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Energiezukunft: Förderung Innovationen für die Energiewende und Zukunftsgestaltung mit EU ETS Emissionshandel.

Energieinnovation: zentrale Herausforderungen aus Klima, Kriegen, Krisen und Konflikten.

Energiezukunft: Förderung Innovationen für die Energiewende und Zukunftsgestaltung mit EU ETS Emissionshandel. 

15.12.2025

I. Zentrale Herausforderungen aus Klima, Kriegen, Krisen und Konflikten.


Aktuelle Bedrohungen:

Klimakrise: Die Stabilisierung der globalen Temperatur erfordert Null-Emissionen. Unabhängig von sofortigem Handeln sind irreversible Folgen, wie ein Meeresspiegelanstieg von 5 Metern und eine eisfreie Arktis im Sommer innerhalb der nächsten 20 Jahre, bereits verursacht. Dies führt zu einem Feuerwerk von Wetterextremen und Störungen der Gesellschaft.

  • Sicherheitsrisiken: Konfliktforschung betont die Gefahr der Überraschung und des Übersehens von Entwicklungen ("toter Winkel"). Das Schmelzen des Eises in der Arktis wird als potenzieller Konfliktherd (Dominoeffekt) gesehen, da es Russlands militärische Unsicherheit erhöht und das wirtschaftliche Interesse an neuen Handelsrouten stark wachsen lässt.
  • Komplexität und Katalysatoren: Klimatische Veränderungen können als Katalysatoren für gesellschaftliche Konflikte dienen, wie im Fall des syrischen Bürgerkriegs, indem sie die Lebensrealität der Menschen negativ verändern.
  • Herausforderungen für die Gesellschaft:
  • Pessimismus und Lähmung: Ein deutscher Hang zum Pessimismus führt zur Lähmung der Handlungsfähigkeit, während kurzfristige politische Zyklen (Wahlen) und die Fokussierung auf tagesaktuelle Probleme die langfristige Transformation verzögern.
  • Kassandra-Komplex: Die Überflutung mit negativen Zukunftsszenarien führt zu Überforderung. Dies resultiert im sogenannten Kassandra-Komplex, bei dem die Bevölkerung vor allem dann nicht mehr zuhört, wenn der Aufwand zur Problemlösung als zu groß empfunden wird.


Lösungsansätze und Strategien:

  • Reduktion der Komplexität: Im Klimabereich sollte die Komplexität durch einen Emissionshandel (ETS) reduziert werden, der transparent eine harte Grenze setzt und CO2-Emissionen bis 2050 auf Null reduziert. Dies ist im Grunde ein Verbot von CO2 und zwingt die Wirtschaft zur Innovation.
  • Konstruktive Zukunftsgestaltung: Die Zukunftsforschung soll den Möglichkeitsraum aufmachen und durch frühzeitiges Erkennen von Trends und Extrem-Szenarien helfen, negative Entwicklungen zu verhindern oder abzumildern.
  • Kreativität durch Krise: Innovation ist ein „Kind der Krise“ und entsteht, wenn Druck oder Notwendigkeit vorhanden sind. Es braucht jedoch auch eine positive Vision für die Zukunft, da die Freiheit des Handelns Angst machen kann, aber durch Verantwortungsentscheidungen überwunden werden muss.
  • Konsens und Partizipation: Es gilt, ideologische Grabenkämpfe in Sachfragen (Klima, Sicherheit) zu reduzieren, da bei vielen grundlegenden Themen (keiner will Krieg oder Klimawandel) ein Konsens existieren müsste. Es sollte angestrebt werden, dass die Bürger selbst eine positive Vision für die Zukunft definieren, beispielsweise durch partizipative Prozesse wie „Spanien 2050“.

1 Wie kann der Emissionshandel (ETS), das Emissionshandelssystem weitere Konflikte verhindern?

Der Emissionshandel (ETS) trägt zur Prävention weiterer Konflikte bei, indem er direkt die Grundursache vieler zukünftiger globaler Konflikte – die Klimakrise – adressiert und gleichzeitig die gesellschaftliche Handlungsfähigkeit durch klare, marktwirtschaftliche Mechanismen stärkt.

1.1. Bekämpfung der Konfliktursache: Die Eindämmung des Klimawandels.

Klimatische Veränderungen können als Katalysatoren für gesellschaftliche Konflikte dienen, indem sie die Lebensrealität der Menschen negativ verändern, wie es beispielsweise in den Dürrejahren vor dem syrischen Bürgerkrieg der Fall war. Die Klimakrise verursacht bereits jetzt ein "Feuerwerk von Wetterextremen", welches Gesellschaften stört. Um die globalen Temperaturen zu stabilisieren und damit eine wesentliche Konfliktquelle zu beseitigen, muss die Welt auf Null-Emissionen kommen.

1.2 Das ETS ist das zentrale Instrument, das dieses Ziel erreichen soll:

Setzen einer harten Grenze: Der Emissionshandel funktioniert nach dem "Cap-and-Trade"-Prinzip, bei dem eine mengenmäßige Obergrenze (Cap) für den Ausstoß schädlicher Gase festgelegt wird. Diese Grenze wird jährlich verringert, um Emissionen langfristig zu mindern und führt schrittweise zur Dekarbonisierung.

Faktisches CO2-Verbot: Da die Menge an Zertifikaten jedes Jahr weiter sinkt, bis sie auf Null ist, kommt dies faktisch einem Verbot von CO2 gleich. Dies ist notwendig, da das Klimaproblem eine physikalisch vernünftige Lösung hat, die den vollständigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2050 erfordert.

Erzwingung von Innovation: Die Verknappung der Emissionsrechte und der dadurch steigende Marktpreis machen es für Unternehmen wirtschaftlich attraktiver, in umweltfreundliche Techniken zu investieren und ihre Emissionen zu reduzieren. Innovation wird als „Kind der Krise“ beschrieben; der Druck, der durch die Verengung des Spielfelds der CO2-Emissionen entsteht, generiert neue Lösungen. Durch die Minderung der Klimabedrohung wird indirekt der Katalysator für Konflikte eliminiert.

2. Reduktion gesellschaftlicher Komplexität und Überforderung.

Offene Gesellschaften tun sich schwer, vorausschauend die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ein Übermaß an negativen Zukunftsszenarien und die Komplexität der Probleme führen zur Überforderung und zum sogenannten Kassandra-Komplex, bei dem die Bevölkerung nicht mehr zuhört, wenn der Aufwand zur Problemlösung als zu groß empfunden wird.

Das ETS wirkt diesem Problem entgegen, indem es die Steuerung des Klimaschutzes vereinfacht:

  • Fokus auf die Lösung: Der Klimawandel wird von vielen als "wahnsinnig kompliziert" empfunden, da er mit einer unendlichen Menge kleiner Regeln für das private Leben einhergeht. Das ETS reduziert diese Komplexität, indem es sich auf das Verbot des Ungewollten (CO2-Emissionen) konzentriert und die Gesellschaft die Lösungen finden lässt.
  • Klare Handlungsrichtung: Das Setzen klarer, transparenter Grenzen (bis 2050 auf Null) lenkt die Trajektorie der Industrie in eine neue Richtung und schafft die Notwendigkeit für den Wandel. Die Schaffung eines positiven Zukunftsbilds durch forcierte Innovation hilft, die Angst vor der Freiheit – dem Ertragen aller Möglichkeiten – durch konkrete Verantwortungsentscheidungen zu überwinden.

