (Single Points of Failure) hin zu resilienten Systemen und besseren Reparaturkapazitäten für Seekabel.
4. Leuchtturmprojekte und technologische Trends:

Bornholm Energy Island: Ein rechtsverbindliches Projekt zwischen Deutschland und Dänemark über 3 GW, das als Vorbild für hybride Offshore-Vernetzung dient.

Sektorenkopplung: Technologien wie bidirektionales Laden (E-Autos als „Batterien auf vier Rädern“) und der massive Ausbau von Batteriespeichern (Anmeldungen über 500 GW liegen vor) werden als essenziell für die Netzstabilität bei Dunkelflauten angesehen.

5. Nationale Herausforderungen und Risiken für Deutschland.
  • Wirtschaftlichkeit: Deutschland gibt jährlich ca. 80 bis 100 Milliarden Euro für fossile Importe aus. Eine erfolgreiche Energiewende würde sich allein durch den Wegfall dieser Kosten in 10 bis 15 Jahren amortisieren.
  • Wettbewerbsdruck: Es besteht das Risiko, den Anschluss an China (Marktführer bei PV und E-Mobilität) zu verlieren.
  • Politische Hürden: Verzögerungen beim Netzausbau (Südlink) und das Verpassen von Fristen für den EU-Klimasozialplan gefährden Fördergelder in Höhe von 5 Milliarden Euro.
  • Technologiedebatte: Die Quellen bewerten den Fokus auf E-Fuels im Pkw-Bereich kritisch, da diese aufgrund ihrer Ineffizienz (fünffacher Energiebedarf gegenüber E-Autos) und hoher Kosten (ca. 10 €/Liter aktuell) eher als Verzögerungstaktik der fossilen Industrie gesehen werden.

Mehr dazu:

Energiewende und -sicherheit: Nordsee-Gipfel.

300 GW Offshore-Leistung, Reservoir für saubere Energie, Interkonnektoren. Leuchtturmprojekte: Bornholm Energy Island, Offshore-Interkonnektoren, Deutsch-Britische Zusammenarbeit.

Energiewende und -sicherheit: Nordsee-Gipfel.

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12.12.2025

Energiewende, Subventionspolitik und Herausforderungen im Energiesystem.

Experten betonen, dass Wind- und Solarenergie mittlerweile auch ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig und die Neubaukosten für Kern- und Gaskraftwerke extrem hoch sind. Der weitere Betrieb von Kohlekraftwerken erhöht den Strompreis massiv, vor allem, wenn Kohlekraftwerke nur als Reserve eingesetzt werden. 

Dasselbe gilt auch für Gaskraftwerke. Batterie-Speicherlösungen und dezentrale Ansätze sind jedoch nebst weiteren innovativen Speicherlösungen zur saisonalen Wärmespeicherung effiziente und kostengünstige neue Alternativen. Sie sind technologisch verfügbar und kostengünstiger.

Dieser Bericht analysiert die aktuellen Entwicklungen bei staatlichen Subventionen in Deutschland, den Stand der Energiewende, die Wirtschaftlichkeitsdebatte um Atom- und Erneuerbare Energien sowie die zentralen Herausforderungen im Bereich Netzausbau und Speichertechnologien.

I. Staatliche Subventionen und deren Umfang.

Der Bund unterstützt Branchen und Unternehmen in Deutschland mit einer ständig wachsenden Zahl von Subventionen. Der aktuelle Subventionsbericht des Finanzministeriums zeigt auf, dass sich die Hilfen in diesem Jahr auf knapp 78 Milliarden Euro belaufen, was einen starken Anstieg gegenüber den Vorjahren darstellt. Das Ministerium führt diesen Anstieg vor allem darauf zurück, dass der Bund mittlerweile die Kosten der Umlage für erneuerbare Energien übernimmt.

II. Status und Ziele der Energiewende im Stromsektor.


1. Aktueller Stand und Ausbauziele.

Die Erneuerbaren Energien deckten im vergangenen Jahr bereits über die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Dabei lieferten Windkraftanlagen etwa ein Drittel der deutschen Stromversorgung. Das ambitionierte Ziel der Energiepolitik, das zumindest noch von der früheren Regierung gesetzt wurde, ist es, bis zum Jahr 2030 80% des Strombedarfs durch Erneuerbare Energien zu decken.

