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Denza Z9 GT 2027, bis 1.156 PS, 2,7 s 0-100 km/h, 123 kWh, BYD Blade-LFP, 1.036 km CLTC, 1.500 kW Flash-Charging.

EV Heckantrieb (RWD), EV Allradantrieb (AWD), Plug-in-Hybrid-Varianten (PHEV / DMI / Super Hybrid).
4. September 2026 durch
stromzeit.ch

Denza Z9 GT 2027, bis 1.156 PS, 2,7 s 0-100 km/h, 123 kWh, BYD Blade-LFP, 1.036 km CLTC, 1.500 kW Flash-Charging.

04.09.2026

Der Denza Z9 GT kommt in insgesamt fünf verschiedenen Varianten auf den Markt. Die Modellpalette teilt sich dabei grundsätzlich in vollelektrische Versionen (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV / DMI) auf:

1. Vollelektrische Varianten (EV).
  • Version mit Heckantrieb (RWD): Dies ist eine neu eingeführte Einstiegsvariante mit einem einzelnen Elektromotor an der Hinterachse, der 370 kW (ca. 496 PS) leistet.
  • Version mit Allradantrieb (AWD / e³): Das extrem leistungsstarke Flaggschiff nutzt drei Elektromotoren (ein Motor mit 230 kW an der Vorderachse und zwei Motoren mit je 310 kW an der Hinterachse). Zusammen leisten sie 850 kW (je nach Quelle als 1.140 PS oder 1.156 PS angegeben) bei einem Drehmoment von 1.210 Nm.
2. Plug-in-Hybrid-Varianten (PHEV / DMI / Super Hybrid).

Diese Modelle kombinieren einen 2,0-Liter-Turbobenziner mit drei Elektromotoren (einer vorne, zwei hinten) und weisen Allradantrieb auf. In den Quellen werden hierzu leicht unterschiedliche Spezifikationen genannt:

  • Eine Variante wird mit einer Systemleistung von 766 PS beschrieben (2,0-Liter-Turbobenziner und zwei E-Motoren hinten mit je 250 PS) und nutzt eine 63,8-kWh-Batterie.
  • Eine weitere Angabe beziffert die Leistung des Hybriden auf 870 PS bei einer rund 40-kWh-Batterie.
  • Die rein elektrische Reichweite der Hybride liegt bei fast 200 km im realen Betrieb bzw. bis zu 401 km nach dem chinesischen CLTC-Testzyklus.

 

Der Denza Z9 GT 2027: Chinas 1156-PS-Elektro-Shooting-Brake im ultimativen Detailcheck.


Denza Z9 GT 2027, Showroom

Illustration © stromzeit.ch*


1. Einleitung, Markenherkunft und Marktpositionierung.

Der Denza Z9 GT ist ein hochmodernes Technologie-Flaggschiff aus China, das mit dem klaren Ziel antritt, das europäische Luxussegment zu revolutionieren. Die Marke Denza wurde ursprünglich als gleichberechtigtes Joint Venture zwischen dem chinesischen Autogiganten BYD und Mercedes-Benz (Daimler) ins Leben gerufen. Nachdem sich die Stuttgarter jedoch weitgehend aus dem Projekt zurückgezogen haben, führt BYD Denza nun als eigenständige, globale Premium- und Luxusmarke fort.

Die gestalterische Verantwortung für den Z9 GT trägt der renommierte Ex-Audi-Designchef Wolfgang Egger, der dem Fahrzeug eine Mischung aus europäischer Eleganz und futuristischer Ästhetik verliehen hat. Das Markenlogo von Denza – ein stilisierter blauer Kristall – symbolisiert laut Hersteller den „Traum von einer smarteren und eleganteren Zukunft durch Technologie“. Der Name Denza selbst fungiert dabei als Akronym für „Diverse, Elegant, Novel, Zenith, and Aspirational“. Auf dem europäischen Markt positioniert BYD den Z9 GT als Kampfansage gegen etablierte Premium-Limousinen und Sportwagen wie den Porsche Taycan, den Mercedes EQS oder den BMW i7. Das Markenversprechen lautet dabei provokant: S-Klasse-Niveau zum Preis einer E-Klasse.