3. Förderung globaler Kompatibilität durch den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM).

Konfliktpotenziale entstehen auch, wo es an einem umfassenden Verständnis der Absichten der Gegenseite oder an fairen Regeln mangelt. Das europäische ETS adressiert durch flankierende Maßnahmen auch die globale Dimension von Umweltstandards, was zur Stabilisierung internationaler Wirtschaftsbeziehungen beitragen kann:

  • Klimazölle: Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) – die Klimazölle – schützt den klimaneutraler werdenden europäischen Markt vor Dumpingpreisen aus Ländern mit geringeren Klimastandards.
  • Anreize für Nicht-EU-Länder: Diese Regelung zwingt internationale Lieferanten entweder dazu, sich an die gleichen Emissionsregeln zu halten oder die Differenz des CO2-Preises als Zoll zu entrichten. Experten sehen darin eine mögliche Blaupause und ein Beispiel, das weltweit Schule machen kann, insbesondere in Bezug auf die marktwirtschaftliche Transformation.

Indem das ETS die globale Klimakrise – einen wesentlichen Konfliktkatalysator – durch klare, marktwirtschaftliche Mechanismen entschärft und gleichzeitig die Komplexität für die Gesellschaft reduziert, wird die Grundlage für zukünftige Konflikte geschwächt.

II. Die physischen und geopolitischen Bedrohungen.



1 Die Klimakrise: Irreversibilität und Notwendigkeit der Null-Emission.

Die Klimaforschung betont die Notwendigkeit, auf Null-Emissionen zu kommen, um die Temperatur des Planeten überhaupt stabilisieren zu können. Die Lösung des Klimaproblems ist grundsätzlich ein physikalisch vernünftiges Problem mit einer klaren Lösung: kein Öl, Gas oder Kohle mehr bis 2050.

Allerdings sind bereits große, irreversible Folgen verursacht worden:
  • Meeresspiegelanstieg: Pro Grad Erwärmung sind 2,5 Meter Meeresspiegelanstieg zu erwarten, was bei den derzeit beobachteten 1,5 Grad Erwärmung in jedem Fall fünf Meter Meeresspiegelanstieg bedeutet. Dieser Anstieg ist nicht mehr aufzuhalten und wird Jahrhunderte dauern.
  • Arktische Eisfreiheit: Unabhängig von sofortigem Handeln wird die Arktis im Sommer innerhalb der nächsten 20 Jahre eisfrei sein. Die Emissionen der letzten 20 Jahre bestimmen die Bedingungen der kommenden 20 Jahre.
  • Wetterextreme: Das große Problem des Klimawandels ist nicht nur der Meeresspiegelanstieg, sondern ein „Feuerwerk von Wetterextremen“. Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest des Planeten, was dazu führt, dass der Jetstream zu „schlackern“ beginnt und extreme Wetterlagen verursacht, die bis nach Pakistan oder Moskau reichen.
  • Gesundheitsrisiken: Die Kombination aus Hitze und hoher Feuchtigkeit (Wet Bulb Temperature) stellt insbesondere in Regionen wie Indien eine Katastrophe dar, da Temperaturen über 35°C bei hoher Feuchtigkeit zum Tod führen, weil sich Menschen nicht mehr durch Schwitzen kühlen können.

2 Klima als Konfliktkatalysator und die Arktis als Hotspot.

Konfliktforschung konzentriert sich auf das Aufspüren von Überraschungen und „toten Winkeln“, die unfassbar gefährlich sind, weil sich dort Probleme verstecken können. Während Kriege oft durch Ideologien getrieben scheinen, stehen dahinter häufig klimatische Veränderungen.

Klimatische Veränderungen können als Katalysator für gesellschaftliche Konflikte dienen. Sie verändern die Lebensrealität der Menschen auf negative Weise, wie es die Dürrejahre vor dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs gezeigt haben.

Die Arktis wird durch das schmelzende Eis zu einem geopolitischen Konfliktherd:
  • Sicherheitsunsicherheit: Das schmelzende Eis, das Russland historisch geschützt hat, führt zu einer verstärkten Militarisierung der Region durch Russland.
  • Wirtschaftliche Interessen: Die Handelsroute Hamburg-Shanghai wird durch das schmelzende Eis 10 Tage schneller über die Arktis.
  • Fehlkalkulationen: Die Arktis ist ein relativ dünn besiedeltes Gebiet. In solchen Regionen besteht die Fehlkalkulation der Konfliktparteien, dass militärische Aktionen mit weniger zivilen Opfern einhergehen und somit weniger „schlimm“ seien.

Die Expertin für Zukunftsforschung betont, dass die Angst vor dem Reinstolpern in einen Konflikt aufgrund von Missverständnissen groß ist, besonders wenn es an einem umfassenden Verständnis der Absichten der Gegenseite mangelt. Ein Abbau der Komplexität und eine Reduktion der Missverständnisse sind durch den Ausbau von diplomatischen Netzwerken und dem Einsatz von Satelliten zur Lagebildklärung möglich.

3. Die Herausforderungen offener Gesellschaften bei der Entscheidungsfindung.

Offene, liberale Gesellschaften, insbesondere Deutschland, tun sich schwer, wissenschaftliche Erkenntnisse in Handlungen umzusetzen.

3.1 Pessimismus und Kurzfristigkeit.
  • Pessimistische Lähmung: Ein deutscher Hang zum Pessimismus führt zur Lähmung der Handlungsfähigkeit. Im Gegensatz zum Optimisten sucht der Pessimist nicht lange nach Lösungen, da er davon ausgeht, dass sowieso alles hinfällig ist.
  • Future Discounting: Probleme werden auf die Zukunft verschoben, da kurzfristige politische Zyklen (Wahlen) und die Fixierung auf die Gegenwart die langfristige Transformation verzögern.
  • Ablenkung durch Negativität: Katastrophenszenarien wie die Klimakrise sind nur so lange interessant, wie nichts anderes noch schlimmer oder interessanter ist, was die Aufmerksamkeit der Gesellschaft schnell ablenkt (z.B. durch die Rentendebatte oder Sport).
3.2 Der Kassandra-Komplex und die Angst vor Freiheit.

Die kumulative Wirkung negativer Zukunftsszenarien (Klima, Rente, Geopolitik) führt zu einer Überforderung der Gesellschaft.

  • Kassandra-Komplex: Bei einer Überflutung mit schlechten Nachrichten hören die Menschen nicht mehr zu, besonders wenn der Aufwand zur Problemlösung als zu groß empfunden wird.
  • Neurologische Effekte: Zu viel Ungewissheit und Überforderung im System können neurologisch zu Fremdenfeindlichkeit führen. Das Gehirn lehnt alles ab, was neu und anders ist, da bereits zu viel Unruhe im System herrscht.
  • Bevorzugung der Gewissheit: Es ist neurologisch angenehmer, eine schlechte, aber sichere Zukunft zu kennen, als die Ungewissheit über mögliche positive oder negative Ausgänge auszuhalten (der „Schwindel der Freiheit“).