Dieses Ziel wird von Experten als aktuell realistisch eingeschätzt, da in jüngster Vergangenheit ein hoher Zuwachs verzeichnet wurde. Insbesondere bei der Solarenergie liegt die Entwicklung über dem ursprünglich angestrebten Ziel, während der Ausbau der Windenergie zwar voranschreitet, aber noch schneller erfolgen müsste. Die Zielmarke der 80% rückt dadurch in den Blick.

2. Rahmenbedingungen und Hindernisse beim Ausbau.

Die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie wurden in jüngster Zeit verbessert, beispielsweise indem Bundesländer mehr Flächen ausweisen müssen und juristische Klarheit geschaffen wurde. Dies führte im vergangenen Jahr zu einer Rekordzahl an Ausschreibungen für Windenergie. Die positiven Effekte dieser verbesserten Rahmenbedingungen werden allerdings erst von der nachfolgenden Regierung eingefahren.

Dennoch muss der Ausbau der Windenergie noch beschleunigt werden. Einige Bundesländer, darunter Bayern, verweigern sich teilweise und behindern den bundesweit wichtigen Ausbau weiterhin durch Abstandsregeln.

III. Die Wirtschaftlichkeitsdebatte: Erneuerbare vs. Kernkraft.


1. Subventionen für Erneuerbare Energien.

Die staatlichen Förderungen für erneuerbare Energien in Europa machten in den vergangenen Jahren zwar einen grossen Anteil an der Gesamtsumme aus, die Tendenz ist jedoch mittlerweile sinkend. Die derzeit hohen Subventionssummen für Erneuerbare stellen grösstenteils „Altlasten“ dar. Diese betreffen Anlagen, die vor 10 bis 20 Jahren mit relativ hohen Einspeisevergütungen gebaut wurden, welche über 20 Jahre laufen.

Heute sind neue Wind- und Solaranlagen in der Anschaffung günstiger geworden, insbesondere Solarenergie durch Massenproduktion, und sind auch einfach instand zu halten. Neue Anlagen sind inzwischen wettbewerbsfähig, sodass die Subventionen aus Sicht von Experten im Prinzip komplett gestrichen werden könnten. Generell gilt, dass das Energiesystem deutlich preiswerter wird, wenn es auf erneuerbare Energien umgestellt wird, als ein System, das auf konventionelle Energien fokussiert ist. 

Streichung von Subventionen für Erneuerbare.

Die erneuerbaren Energien decken aktuell bereits über die Hälfte des deutschen Strombedarfs, wobei Windkraft etwa ein Drittel ausmacht. Das Ziel der Energiewende ist es, bis 2030 80% des Strombedarfs durch Erneuerbare zu decken, was laut Experten als realistisch gilt. Obwohl die Subventionen für Erneuerbare in der Vergangenheit sehr hoch waren, sind sie tendenziell sinkend, und neue Wind- und Solaranlagen sind heute oft wettbewerbsfähig ohne staatliche Förderung. Die Kritik von Populisten, Subventionen abzuschaffen, damit Windkraft sich dem Marktwettbewerb stellt, wird von deutschen Energieunternehmen als schädlich für Investitionsbereitschaft und Arbeitsplätze angesehen.




2. Kritik der Populisten und Auswirkungen.

Populistische Parteien wie die AFD sprechen sich gegen Erneuerbare Energien aus und fordern eine Rückkehr zur Kernkraft sowie ein Ende der Subventionen für Wind und Solar. Ihr Ziel ist es, Wettbewerbs- und Marktverzerrungen zu beseitigen und Windkraft dem echten Marktwettbewerb zu stellen. Sie argumentieren, dass Atomkraft platzsparend, klimafreundlich und vor allem viel günstiger sei als der hochsubventionierte grüne Strom.

Deutsche Energieunternehmen sehen den Abbau von Windkraft jedoch als Unsinn an, da dies negative Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft von Unternehmen in Deutschland sowie auf Arbeitsplätze und Wertschöpfung hätte. Zudem würde die verfügbare Strommenge sinken und dadurch andere Energie teurer.