2. Abmessungen, Karosseriedesign und Nutzwert.

Der Denza Z9 GT ist optisch und konzeptionell als sportlicher Shooting Brake ausgelegt – eine flache, coupéhafte Silhouette, die den Nutzwert eines Kombis mit der Dynamik einer Sportlimousine vereint.

  • Abmessungen: Mit einer Gesamtlänge von 5,18 m bzw. 5,19 m, einer Breite von 1,99 m und einer extrem flachen Fahrzeughöhe von 1,49 m bis 1,50 m besitzt der Wagen eine enorme Strassenpräsenz. Der grosszügige Radstand beträgt je nach Messung 3,12 m oder 3,13 m.
  • Gewicht: Trotz seines sportlichen Anspruchs kratzt der Z9 GT fahrbereit an der 3-Tonnen-Marke (ca. 2,8 bis 2,9 Tonnen Leergewicht).
  • Design-Highlights: Die Frontpartie wird von extrem schmalen LED-Hauptscheinwerfern und einem komplexen Tagfahrlicht dominiert, das über 108 einzeln ansteuerbare Lichtzonen (Matrix-System) verfügt. In die glatte Karosserie integrieren sich bündig versenkbare, elektrisch öffnende und schliessende Türen. Am Heck betonen geteilte Rückleuchten im unverkennbaren „Sanduhr-Design“ die Breite des Fahrzeugs. Ein aktiver, ausfahrbarer Heckspoiler sorgt bei hohen Geschwindigkeiten für zusätzlichen Anpressdruck.
  • Nutzwert & Gepäck: Der Z9 GT bietet einen flachen, aber gut zugänglichen Kofferraum mit einem Volumen von 495 Litern beim vollelektrischen Modell (beim Plug-in-Hybrid sinkt das Volumen aufgrund des zusätzlichen Verbrennungsmotors auf 480 Liter). Durch das elektrische Umklappen der Rücksitze im Verhältnis 40:20:40 wächst der Laderaum auf bis zu 1.680 Liter. Ein besonderes Komfortdetail ist die Fussprojektions-Erkennung an der Heckklappe: Ein projiziertes Symbol zeigt dem Nutzer genau an, wohin er seinen Fuss bewegen muss, um die Klappe berührungslos zu öffnen. Zusätzlich steht unter der Fronthaube ein 53-Liter-Frunk für Ladekabel zur Verfügung. Der Z9 GT verfügt ausserdem über eine beachtliche Anhängelast von bis zu 2 Tonnen und eine Dachlast von 75 kg.
3. Antriebsvarianten – EV und Plug-in-Hybrid (PHEV) im Vergleich.

BYD bietet den Z9 GT in insgesamt fünf verschiedenen Modellvarianten an, die sich in vollelektrische Modelle und Plug-in-Hybride aufteilen:

Vollelektrische Modelle (BEV):
  • Einstiegsversion (RWD): Ausgestattet mit einem einzelnen Elektromotor an der Hinterachse, der eine maximale Leistung von 370 kW (496 PS) entfaltet.
  • Topmodell (AWD / e³-Plattform): Dieses Hochleistungsmodell nutzt die innovative Drei-Motoren-Architektur (e³). An der Vorderachse arbeitet ein Motor mit 230 kW (313 PS) und 410 Nm Drehmoment. An der Hinterachse kommen zwei separate Motoren mit jeweils 310 kW (422 PS) und je 400 Nm Drehmoment zum Einsatz. Zusammen ergibt sich eine brachiale Systemleistung von 850 kW (1.140 bis 1.156 PS) und ein maximales Drehmoment von 1.210 Nm.
  • Fahrleistungen: Der vollelektrische Allradler sprintet in atemberaubenden 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h (einzelne Quellen nennen 3,4 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 270 km/h elektronisch abgeregelt.
Plug-in-Hybrid-Modelle (PHEV / DMI / Super Hybrid):

Diese Modellreihe kombiniert einen hocheffizienten 2,0-Liter-Turbobenziner mit drei Elektromotoren.