4. Lösungsansätze, Innovation und Zukunftsgestaltung.

Um die Krisen zu bewältigen, ist eine Kombination aus klarer Begrenzung, forcierter Innovation und der Gestaltung positiver Zukunftsvisionen notwendig.

4.1 Komplexitätsreduktion und die Logik der Grenze.

Die Lösung im Klimabereich besteht darin, die Komplexität zu reduzieren. Statt unendlich vieler kleiner Regeln für das private Leben, muss eine harte Grenze gesetzt werden, die Innovation erzwingt:

  • Emissionshandel (ETS): Das Emissionshandelssystem setzt eine klare, transparente Grenze, indem es jedes Jahr weniger Zertifikate ausgibt, bis 2050 Null erreicht ist. Dies kommt faktisch einem Verbot von CO2 gleich.
  • Innovation durch Druck: Innovation ist ein „Kind der Krise“. Wenn das Spielfeld der CO2-Emissionen verengt wird, entsteht der Druck, neue Wege zu finden und Innovation zu generieren.
  • Klimazölle (CBAM): Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) schützt den klimaneutraler werdenden europäischen Binnenmarkt vor Dumpingpreisen aus anderen Ländern und zwingt diese, sich entweder an die gleichen Regeln zu halten oder die Differenz des CO2-Preises als Zoll zu entrichten.

III. Europäisches Emissionshandelssystem (EU ETS).

 

1. Wann wurden EU ETS eingeführt?

Das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) wurde im Jahr 2005 eingeführt.

Im Jahr 2005 erarbeitete die Europäische Kommission das European Union Emission Trading System (EU ETS). Es ist das älteste und bis heute größte ETS der Welt, über das fast die Hälfte aller Transaktionen laufen.

Hintergrund:

Das EU ETS wurde eingeführt, um Anreize für Unternehmen zu schaffen, weniger Kohle und Gas zu verbrennen und somit ihre klimaschädlichen Emissionen zu verringern.

Die Marktteilnehmer sind dabei nicht die Staaten, sondern Unternehmen beziehungsweise Betreiber von Industrieanlagen innerhalb der EU aus Branchen wie Energie, Stahl, Papier, Baustoffe und Keramik.

Seit der Gründung des EU ETS im Jahr 2005 wurden Emissionsrechte im Wert von fast 59 Milliarden Euro gehandelt (Stand 2020).

Im Unterschied zum Schweizer System umfasste das EU ETS bereits seit 2008 den Luftverkehr.

Das EU ETS ist eines der zentralen Klimaschutzinstrumente Europas und gilt als Herzstück der Klimagesetzgebung, da es ein marktwirtschaftliches Instrument zur CO2-Reduktion darstellt.


2. Welches sind die Ziele des Europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS)?

Das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) wurde 2005 eingeführt und ist das älteste und größte Emissionshandelssystem der Welt. Es ist das zentrale Klimaschutzinstrument Europas und gilt als das Herzstück der Klimagesetzgebung. Die Ziele des EU ETS lassen sich in quantitative Reduktionsziele, funktionale Mechanismen zur Marktanreizsetzung und flankierende ökonomische Ziele unterteilen:

2.1 Übergeordnetes Hauptziel: Eindämmung des Klimawandels.

Das fundamentale Ziel des ETS ist es, die drohende Klimaveränderung zu bremsen. Das System wurde geschaffen, um das Problem des Klimawandels und der Luftverschmutzung zu bekämpfen.

Um die globale Erwärmung und ihre Folgen zu begrenzen, müssen Klimagasemissionen verringert werden. Das langfristige, physikalische Ziel ist es, auf Null-Emissionen zu kommen, um die Temperatur des Planeten überhaupt stabilisieren zu können. Das ETS setzt dies durch eine kontinuierliche Verringerung der Emissionsberechtigungen um.

2.2 Spezifische Reduktionsziele der EU.

Das ETS ist zentral für die Erreichung spezifischer quantitativer Ziele, die auf EU-Ebene vereinbart wurden:

  • Netto-Emissionen 2030: Die Vorgabe ist zentral für das Erreichen des EU-Ziels, die Netto-Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 zu senken.
  • Treibhausgasreduktion 2040: Die EU hat vereinbart, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2040 um 90 % im Vergleich zu 1990 zu senken.
2.3 Funktionale Ziele: Anreize, Innovation und Transformation.

Das ETS nutzt das Prinzip „Begrenzen und Handeln“ (Cap-and-Trade), um durch marktwirtschaftliche Anreize die Transformation zu erzwingen:

  • Reduktion der Emissionen: Das System schafft Anreize für Unternehmen, weniger Kohle und Gas zu verbrennen und so ihre klimaschädlichen Emissionen zu verringern. Dadurch wird der Treibhausgasausstoß reduziert und die Klimaziele werden erreicht.
  • Förderung sauberer Technologien: Die steigenden Kosten für Emissionsberechtigungen machen es für Unternehmen wirtschaftlich attraktiver, in umweltfreundliche Techniken zu investieren und ihre Emissionen zu reduzieren. Dies schafft stärkere Anreize für Innovationen und neue klimafreundliche Technologien.
  • Belohnung von Einsparung: Das Prinzip des ETS belohnt Unternehmen, die einsparen, da diese ihre nicht benötigten Emissionsrechte am Markt verkaufen können. Dies "pusht nachhaltige Lösungen".
  • Dekarbonisierung durch Verknappung: Das Cap (die Obergrenze) wird jährlich verringert, was Schritt für Schritt zur Dekarbonisierung führen soll.
  • Finanzierung von Zukunftstechnologien: Ein Teil des eingenommenen Geldes fließt in den EU Innovationsfonds und wird somit in echte Zukunftstechnologien investiert.
2.4 Ökonomische und globale Ziele.

Das EU ETS verfolgt auch das Ziel, die europäische Industrie im globalen Wettbewerb zu schützen und als Vorbild zu dienen:

  • Schutz des Binnenmarktes: Durch flankierende Maßnahmen wie die Kohlenstoffgrenzsteuer (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) soll die europäische Industrie in die Lage versetzt werden, mit umweltschädlicheren Konkurrenten aus Nicht-EU-Ländern zu konkurrieren.
  • Globale Vorbildfunktion: Ökonomen und Klimawissenschaftler sehen den Emissionshandel als das marktwirtschaftlichste Instrument im Klimaschutz. Wenn das EU ETS erfolgreich funktioniert, kann es ein Beispiel geben, was weltweit Schule machen kann, insbesondere im Hinblick auf die marktwirtschaftliche Transformation.


3. In welchen Etappen wird das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) umgesetzt und welches sind die Regulatorien je Etappe?

Das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) ist das älteste und größte Handelssystem der Welt. Das ETS ist nicht in starren, abgeschlossenen Phasen umgesetzt worden, sondern wurde kontinuierlich weiterentwickelt und reformiert, um die Klimaziele zu erreichen. Diese Entwicklung ist jedoch anhand von Reformen und Erweiterungen klar in zeitliche Abschnitte gliederbar.