3. Die Kosten von Atomkraft.

Die Subventionen für Atomstrom sind konstant gering. Jedoch ist der Bau eines Atomkraftwerks unfassbar teuer. Dies liegt an der Komplexität, der Grösse und den unterschiedlichen Bauanforderungen, wie etwa bei Anlagen mit Flusskühlung. Auch wenn die Stromerzeugung mittels Uran, sobald das Kraftwerk einmal steht, relativ günstig ist, machen die enormen Baukosten Atomstrom am Ende zu einer der teuersten Technologien zur Stromerzeugung.

Wirtschaftlichkeit von Atomkraft.

Populistische Parteien befürworten eine Rückkehr zur Kernkraft und argumentieren, Atomkraft sei platzsparend, klimafreundlich und vor allem viel günstiger (viel günstiger) als der hochsubventionierte grüne Strom. Die Subvention für Atomstrom wird als konstant gering beschrieben. Stimmt das?

Die tatsächlichen Kosten und Risiken der Atomkraft:

Obwohl Atomstrom gering subventioniert ist, ergibt sich bei Betrachtung der Gesamtkosten ein anderes Bild:

1. Enorme Baukosten: Der Bau eines Atomkraftwerks ist unfassbar teuer (unfassbar teuer). Atomkraftwerke sind unglaublich komplex und unglaublich gross. Die Baukosten variieren stark, da die Anlagen immer etwas anders gebaut werden müssen, beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Anforderungen in Japan, Deutschland oder Frankreich, oder je nachdem, ob sie eine Flusskühlung benötigen.

2. Kostenintensivste Technologie: Obwohl die eigentliche Stromerzeugung relativ günstig ist, sobald das Atomkraftwerk einmal steht und man Uran verwendet, führen die enormen Baukosten am Ende dazu, dass die Herstellung von Atomstrom so teuer ist wie fast keine andere Technologie.

3. Folgekosten in Milliardenhöhe: Kernkraftwerke verursachen auch Jahrzehnte später noch Kosten in Milliardenhöhe. Ein Beispiel dafür ist die bisher ungeklärte Endlagerung.

Haltung der Betreiber in Deutschland:

Trotz des Arguments, Atomkraft sei günstiger als hochsubventionierter grüner Strom, sind Atomkraftwerke in Deutschland aufgrund der enormen Baukosten und der jahrzehntelangen Folgekosten (z.B. für die ungeklärte Endlagerung) eine der teuersten Technologien zur Stromerzeugung. 

Die potenziellen Betreiber in Deutschland haben einhellig erklärt, dass der Neubau von Kernkraftwerken aus Geschäftsinteressen nicht in Frage kommt. Sie würden nur dann einen Neubau in Betracht ziehen, wenn der Staat sämtliche Risiken übernehmen würde.

Darüber hinaus verursachen Kernkraftwerke noch Jahrzehnte später Kosten in Milliardenhöhe, beispielsweise für die bisher noch immer ungeklärte Endlagerung. Potentielle Betreiber in Deutschland haben unisono erklärt, dass der Neubau von Kernkraftwerken aus Geschäftsinteressen für sie nicht in Frage kommt, es sei denn, der Staat übernimmt sämtliche Risiken. Sie lehnen den Neubau von Kernkraftwerken aus Geschäftsinteressen ab.

IV. Netzausbau und Systemkosten als grösster Kostentreiber.


1. Umfang des geplanten Ausbaus.

Der aktuell teuerste Faktor im Energiesystem und ein grosser Kostentreiber sind die Netzentgelte. Der notwendige Netzausbau ist momentan sehr teuer. Deutschland hinkt in der Planung mehrere tausend Kilometer oder mehrere Jahre hinterher.

Geplant sind derzeit 20.000 km Überland-Stromtrassen, was etwa anderthalbmal der Länge des deutschen Autobahnnetzes entspricht. Die Universität Köln schätzt die Kosten allein hierfür auf 300 Milliarden Euro. Rechnet man die lokalen Verteilnetze hinzu, summieren sich die Kosten auf bis zu 732 Milliarden Euro, womit dies das grösste und teuerste Infrastrukturprojekt in der deutschen Geschichte ist. Der grösste Kostenfaktor sind dabei die Bodenarbeiten, durch die auch die Natur stark geschädigt wird.

2. Überdimensionierung und Kostenfolgen.