  • Spezifikationen: Je nach Ausführung wird die Systemleistung auf 766 PS (mit einer 63,8-kWh-Batterie) oder auf 870 PS (mit einer rund 40-kWh-Batterie) beziffert.
  • Reichweite: Im rein elektrischen Betrieb schaffen die Hybridmodelle real fast 200 km (bis zu 401 km nach dem optimistischen chinesischen CLTC-Zyklus). Die kombinierte Gesamtreichweite liegt bei etwa 800 km.
4. Fahrwerkstechnologie, Fahrdynamik und spektakuläre „Partytricks“.

Die fahrdynamische Basis des Z9 GT bildet ein hochentwickeltes Fahrwerk mit Doppelquerlenkern vorn, einer Fünflenkerachse hinten und der modernen DISUS-A2 Zweikammer-Luftfederung, die eine automatische Niveauregulierung ermöglicht. Standardmässig ist der Luxus-GT zudem mit einer extrem standfesten Carbon-Keramik-Bremsanlage ausgerüstet.

Die e³-Sonderfunktionen („Partytricks“).

Durch die unabhängige Ansteuerung der drei Elektromotoren und eine hochentwickelte Allradlenkung (die Hinterräder lenken bis zu 10° bzw. im Extremfall bis zu 20° mit) beherrscht der Z9 GT spektakuläre Manöver:

  • Intelligenter Crabwalk (Krebsgang): Die Räder schlagen gleichsinnig ein, sodass sich das Auto diagonal bewegen kann, um beispielsweise engste Hindernisse im urbanen Raum zu umfahren.
  • Pencil Compass Turn (Zirkeldrehung): Das Fahrzeug bremst ein Vorderrad gezielt ab und zieht das Heck über die lenkbare Hinterachse im Kreis. Dadurch reduziert sich der Wendekreis auf phänomenale 4,6 Meter (bzw. 5 Meter).
  • Zirkel-Drehmanöver (Tank Turn): Der Z9 GT kann sich auf losem Untergrund wie nasser Wiese komplett auf der Stelle um die eigene Achse drehen.
  • Drift-Modus: Ein dediziertes Fahrprogramm erlaubt kontrollierte Powerslides.
Fahrdynamische Kritikpunkte im Realtest.

Trotz der beeindruckenden Messwerte äussern professionelle Tester teils deutliche Kritik am Fahrverhalten des Z9 GT bei extremen Bedingungen:

  • Gewicht: Die enorme Masse von knapp 2,9 Tonnen macht sich in schnellen Kurven stark bemerkbar.
  • Aufbaubewegungen: Bei maximaler Beschleunigung hebt sich die Fahrzeugfront stark an (die Vorderachse wird entlastet und neigt zum Schwimmen), während sich das Auto bei harten Bremsungen tief in die Federn duckt.
  • Sicherheitsrisiko auf nasser Strasse: Auf regennasser Fahrbahn ist das plötzliche Abrufen der vollen 1210 Nm Drehmoment laut Testberichten lebensgefährlich und kaum beherrschbar, da die Reifen abrupt die Traktion verlieren und das Regelsystem die immense Kraft nicht rechtzeitig harmonisieren kann.
  • Autobahn-Komfort: Jenseits von 180 bis 200 km/h wirkt das Fahrwerk im Vergleich zu deutschen Konkurrenten schwammig, hoppelig und neigt zu Wankbewegungen. Hier fehlt BYD noch die jahrzehntelange Abstimmungserfahrung europäischer Premiumhersteller.
5. Batterietechnologie und bahnbrechende Ladeleistungen (Flash-Charging).