Die Umsetzung des EU ETS basiert auf dem marktwirtschaftlichen Prinzip „Begrenzen und Handeln“ (Cap-and-Trade). Hierbei wird eine Mengenbegrenzung (Cap) für den Gesamtausstoß von Treibhausgasen festgelegt, welche in Form von handelbaren Emissionsberechtigungen ausgegeben wird.

Etappen der Umsetzung des Europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS).

Etappe 1: Gründungsphase und Aufbau (Ab 2005).

Das EU ETS wurde 2005 von der Europäischen Kommission erarbeitet.

Regulatorien und Merkmale
Details

Erfasste Sektoren

Kraftwerke und Industrieanlagen. Dies umfasste zunächst Branchen wie Energie, Stahl, Papier, Baustoffe und Keramik.

Emissionsrechte

Die Unternehmen, die unter das ETS fallen, sind verpflichtet, Emissionsrechte für jede ausgestoßene Tonne CO2 zu kaufen. Diese werden entweder gekauft oder an europäischen Börsen versteigert.

Cap-Mechanismus

Die EU definierte, wie viel alle einbezogenen Kraftwerke und Industrieanlagen insgesamt emittieren dürfen. Die Menge an Berechtigungen sollte von Jahr zu Jahr sinken, um schrittweise zur Dekarbonisierung zu führen.

Finanzierung

Das eingenommene Geld fließt in den EU Innovationsfonds und wird in Zukunftstechnologien investiert.


Etappe 2: Erste Erweiterungen und Marktkorrekturen (Ab 2008).

Bereits kurz nach der Einführung wurden erste Sektoren in das System integriert, wobei das System durch die Weltwirtschaftskrise 2008 auf eine Bewährungsprobe gestellt wurde.

Regulatorien und Merkmale
Details

Erweiterung Sektor

Das EU ETS umfasste bereits seit 2008 den Luftverkehr.

Marktinstabilität

Die Wirtschaftskrise von 2008 führte zu einem Überangebot an Emissionsrechten am Markt, da die Produktion gedrosselt wurde. Dies resultierte in einem Preisverfall, was den Anreiz für Investitionen in klimafreundliche Erneuerungen reduzierte.

Marktstabilisierung

Als Reaktion darauf verbesserte die Europäische Kommission das System, indem sie Emissionszertifikate aus dem Markt nahm. Dies sollte einen höheren, steuernden Preis ermöglichen und damit die Wirkung des Instruments verstärken.

Cap-Senkung

Zwischen 2013 und 2020 sank der EU-Cap jährlich um 1,74 Prozent.


Etappe 3: Die Große Reform und Ausweitung (Ab 2021).

Die jüngste Reform, die auf das EU-Ziel der 55 % Netto-Emissionsreduktion bis 2030 abzielt, beinhaltet die bisher weitreichendsten Änderungen.

Regulatorien und Merkmale
Details

Verschärfung des Cap

Ab 2021 soll der EU-Cap jährlich um 2,2 Prozent sinken.

Zielvorgaben

Das ETS ist zentral, um die Netto-Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu senken. Außerdem wurde das Ziel vereinbart, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2040 um 90 % im Vergleich zu 1990 zu senken.

Sektorale Erweiterung (ETS1)

Der Emissionshandel soll schrittweise auf den maritimen Sektor, inner-europäische Flüge und Müllverbrennungsanlagen ausgedehnt werden.

Kohlenstoff-Grenzsteuer (CBAM)

Eine Kohlenstoff-Grenzsteuer (Carbon Border Adjustment Mechanism) wird eingeführt. Sie soll die europäische Industrie vor Dumpingpreisen aus Nicht-EU-Ländern schützen, indem sie die Differenz des CO2-Preises als Zoll erheben. Dies soll die Industrie aus Drittstaaten zwingen, sich entweder an die gleichen Regeln zu halten oder den Zoll zu zahlen.


Etappe 4: Neues CO2-Preissystem für Heizen und Verkehr (ETS2).

Die Einführung eines zweiten Emissionshandelssystems (ETS2) zur Bepreisung von Energie in den Sektoren Gebäude und Verkehr war ursprünglich für 2027 geplant, wurde jedoch verschoben.

Regulatorien und Merkmale
Details

Einführungsdatum (verschoben)

Die neue Bepreisung von Energie im Straßenverkehr und in Gebäuden sollte ursprünglich ab 2027 gelten. Aus politischen Gründen, insbesondere aufgrund von Sorgen osteuropäischer Länder wegen der hohen Kosten, wurde die Einführung auf den Anfang 2028 verschoben.

Geltungsbereich

Dieses neue System soll ein EU-weites CO2-Preissystem für Heizen und Tanken etablieren.


3.2 Regulatorien zur Kompensation.

Auch die Regeln zur Anrechnung von Emissionsreduktionen außerhalb der EU wurden angepasst:

  • Einschränkung von Auslandskompensationen: Obwohl es in der Vergangenheit Unternehmen erlaubt war, Emissionen durch Klimaschutzprojekte in Drittstaaten zu kompensieren, wurde dies wegen mangelnder Kontrolle und Transparenz zwischenzeitlich ausgeschlossen.
  • Wiederzulassung unter strengen Kriterien: Die EU hat vereinbart, Kompensationen durch Klimazertifikate im Ausland wieder zuzulassen, allerdings nur unter sehr strengen Kriterien.

Begrenzung und Startjahr: Die Kompensation ist auf einen Anteil von 5 % der notwendigen Einsparungen begrenzt. Die Möglichkeit, Emissionen über Zertifikate im Ausland zu kompensieren, soll erst ab 2036 beginnen.


4. Wie funktionieren EU ETS?

Das EU Emissionshandelssystem (EU ETS) ist das zentrale Klimaschutzinstrument der Europäischen Union und gilt als das Herzstück der europäischen Klimagesetzgebung. Es wurde 2005 von der Europäischen Kommission erarbeitet und ist das älteste und bis heute größte Emissionshandelssystem der Welt.

Ziel des ETS ist es, die drohende Klimaveränderung zu bremsen. Es schafft Anreize für Unternehmen, weniger fossile Brennstoffe wie Kohle und Gas zu verbrennen, um ihre klimaschädlichen Emissionen zu verringern und damit die globale Erwärmung zu begrenzen. Das ETS ist entscheidend, um das EU-Ziel zu erreichen, die Netto-Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 zu senken.

4.1 Das Funktionsprinzip: Cap-and-Trade.

Der Emissionshandel funktioniert nach dem marktwirtschaftlichen Prinzip „Begrenzen und Handeln“ oder "Cap and Trade". Die dem Mechanismus zugrunde liegende ökonomische Logik besagt, dass Emissionen dort gesenkt werden sollen, wo dies am günstigsten möglich ist.

Der "Cap" (Die Obergrenze).

Das "Cap" legt eine Mengenbegrenzung für den gesamten Ausstoß schädlicher Gase fest. Das Cap definiert die Gesamtzahl aller Emissionsberechtigungen, die alle einbezogenen Kraftwerke und Industrieanlagen in der EU zusammen emittieren dürfen.