Der Bund kritisiert, dass ein überdimensionierter Stromnetzausbau geplant wurde. Netzbetreiber bauen das Netz traditionell überdimensioniert aus, um auch extreme Spitzen abfedern zu können, da mit zunehmender Einspeisung erneuerbarer Energien die Gefahr eines Netzzusammenbruchs steigt. Experten halten diese Vorgehensweise für nicht mehr zeitgemäss.

Weshalb wurde ein überdimensionierter Stromnetzausbau geplant und was bedeutet dies im Detail?

Der überdimensionierte Stromnetzausbau in Deutschland wurde hauptsächlich aus traditionellen Planungsgründen konzipiert, um die Stabilität des Netzes zu gewährleisten.

Gründe für die Überdimensionierung.

Die Planung eines überdimensionierten Netzes liegt in der Notwendigkeit begründet, die Sicherheit der Stromversorgung zu gewährleisten, insbesondere angesichts der wachsenden Einspeisung erneuerbarer Energien.

1. Risikominimierung: Je mehr erneuerbare Energie in das Netz eingespeist wird, desto grösser ist die Gefahr, dass das Stromnetz zusammenbricht.

2. Traditionelle Netzplanung: Um dies zu verhindern, machen Stromnetzbetreiber, was sie schon immer getan haben: Sie bauen das Netz überdimensioniert aus, um auch extreme Spitzen abpuffern zu können.

3. Veralteter Ansatz: Experten halten dieses Vorgehen jedoch für nicht mehr zeitgemäss. Auch der Bund kritisiert den Ausbau und bezeichnet ihn als überdimensionierten Stromnetzausbau.

Umfang und Konsequenzen des Netzausbaus.

Der geplante Netzausbau ist ein gigantisches Projekt mit enormen Kosten und Folgen für Verbraucher und Umwelt:

1. Grösse des Projekts: Geplant sind 20.000 km Überland-Stromtrassen, was etwa eineinhalbmal so lang ist wie das deutsche Autobahnnetz. Rechnet man die lokalen Verteilnetze hinzu, summiert sich das Projekt auf bis zu 732 Milliarden Euro.

2. Historische Kosten: Mit dieser Summe stellt der Netzausbau das grösste und teuerste Infrastrukturprojekt der deutschen Geschichte dar.

3. Schäden und Kostenfaktoren: Der grösste Kostenfaktor sind die Bodenarbeiten. Diese sind nicht nur teuer, sondern führen auch zu einer starken Schädigung der Natur.

4. Steigende Netzentgelte: Die Kosten des Netzausbaus werden an die Verbraucher weitergegeben und führen zu hohen Netzentgelten. Die Universität Köln hat berechnet, dass sich die Netzentgelte für Haushalte in den nächsten 20 Jahren fast verdreifachen könnten. Dadurch wird die an sich günstige erneuerbare Energie für die Verbraucher teurer.

Die Folge dieser Überdimensionierung und der hohen Kosten sind steigende Netzentgelte. Die Universität Köln hat berechnet, dass sich die Netzentgelte für Haushalte durch den Netzausbau in den nächsten 20 Jahren fast verdreifachen könnten. Dadurch wird die eigentlich günstige erneuerbare Energie für die Verbraucher teurer.

Die Alternative: Speicher und Dezentralisierung.

Experten betonen, dass der überdimensionierte Netzausbau vermieden werden könnte. Der Einsatz von Stromspeichern kann dazu beitragen, den Ausbau der Stromnetze wesentlich zu reduzieren. Speichertechnologien sind die bessere Lösung, da sie Hunderte von Milliarden Euro und immense Eingriffe in die Natur und den Wald ersparen könnten.

Der heutige dezentrale Ansatz – die dezentrale Umsetzung der Energiewende mit Solarenergie, Windenergie und Speichern vor Ort – könnte auf einen Teil der Netze, die in der Vergangenheit geplant wurden, verzichten und Milliarden einsparen. Dies erfordert jedoch eine Kurskorrektur hin zu einer dezentralen Energieversorgung.

V. Die Lösung: Dezentralisierung und Speichertechnologien.

 
1. Die Rolle von Stromspeichern.

Der Einsatz von Stromspeichern kann den Ausbau der Stromnetze reduzieren und somit immense Kosten in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro sowie massive Eingriffe in Natur und Wald ersparen. Batterien werden als die bessere Lösung gegenüber einem überdimensionierten Netzausbau angesehen.