Langfristige Reduktion:

Damit die Emissionen langfristig sinken, wird die insgesamt zur Verfügung stehende Menge an Emissionsrechten jedes Jahr kontinuierlich verringert.

Dieser sinkende "Deckel" (Cap) führt Schritt für Schritt zur Dekarbonisierung. Beispielsweise sank der EU-Cap zwischen 2013 und 2020 jährlich um 1,74 Prozent und soll ab 2021 jährlich um 2,2 Prozent sinken.

Die Klimaforschung betont, dass die Temperatur des Planeten nur stabilisiert werden kann, wenn die Emissionen auf Null gesenkt werden. Das ETS setzt mit dem transparenten Ziel, die Zertifikate bis auf Null zu reduzieren, faktisch ein Verbot von CO2 durch.

4.2 Der "Trade" (Der Handel).

Emissionsberechtigungen müssen von den Unternehmen am Markt erworben werden, entweder durch Kauf oder durch Versteigerung an europäischen Börsen, wie der Leipziger Energiebörse EEX. Unternehmen erhalten für jede Tonne Kohlendioxid, die sie ausstoßen, eine entsprechende Anzahl von Emissionsrechten, die sie jährlich abgeben müssen, wodurch diese Berechtigungen praktisch gelöscht werden.

Handel und Anreize:

Wenn ein Unternehmen weniger Emissionen verursacht, als seine zugeteilten Rechte erlauben, kann es die übrig gebliebenen Berechtigungen zum Verkauf anbieten.

Ein Unternehmen, das mehr Emissionen ausstößt, als ihm zustehen, muss die fehlenden Berechtigungen auf dem Markt hinzukaufen, um Bußgeldstrafen zu vermeiden.

Der Handel zwischen den Unternehmen bildet einen Marktpreis für die Berechtigungen. Da die Höchstgrenze (Cap) jedes Jahr weiter sinkt, steigt dieser Marktpreis, was es für Unternehmen wirtschaftlich attraktiver macht, in umweltfreundliche Techniken und Innovationen zu investieren, anstatt teure Zertifikate zu kaufen.

4.3 Marktteilnehmer und Geltungsbereich.

Die Marktteilnehmer des EU ETS sind nicht die EU-Mitgliedstaaten, sondern Unternehmen bzw. Betreiber von Industrieanlagen innerhalb der EU.

Erfasste Sektoren:

Zu den traditionell erfassten Branchen gehören Energie, Stahl, Papier, Baustoffe und Keramik. Das System umfasst rund 10.000 Kraftwerke und Industrieanlagen.

Seit 2008 umfasst das EU ETS auch den Luftverkehr.

Ausweitung (Reform): Im Rahmen der Reformen soll der Emissionshandel schrittweise auf den maritimen Sektor, inner-europäische Flüge und Müllverbrennungsanlagen ausgedehnt werden.

Neues CO2-Preissystem (ETS2): Es ist eine neue Bepreisung von Energie im Straßenverkehr und in Gebäuden geplant, die ab 2027 in Kraft treten soll (politisch wurde dies auf 2028 verschoben).


5. Herausforderungen und flankierende Mechanismen.

Obwohl das ETS als marktwirtschaftlichstes Instrument gilt, stand es auch vor Herausforderungen:

  • Überangebot und Preisverfall: Nach der Wirtschaftskrise 2008 kam es zu einem Überangebot an Emissionsrechten am Markt, da Produktionen gedrosselt wurden und die Gesamtmenge der erlaubten Emissionen nicht ausgeschöpft wurde. Dies führte zu niedrigen Preisen, was den Anreiz für Investitionen in klimafreundliche Erneuerungen reduzierte. Die Europäische Kommission korrigierte dies später durch das Entnehmen von Zertifikaten aus dem Markt, um einen höheren, steuernden Preis zu ermöglichen.
  • Klimazölle (CBAM): Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) dient dazu, den klimaneutraler werdenden europäischen Binnenmarkt vor Dumpingpreisen von umweltschädlicheren Konkurrenten aus Nicht-EU-Ländern zu schützen. Unternehmen aus Drittstaaten müssen entweder die gleichen Emissionsregeln einhalten oder die Differenz des CO2-Preises als Zoll bezahlen. Dies soll die europäische Industrie in die Lage versetzen, mit diesen Konkurrenten zu konkurrieren.
  • Kompensation im Ausland: Obwohl es in der Vergangenheit Unternehmen im EU ETS erlaubt war, Emissionen durch Klimaschutzprojekte in Drittstaaten zu kompensieren, wurde dies aufgrund mangelnder Kontrolle und Transparenz wieder ausgeschlossen. Die Frage bleibt, ob Kompensationen wirklich zur CO2-Reduktion beitragen oder nur die Klimabilanz der Unternehmen schönen. Die EU hat sich darauf geeinigt, Kompensationen durch Klimazertifikate im Ausland wieder zuzulassen, allerdings unter sehr strengen Kriterien und in einem begrenzten Umfang.
5.1 Wie viel Geld kann mit dem Europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS) gewonnen und wie viel kann für Innovationen investiert werden?

Der Europäische Emissionshandel (EU ETS) generiert erhebliche finanzielle Werte durch den Handel mit Emissionsrechten und schafft gleichzeitig einen Mechanismus zur Finanzierung von Zukunftstechnologien.

Generierte Geldmittel durch den EU ETS (Umsatzvolumen).

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 wurden Emissionsrechte im EU ETS im Wert von fast 59 Milliarden Euro gehandelt (Stand 2020). Das EU ETS ist das älteste und bis heute größte ETS der Welt, über das fast die Hälfte aller Transaktionen laufen:

Das ETS funktioniert nach dem "Cap-and-Trade"-Prinzip, wobei Unternehmen für jede Tonne Kohlendioxid, die sie ausstoßen, Emissionsrechte erwerben müssen. Die teilnehmenden Unternehmen (etwa 10.000 Kraftwerke und Industrieanlagen) zahlen dieses Geld für ihren Treibhausgasausstoß ein, wobei die Zertifikate an einer europäischen Börse ersteigert oder gekauft werden.

5.2 Investitionen in Innovationen.

Die Einnahmen, die durch den Handel und die Versteigerung von Emissionsrechten im EU ETS generiert werden, fließen unter anderem in die Finanzierung von Zukunftstechnologien:

  • EU Innovationsfonds: Das eingenommene Geld fließt in den EU Innovationsfonds und wird somit in echte Zukunftstechnologien investiert.
  • Anreize für Innovation: Der primäre Effekt des ETS auf Innovationen ist indirekt: Da die Höchstgrenze (Cap) der Emissionen jährlich weiter sinkt, steigt der Marktpreis für Emissionsrechte. Dieser steigende Preis macht es für Unternehmen wirtschaftlich attraktiver, in umweltfreundliche Techniken zu investieren und ihre Emissionen zu reduzieren. Innovation wird erzeugt, indem der Druck auf die Industrie zunimmt ("Kind der Krise").

Die Quellen geben zwar an, dass die Einnahmen in den EU Innovationsfonds fließen, nennen jedoch keinen spezifischen Betrag oder Prozentsatz der gesamten gehandelten 59 Milliarden Euro, der direkt in Innovationen investiert wurde oder werden soll.

Es ist wichtig festzuhalten, dass der Hauptzweck des Systems darin besteht, durch kontinuierliche Verringerung der verfügbaren Zertifikate (Cap) und den daraus resultierenden Preisanstieg einen Anreiz zu schaffen. Dadurch wird die Dekarbonisierung schrittweise erzwungen.


6. Wie funktioniert das Schweizer Emissionshandelssystem?

Das Schweizer Emissionshandelssystem (ETS) ist ein marktbasiertes Instrument zum Klimaschutz, das dem Prinzip des „Begrenzen und Handelns“ (Cap-and-Trade) folgt und seit 2020 eng mit dem größeren EU-ETS verbunden ist.

6.1 Das Kernprinzip: Cap-and-Trade.

Der grundlegende Mechanismus des Schweizer ETS folgt der ökonomischen Logik, dass Emissionen dort reduziert werden sollen, wo dies am günstigsten geschehen kann:

  • Cap (Obergrenze): Das "Cap" legt eine Mengenbegrenzung für die insgesamt zur Verfügung stehenden Emissionsrechte fest. Um zu gewährleisten, dass die Emissionen langfristig sinken, wird dieser "Deckel" jedes Jahr um einen linearen Faktor verringert. Zwischen 2013 und 2020 sank der Cap jährlich um 1,74 Prozent. Die effektiven Zuteilungen sanken in der Schweiz seit 2016 jährlich um 1,94 Prozent.
  • Trade (Handel): Das System erlaubt es den Verursachern von Treibhausgasemissionen, die entsprechenden Rechte untereinander zu handeln. Der Umfang der Rechte, die ein Teilnehmer bei Markteintritt erhält, wurde basierend auf den Durchschnittsemissionen der Jahre 2008 bis 2012 zugeteilt.
    • Anreize: Unternehmen, die weniger Emissionen verursachen als ihnen zustehen, können die nicht benötigten Rechte auf dem Markt versteigern.
    • Verpflichtungen: Teilnehmer, deren Emissionen die zugeteilten Rechte übersteigen, müssen die fehlenden Zertifikate auf dem Markt hinzukaufen.
  • Handelsvolumen und Preise: Das Schweizer ETS ist im Vergleich zum EU-ETS kleiner. Im Jahr 2020 umfasste das Schweizer System Zertifikate über knapp 4,9 Millionen Tonnen CO2. Während der EU-Preis zuletzt über 25 Euro pro Tonne lag, bewegte sich der Preis in der Schweiz zuletzt bei 18 Franken. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 wurden in der Schweiz Emissionsrechte im Wert von 26 Millionen Franken gehandelt.
6.2 Teilnehmer und Geltungsbereich.

Der Emissionshandel in der Schweiz ist kein offener Markt. Er ist primär für Unternehmen mit treibhausgasintensiven Anlagen verpflichtend:

  • Kriterien: Die Kriterien für die Teilnahmepflicht werden durch die CO2-Verordnung festgelegt. Dies umfasst in der Regel den Betrieb von Anlagen mit einer Leistung von über 20 Megawatt, die fossile Energieträger verbrennen oder verarbeiten, sowie große Schmelz- und Brennanlagen.
  • Erfasste Sektoren: Zu den Teilnehmern gehören Unternehmen aus den Branchen Chemie und Pharma, Raffinerien, Papier, Fernwärme und vor allem Zement. Die Zementfabriken allein machen zwei Drittel aller erfassten Emissionen aus.
  • Ausweitung: Im Zuge einer Teilrevision der CO2-Verordnung sind seit Januar 2020 auch Betreiber von fossil-thermischen Kraftwerken und Fluggesellschaften erfasst, unter anderem um die Kompatibilität mit dem EU-System herzustellen.
6.3 Sonderregelungen (Opt-in und Opt-out).

Das Schweizer System verfügt über flexible Bestimmungen, die den Teilnehmerkreis beeinflussen und die CO2-Abgabe berücksichtigen:

  • Opt-in (Freiwillige Aufnahme): Die CO2-Verordnung definiert Kriterien, unter denen sich Unternehmen freiwillig in das ETS aufnehmen lassen (opt-in) können.
  • Befreiung von der CO2-Abgabe: Unternehmen, die sich für den Opt-in entscheiden und am ETS teilnehmen, werden im Gegenzug von der CO2-Abgabe befreit, welche in der Schweiz auf fossile Brennstoffe erhoben wird und aktuell 95 Franken pro Tonne beträgt.
  • Opt-out (Befreiung vom Handel): Teilnehmer können sich vom Handel befreien lassen (opt-out), wenn sie nachweisen, in den vergangenen drei Jahren jeweils mindestens 25.000 Tonnen CO2 eingespart zu haben und sich zu weiteren Senkungen verpflichten. Beim offiziellen Start des Schweizer ETS im Jahr 2013 nutzte über die Hälfte der Teilnehmer diese Opt-out-Möglichkeit.
6.4 Anrechnung von Auslandzertifikaten und internationale Verknüpfung.

Zur Erreichung der Klimaziele können Marktteilnehmer unter bestimmten Bedingungen auch außerhalb der Schweiz investieren:

  • Auslandskompensation: Marktteilnehmer können Zertifikate für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern (definiert nach Standards des Kyoto-Protokolls wie CDM oder JI) erwerben und diese mit ihren eigenen Emissionen verrechnen. Allerdings ist der Anteil dieser anrechenbaren Auslandzertifikate pro Teilnehmer beschränkt.
  • Verknüpfung mit der EU: Seit 2020 sind die Systeme für den Emissionshandel der Schweiz und der EU miteinander verknüpft. Die Schweiz agiert dabei als klarer Juniorpartner im Verhältnis von 53 Teilnehmern in der Schweiz zu knapp 11.000 Teilnehmern in der EU (inklusive Norwegen, Island und Liechtenstein). Ziel der Verknüpfung war es, das Schweizer System kompatibel mit dem EU-ETS zu machen.

IV. Die Gestaltung von Zukunftsvisionen und Partizipation.

Zukunftsforschung hat die Aufgabe, den Möglichkeitsraum aufzuzeigen und durch frühzeitiges Erkennen von Extrem-Szenarien zu verhindern, dass negative Entwicklungen eintreten:

  • Überwindung der Angst durch Verantwortung: Der Mensch muss die Angst vor den Möglichkeiten (den „Schwindel der Freiheit“) durch Verantwortungsentscheidungen überwinden. Freiheit und Grenzen sind keine Gegensätze; die Entscheidung über die Grenzen definiert die Freiheit.
  • Thematische Allianzen: Um auf der Agenda zu bleiben, muss der Klimawandel Allianzen mit anderen Bereichen suchen, beispielsweise mit Gesundheit und Ernährung oder mit Verteidigung.
  • Konsens und Vision: Es gilt, die ideologischen Grabenkämpfe in Sachfragen (wie Klima oder Sicherheit) zu reduzieren, da bei grundlegenden Themen (niemand will Krieg oder Klimawandel) ein Konsens existieren müsste.
  • Partizipative Visionen: Anstatt dass eine positive Zukunft von „Erlösern“ gepredigt wird, muss die Vision aus dem Wunsch der Gesellschaft entstehen. Als Modell wird der partizipative Prozess „Spanien 2050“ genannt, bei dem Bürger, Organisationen und Unternehmen befragt wurden, was sie sich konkret für die Zukunft wünschen.