Batteriespeicher helfen dabei, eine Vergleichmässigung zu erzielen, da ein Netz Energie im Raum und ein Speicher Energie in der Zeit verteilt.

Batterien und Stromspeicher werden gegenüber einem überdimensionierten Netzausbau als die bessere Lösung angesehen, da sie immense Kosten einsparen, den Netzausbau reduzieren und die Effizienz sowie die Kapazität der bestehenden Netze erheblich verbessern.

1. Massive Kosteneinsparungen und Reduzierung des Netzausbaus.

Der Einsatz von Stromspeichern kann wesentlich dazu beitragen, den Ausbau der Stromnetze zu reduzieren. Dadurch können immense Kosten in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro und ein massiver Eingriff in die Natur und den Wald, der sich über Zehntausende von Kilometern erstrecken würde, eingespart werden. Da Stromspeicher zudem immer kostengünstiger werden, können sie die Kosten weiter reduzieren, wenn die Planungsprozesse neu angepackt werden.

2. Zeitliche und räumliche Energieverteilung.

Batterien helfen dabei, eine Vergleichmässigung zu erzielen, da ein Netz Energie im Raum und ein Speicher Energie in der Zeit verteilt.

  • Netznutzung: Das heutige Verteilnetz in Deutschland hat im Mittel nur eine Auslastung von etwa 15%. Unter idealen Bedingungen könnten über das bestehende Netz bis zu siebenmal mehr Energie transportiert werden. Speicher können grosse Strommengen aufnehmen, wenn niemand sie braucht, und Stunden später zur Verfügung stellen (Shifting).
  • Shifting (Verschiebung): Batterien können grosse Strommengen auffangen, wenn sie niemand braucht, und diese Stunden später zur Verfügung stellen, wenn der Strombedarf steigt (genannt Shifting).
  • Beschleunigung und Vereinfachung: Batterien können den Netzausbau sowohl beschleunigen als auch vereinfachen.
  • Regelenergie: Batterien können auch in Sekundenschnelle Spannungsspitzen auffangen und zurückspeisen (Regelenergie), wodurch die Stromqualität verbessert wird und viel mehr Strom transportiert werden kann.
  • Kosteneffizienz: Batteriespeicher werden immer kostengünstiger und können den Netzausbau beschleunigen und vereinfachen. Die Technik für Grossspeicher, die einen Teil des Netzausbaus hinfällig machen könnten, existiert bereits. Auch private Heimspeicher, die den Strom aus Solaranlagen speichern, tragen dazu bei.
3. Effizientere Nutzung des bestehenden Netzes.

Speicher ermöglichen eine wesentlich höhere Auslastung des vorhandenen Verteilnetzes, das im Mittel nur eine Auslastung von etwa 15 % aufweist.

  • Erhöhte Transportmenge: Unter idealen Bedingungen könnten durch die Unterstützung von Speichern siebenmal mehr Energie über das bestehende Netz transportiert werden, bevor überhaupt in den Netzausbau investiert werden müsste.
  • Regelenergie: Batterien können in Sekundenschnelle Spannungsspitzen auffangen und zurückspeisen, wenn wieder Platz im Netz ist (sogenannte Regelenergie). Diese Funktion verbessert die Stromqualität und sorgt dafür, dass viel mehr Strom transportiert werden kann.
4. Dezentrale und flexible Lösung.

Die Nutzung von Speichern unterstützt eine dezentrale Energiewende, bei der Solarenergie und Windenergie vor Ort ausgebaut und gespeichert werden. Jede Energiemenge, die vor Ort erzeugt, verbraucht und gespeichert werden kann, muss nicht transportiert werden, was CO2 und Kosten spart. Grossspeicher und auch private Heimspeicher tragen dazu bei, da sie den Strom aus Solaranlagen speichern, von denen es bereits millionenfach Anlagen gibt.

Die Technologie für Grossspeicher, die einen Teil des Netzausbaus hinfällig machen könnten, existiert bereits. Städte, wie beispielsweise Wunsiedel, die auf digitalisierte Stromnetze und Batterien setzen, erzeugen dreimal mehr Strom, als die Region benötigt, und haben einen Strompreis, der 25 % unter dem deutschen Durchschnitt liegt.

Batterien werden als entscheidend für den Technologiemix und einen zellularen Ansatz angesehen, der den bestehenden Netzausbau stark reduziert oder kaum notwendig macht.