Im Moment, in dem das Rauschen dröhnend ist und die Gegenwart sich beschissen anfühlt, ist der Moment, klare, positive Zukunftsvisionen zu entwerfen, da man jetzt am klarsten weiß, was man nicht mehr möchte.

Wie können ETS die Gestaltung von Zukunftsvisionen und Partizipation proaktiv unterstützen?

Das Emissionshandelssystem (ETS) kann die Gestaltung von Zukunftsvisionen und Partizipation proaktiv unterstützen, indem es die Komplexität des Klimaproblems reduziert, notwendigen Handlungsdruck erzeugt und damit den gesellschaftlichen Möglichkeitsraum für Innovation öffnet.

1. Schaffung der Grundlage für positive Zukunftsvisionen durch Komplexitätsreduktion.

Das ETS wirkt als Katalysator für konstruktive Zukunftsgestaltung, indem es das Klimaproblem von einer lähmenden, scheinbar unendlichen Menge an Regeln zu einer klaren, handhabbaren Herausforderung transformiert:

  • Reduktion der Komplexität: Die Lösung im Klimabereich besteht darin, die Komplexität zu reduzieren. Das Klimaproblem wirkt für viele Menschen als "wahnsinnig kompliziert", da es mit einer "Horde von Regeln" für das private Leben einhergeht (z. B. Vegetarier sein, kein Auto fahren). Diese Überforderung kann zum Kassandra-Komplex führen, bei dem die Menschen vor lauter schlechten Nachrichten nicht mehr zuhören, wenn der Aufwand zur Problemlösung als zu groß empfunden wird.
  • Setzen einer harten Grenze: Das ETS reduziert diese Komplexität durch die Etablierung einer harten Grenze ("Cap") für CO2-Emissionen. Das System setzt eine klare, transparente Grenze, indem es jedes Jahr weniger Zertifikate ausgibt, bis 2050 Null erreicht ist. Dies ist faktisch ein Verbot von CO2.
  • Fokus auf die Lösung: Durch die Konzentration auf diese physikalisch vernünftige Lösung (kein Öl, Gas, Kohle mehr bis 2050) wird die Gesellschaft nicht mehr durch ideologische oder kleinteilige Debatten über das was abgelenkt, sondern kann sich auf das wie der Umsetzung konzentrieren. Wenn das "Rauschen dröhnend ist", ist dies der Moment, klare, positive Zukunftsvisionen zu entwerfen, da man am klarsten weiß, was man nicht mehr möchte.
2. Forcierung von Kreativität und Innovation.

Das ETS nutzt marktwirtschaftlichen Druck, um Innovationen zu erzwingen, welche die materielle Basis für die neue, positive Zukunft schaffen:

  • Innovation als Kind der Krise: Innovation ist ein „Kind der Krise“. Wenn der Druck oder die Notwendigkeit vorhanden ist, neue Wege zu finden, entstehen Innovationen. Das ETS erzeugt diesen Druck, indem es das Spielfeld der CO2-Emissionen verengt und Emissionen teurer macht.
  • Lenkung der Trajektorie: Die Verknappung der Emissionsrechte signalisiert der Industrie, dass sie in eine andere Richtung gelenkt wird. Anstatt dass der Staat vorschreibt, was die Unternehmen tun sollen, müssen die Unternehmen nur wissen, dass es diese Grenze gibt, und die Kreativität und Innovation entsteht dann von selbst durch den Zwang der Notwendigkeit.
  • Ersatz negativer Szenarien durch Konstruktivität: Der Emissionshandel ist Teil des konstruktiven Aufzeigens von Problemen und Lösungen. Statt sich im Pessimismus, der zur Lähmung der Handlungsfähigkeit führt, zu verlieren, wird durch das ETS und die daraus folgende Innovation der Möglichkeitsraum aufgemacht. Dies ermöglicht es, die Angst vor der Freiheit (den "Schwindel der Freiheit") durch Verantwortungsentscheidungen zu überwinden.
3. Unterstützung der gesellschaftlichen Partizipation.

Durch die Schaffung eines klaren Rahmens hilft das ETS, ideologische Grabenkämpfe zu vermeiden und den Fokus auf gemeinsame Zielsetzungen zu legen, die durch Partizipation definiert werden können:

  • Entideologisierung der Debatte: Das ETS, als makroökonomisches Instrument, ermöglicht es, die ideologischen Grabenkämpfe in Sachfragen wie dem Klima zu reduzieren. Wenn die Grenze klar gesetzt ist und das System auf die Lösung fokussiert, lässt sich das Shaming für persönliches Verhalten (Flug-Shaming, Fleisch-Shaming) vermeiden.
  • Klare politische Entscheidungen als Voraussetzung: Wichtige Entscheidungen müssen in ruhigen Momenten getroffen werden, da unter akuter Krise oft nur kurzfristig gehandelt wird. Das ETS schafft die notwendige strukturelle "Not". Wenn die politischen Verantwortlichen das System etabliert haben, um die richtige Richtung festzulegen ("mit Grenzen in die richtige Richtung lenken"), kann die positive Vision für die Zukunft aus dem Wunsch der Gesellschaft entstehen.
  • Partizipation als Aufgabe der Gesellschaft: Anstatt dass Visionen von "Erlösern" gepredigt werden, muss die Gesellschaft selbst bestimmen, was sie für die Zukunft will. Ein partizipativer Prozess, bei dem Bürger, Organisationen und Unternehmen befragt werden, was sie sich konkret für die Zukunft wünschen (wie das Beispiel „Spanien 2050“), ist die Aufgabe der Gesellschaft, sobald der Rahmen (wie das ETS) die Richtung des Wandels klar vorgibt.


Spanien 2050 - ein positives Beispiel.

Das Beispiel „Spanien 2050“ ist ein partizipativer Prozess zur Gestaltung einer nationalen Zukunftsvision, der dazu dienen soll, eine positive kollektive Perspektive zu entwickeln und die Gesellschaft zu mobilisieren.

Ausgestaltung des Prozesses „Spanien 2050“.

Das Konzept wurde im Jahr 2021 vom spanischen Premierminister Sánchez als ein Prozess der Zukunfts-Vorausschau angestoßen.

Die Ausgestaltung des Prozesses war dezidiert partizipativ und umfassend:

1. Reise durch das Land: Das Zukunftsvorausschau-Team des Premierministers reiste durch das gesamte Land.

2. Umfassende Befragung: Befragt wurden alle relevanten Akteure der Gesellschaft, darunter zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine, Parteien und Unternehmen.

3. Fokus auf das Positive: Die zentrale Fragestellung des Prozesses war darauf ausgerichtet, was die Befragten für Spanien im Jahr 2050 wollen. Es wurde bewusst nicht gefragt, was die Bürger nicht wollen, da dies bereits bekannt sei.

Neue Perspektiven für die spanische Gesellschaft.

Das Modell „Spanien 2050“ verhilft der Gesellschaft zu neuen Perspektiven, indem es die Vision einer besseren Zukunft aus dem Wunsch der Gesellschaft selbst entstehen lässt, anstatt sie von "Erlösern" predigen zu lassen.

Die Vorteile dieser partizipativen Visionsentwicklung sind:
  • Definition des Gewünschten: In Momenten, in denen die Gegenwart sich unangenehm anfühlt, ist es der richtige Zeitpunkt, große Zukunftsvisionen zu entwerfen, da man am klarsten weiß, was man nicht mehr möchte. Der Prozess hilft der Gesellschaft, als Kollektiv zu definieren, wie Deutschland (bzw. in diesem Fall Spanien) im Jahr 2050 aussehen soll, was über allgemeine Wünsche wie Frieden hinausgeht.
  • Überwindung der Lähmung: Wenn eine Vision aus dem Wunsch der Gesellschaft entsteht, trägt sie dazu bei, die negative Zukunft auszuhalten. Diese positive Vision ist notwendig, da die Freiheit des Handelns Angst machen kann, aber durch klare Verantwortungsentscheidungen überwunden werden muss.
  • Betonung des Konsenses: Eine überwältigende Mehrheit der Bürger hat letztlich mehr gemein miteinander als gegeneinander. Ein Prozess wie „Spanien 2050“ lenkt den Fokus auf diesen Konsens, indem er die Bürger fragt, was sie wollen, da ultimativ die Bürger in einer Demokratie entscheiden, wohin der Weg führt.
  • Auftrag an die Politik: Solche partizipativen Prozesse dienen als Auftrag, da die Politiker im besten Sinne Repräsentanten des Bürgerwillens sind. Durch die klare Formulierung einer positiven Vision wird eine Kristallisationspunkt geschaffen, der die politische Handlungsfähigkeit steuert.

V. Emissionshandelssystem (EU ETS) und gezielte Förderung von  Innovationen im Rahmen der Energiewende.

Das Emissionshandelssystem (EU ETS) ist nicht nur ein Mechanismus zur Reduktion von Emissionen, sondern ein zentrales Instrument, um gezielt Innovationen im Rahmen der Energiewende zu fördern. Dies geschieht hauptsächlich durch die Schaffung von finanziellem Druck und die Lenkung von Investitionen.

5.1 Erzeugung von Handlungsdruck durch sinkende Obergrenzen.

Der wirksamste Mechanismus des ETS zur Innovationsförderung liegt in der Erzeugung von Notwendigkeit und Druck für die Unternehmen:

  • Verknappung erzwingt Innovation: Das ETS basiert auf dem "Cap-and-Trade"-Prinzip. Die festgelegte Obergrenze (Cap) für die Emissionen der Industrie sinkt jedes Jahr kontinuierlich (z. B. soll der EU-Cap ab 2021 jährlich um 2,2 Prozent sinken). Da die Menge der verfügbaren Emissionsberechtigungen verknappt wird, steigt ihr Marktpreis.
  • Innovation als "Kind der Krise": Steigende CO2-Kosten machen es für Unternehmen wirtschaftlich attraktiver, in umweltfreundliche Techniken zu investieren, um ihre Emissionen zu reduzieren. Innovation wird als „Kind der Krise“ beschrieben, die entsteht, wenn das Spielfeld der CO2-Emissionen verengt wird. Dieser Druck zwingt die Industrie, neue Wege zu finden und Kreativität zu entwickeln.
  • Transformation der Geschäftsmodelle: Wenn das System durch die Verknappung klar signalisiert, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe bis 2050 eingestellt werden muss (faktisch ein Verbot von CO2), entsteht eine Faltungsgrenze. Dies lenkt die Trajektorie der Industrie in eine andere Richtung und generiert die Innovationen, die für diesen Richtungswechsel notwendig sind.
5.2 Finanzielle Lenkung durch den Innovationsfonds.

Ein direkter Mechanismus zur Förderung von Innovationen ist die gezielte Wiederanlage der durch das ETS generierten Einnahmen:

  • Generierung von Einnahmen: Unternehmen zahlen Geld für ihren Treibhausgasausstoß durch den Kauf und die Versteigerung von Emissionszertifikaten. Seit der Gründung des EU ETS im Jahr 2005 wurden Emissionsrechte im Wert von fast 59 Milliarden Euro gehandelt (Stand 2020).
  • Finanzierung von Zukunftstechnologien: Das eingenommene Geld fließt in den EU Innovationsfonds und wird somit in echte Zukunftstechnologien investiert.
  • Stärkung nachhaltiger Lösungen: Der steigende Preis für CO2-Zertifikate bewirkt, dass es immer teurer wird, CO2 auszustoßen, was wiederum nachhaltige Lösungen „pusht“.
3. Schutz des Innovationsstandortes Europa.

Flankierende regulatorische Instrumente, die im Rahmen des EU ETS eingeführt werden, schützen die Industrie, die in innovative, klimafreundliche Technologien investiert hat, vor internationaler Konkurrenz, die diese Standards nicht einhält:

  • Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM): Die Klimazölle (CBAM) schützen den europäischen Binnenmarkt, der potenziell klimaneutraler wird, vor Dumpingpreisen aus anderen Ländern.
  • Anreiz für globale Standards: Durch CBAM werden Drittstaaten gezwungen, entweder ihre Emissionen zu reduzieren, um sich an die europäischen Regeln zu halten, oder die Differenz des CO2-Preises als Zoll zu entrichten. Dies stellt sicher, dass die Investitionen in umweltfreundliche Technologien in der EU nicht durch billigere, umweltschädlichere Importe untergraben werden, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit und damit der Anreiz für Innovation in Europa gesichert werden.

SWEET: 
«SWiss Energy research for the Energy Transition».

 CROSS 

Disclaimer / Abgrenzung

Stromzeit.ch übernimmt keine Garantie und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen Texte, Massangaben und Aussagen.


Quellenverzeichnis (Dezember 2025).

https://m.youtube.com/watch?v=je1DwIDPdcE

https://www.youtube.com/watch?v=1pL6oiUP4vw

https://www.youtube.com/@fortomorrow-eu

https://www.youtube.com/watch?v=QvZVnQCDtAc

https://www.youtube.com/watch?v=7EiJo0lvvGw

https://www.youtube.com/watch?v=pIaGWzfDVsg

https://www.youtube.com/watch?v=j8C8IuNjA_A

https://www.youtube.com/watch?v=C0fL0shcdFA 

https://www.youtube.com/watch?v=jM7-CMiUDKQ

https://www.youtube.com/watch?v=rSde9xZMQFA

https://www.energie-experten.ch/de/wissen/detail/emissionshandel-so-funktioniert-der-deal-fuer-das-klima.html?gad_source=2&gad_campaignid=15993667806&gclid=Cj0KCQiA9OnJBhD-ARIsAPV51xNwKrgAUEZpm5cGu_BadxGujfkEGdfEGMzKcNp58HQWukrrM-SqBaYaAhJ7EALw_wcB


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