Die Nutzung von Batterien kann daher immense Kosten sparen, was essenziell ist, da der Netzausbau im Moment der teuerste Faktor im Energiesystem ist.


2. Hemmnisse durch mangelnde Digitalisierung.

Ein erhebliches Problem ist die fehlende Basis für die sinnvolle Steuerung der Speichertechnik in Deutschland: die sogenannten Smart Meter (digitale Stromzähler). Die Entscheidung zur flächendeckenden Einführung wurde bereits 2007 getroffen. 18 Jahre später sind jedoch nur etwa anderthalb Prozent der deutschen Haushalte mit Smart Metern ausgestattet. Diese verschlafene Digitalisierung ist ein Grund dafür, dass die Stromnetze überdimensioniert ausgebaut werden.

Experten führen die mangelnde Verbreitung der sogenannten Smart Meter (digitale Stromzähler) auf eine stark verzögerte Umsetzung der Pläne zurück. Die Entscheidung, Smart Meter flächendeckend auszurollen, wurde bereits im Jahr 2007 getroffen. Seitdem wurde das Thema von einem Wirtschaftsminister zum nächsten „wie eine heisse Kartoffel weitergereicht“.

18 Jahre später sind lediglich anderthalb Prozent der deutschen Haushalte mit Smart Metern ausgestattet.

Smart Meter sind essenziell, da sie die Basis bilden, um eine sinnvolle Steuerung der Batterie und der Speichertechnik zu ermöglichen. Die verschlafene Digitalisierung in Deutschland ist daher ein Grund dafür, dass die Stromnetze überdimensioniert ausgebaut werden. Währenddessen können andere Länder, die diese Technik nutzen (oft mithilfe deutscher Batterien und Steuertechnik), bereits von den Vorteilen niedriger Strompreise profitieren.

In Flandern (Belgien) hingegen wird diese Technik bereits genutzt, oft mithilfe deutscher Batterien und Steuertechnik, was dort ohne Netzausbau bis zu siebenmal mehr erneuerbare Energie verfügbar macht.

3. Forderung nach Kurskorrektur und Dezentralisierung.

Die Energiewende in Deutschland braucht dringend eine Kurskorrektur. Anstelle der Planung "Top-Down" müsse man "Bottom-up" planen, also von unten nach oben. Jede Energiemenge, die vor Ort erzeugt, verbraucht und gespeichert werden kann, muss nicht transportiert werden, was CO2 und Kosten spart.

Experten fordern, weg vom überdimensionierten Netzausbau hin zu einer dezentralen Energieversorgung vor Ort. Eine dezentrale Umsetzung der Energiewende (Ausbau von Solarenergie und Windenergie überall in Deutschland plus Speicher) könnte zum Teil auf geplante Netze verzichten lassen und Milliarden einsparen.

Die Stadt Wunsiedel in Bayern gilt als Blaupause. Dort wird dank digitalisierter Stromnetze und Batterien dreimal mehr Strom erzeugt, als die Region benötigt. Der Strompreis liegt dort 25% unter dem deutschen Durchschnitt.

4. Notwendige Anpassungen des Strommarktdesigns.

Aktuell fehlt es an Anreizen für Speicher, da ein Windparkbetreiber den gleichen Preis für Strom erhält, unabhängig davon, ob viel oder wenig Nachfrage besteht. Zur Lösung dieses Problems muss das Strommarktdesign angepasst werden. Es sollte beispielsweise nicht nur der Windstrom allein vergütet werden, sondern auch Kombipakete aus Solar- und Windenergie mit dezentralen Speichern, um einen entsprechenden Markt zu schaffen.

Da die Technik, insbesondere die Batteriekosten, sich rasant weiterentwickelt, während die Netzplanung oft noch auf Jahrzehnte alten Annahmen basiert, ist ein flexiblerer Anpassungsrahmen notwendig, um Kosten massiv zu sparen.

VI. Die Wärmewende: Saisonale Speicherung.

Neben Strom ist auch die Wärmeversorgung (Heizung) ein grosser Block des Energiebedarfs. Für die Umstellung auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung ist die saisonale Speicherung von überschüssiger grüner Energie entscheidend, da Wärme vor allem im Winter benötigt wird, die Überschüsse aber im Sommer anfallen.

Das Speichern von Wärme kann durch Erdbeckenspeicher realisiert werden:
  • Projekt Meldorf: Im schleswig-holsteinischen Meldorf entsteht nach dänischem Vorbild der erste deutsche saisonale Erdbeckengrossspeicher dieser Grösse. Das Becken ist 11 Meter tief, 75 Meter lang und kann rund 45 Millionen Liter Wasser (etwa 15 Schwimmbecken) fassen. Die Temperatur soll konstant bei etwa 85° Celsius gehalten werden.
  • Betrieb: Der Speicher dient dazu, Wärme monatelang einzulagern (derzeit noch aus einer Biogasanlage und der Abwärme einer Druckerei). Zukünftig soll das Wasser jedoch durch Wind- und Sonnenenergie erwärmt werden. Das Fernwärmenetz in Meldorf wird aktuell verlegt, um die gespeicherte Energie für Heizung und Warmwasser bereitzustellen.
  • Potenzial: Wissenschaftler schätzen, dass bis zum Jahr 2050 rund 30% des jährlich benötigten Wärmebedarfs in Deutschland (etwa 220.000 Gigawattstunden) durch etwa 5.000 solcher Erdbeckenspeicher gedeckt werden könnte. Dies würde die Unabhängigkeit und Flexibilität erhöhen.

VII. Internationale Einflüsse.

Die Energiewende wird international als eines der grössten Friedensprojekte der Menschheitsgeschichte betrachtet, da sie als erforderlich und notwendig gilt.

Demgegenüber steht die Politik in den USA.

Donald Trump hat dort seinen "Kreuzzug gegen grüne Technologien" massiv vorangetrieben, was bereits Milliarden gekostet hat. Trumps Energiepolitik legt den Fokus wieder auf Öl und Erdgas. Er stoppte den Inflation Reduction Act und zog die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zurück. Dies führt zum Verlust von Investitionen in Milliardenhöhe und tausenden geplanter Arbeitsplätze. Gleichzeitig sollen Grenzwerte für Treibhausgase abgeschafft und der Ausbau der Öl- und Gasförderung massiv vorangetrieben werden, während erneuerbare Energien behindert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Aufgabe eines geplanten Werkes in Massachusetts, in das 200 Millionen Dollar investiert worden wären und 350 Arbeitsplätze entstanden wären.

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12.12.2025

Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung.

Die zentrale Themen der Energiewende sind: 

  • Geopolitischer Kontext
  • Speichersysteme 
  • Marktdesign

Dieser Bericht strukturiert die vorliegenden Informationen zu den aktuellen Entwicklungen der Energiewende, wobei der Fokus auf Grossspeicherprojekten, dezentralen Initiativen, der Sektorkopplung sowie den strategischen und geopolitischen Rahmenbedingungen in Europa liegt.


Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung.

Energiewende: Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung, effiziente Energienutzung, grüne Stromproduktion und Flexibilität. Erneuerbare Energien (Renewables), Netze und Speicherung (Grid and Storage), Energieeffizienz, Elektrifizierung.

Grossbatteriespeicher, Sektorkopplung.

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29.11.2025 Neustark: biogenes CO2 aus Biogasanlagen.

Neustark: biogenes CO2 aus Biogasanlagen.

Dauerhaft gespeichert in mineralischen Abfallströmen wie Abbruchbeton. Neustark fängt biogenes CO2 an Punktquellen, primär bei Biogasanlagen, ab und speichert es dauerhaft in mineralischen Abfallströmen. Der Hauptspeicherstoff ist Abbruchbeton, aber auch Schlacken, Rostasche und Betonrestwasser (Mischwasser) werden genutzt. Die Technologie beschleunigt den natürlichen Karbonatisierungsprozess, der normalerweise Jahrtausende dauert, auf nur wenige Stunden. Das CO2 reagiert mit dem Restzement in den Abfällen und wird als Kalkstein (CaCO3) gebunden, was eine Speicherung über Tausende bis Millionen von Jahren gewährleistet.

Neustark: biogenes CO2 aus Biogasanlagen.

Führender Schweizer Climate-Tech-Pionier: mit dauerhafter CO2-Entfernung zu Netto-Null-Emissionen.

Neustark: biogenes CO2 aus Biogasanlagen.

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Disclaimer / Abgrenzung

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