Der technologische Stolz des Z9 GT liegt in seinem Energiespeicher und der Lade-Infrastruktur:

  • Batterie: Zum Einsatz kommt die zweite Generation der BYD Blade-Batterie. Diese basiert auf einer kobalt- und nickelfreien Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP), die als extrem langlebig und thermisch stabil gilt. Durch die Cell-to-Body-Bauweise (CTB) ist die Batterie direkt als tragendes Element in die Fahrzeugstruktur integriert. Die Bruttokapazität beträgt 122,4 kWh.
  • Reichweite & Effizienz: Die WLTP-Reichweite wird mit 600 km angegeben. Im Vergleich zu einem Mercedes EQS, der mit einer ähnlichen Batteriegrösse bis zu 900 km Reichweite erzielt, zeigt sich der Denza Z9 GT jedoch als weniger effizient und erkauft sich seine Reichweite primär über die schiere Batteriegrösse. Die CLTC-Reichweite in China wird mit bis zu 1.036 km angegeben.
  • Das 1000-Volt-Flash-Charging: Das System arbeitet mit einer Spannung von rund 1.000 Volt und unterstützt an speziellen, flüssigkeitsgekühlten BYD-Flash-Chargern eine Ladeleistung von bis zu 1.000 kW bzw. 1.500 kW. Unter Idealbedingungen lässt sich der riesige Akku in nur 5 Minuten von 10 auf 70 % und in 9 Minuten von 10 auf 97 % laden. Selbst bei extremem Frost von -30 °C benötigt der Ladevorgang lediglich 3 Minuten länger.
  • Laden an europäischer Standard-Infrastruktur: Da es Megawatt-Lader in Europa kaum gibt, überzeugt der Z9 GT an herkömmlichen 400-kW-Schnellladern (z. B. Alpitronic) mit einer beispiellosen Performance. Er zieht fast über den gesamten Ladezyklus hinweg eine konstante Ladekurve auf dem Maximum von 400 kW. Ein Ladehub von 10 auf 80 % (ca. 84 kWh) gelingt in nur 13 Minuten und 40 Sekunden bei einer durchschnittlichen Ladeleistung von phänomenalen 402 kW.
6. Innenraum, Komfort und digitales Erlebnis.

Der Innenraum des Denza Z9 GT gleicht einer luxuriösen Hightech-Lounge auf dem Niveau eines britischen Gentleman-Clubs.

  • Das Display-Konzept: Im Cockpit befindet sich eine markante Triple-Screen-Architektur, bestehend aus einem freistehenden 17,3-Zoll-Zentraldisplay sowie zwei 13,2-Zoll-Displays für die digitalen Instrumente und den Beifahrer. Der Beifahrer-Bildschirm verfügt über ein spezielles Privacy-Glas, sodass der Fahrer während der Fahrt nicht abgelenkt wird. Ergänzt wird das System durch ein riesiges, AR-gestütztes Head-up-Display. Die klassischen Aussenspiegel können optional durch Kamerasysteme ersetzt werden, deren Bilder auf kleinen Bildschirmen in den Türen dargestellt werden.
  • Materialien: Der gesamte Innenraum ist extrem hochwertig verarbeitet. Nahezu jede Oberfläche ist mit feinstem Nappaleder bezogen. Hinzu kommen offenporiges Echtholz und physische Bedienelemente in edler Kristalloptik.
  • Zwei Kühlschränke: Als absolutes Komfort-Highlight verfügt der Wagen über zwei integrierte Kühlschränke: Ein kompakter 4-Liter-Kühlschrank befindet sich in der vorderen Mittelkonsole. Im Fond ist ein grosser 10-Liter-Kühlschrank verbaut, der Getränke auf bis zu -6 °C kühlen oder auf bis zu 45 °C erwärmen kann (perfekt zum Warmhalten von Kaffee oder Tee).
  • Sitze & Wellness: Alle vier Sitzplätze im Fahrzeug sind voll elektrisch verstellbar und serienmässig mit Heizung, Belüftung und einer vollwertigen Punktmassage ausgestattet. Der Fahrersitz verfügt über aktive Seitenwangen, die sich in schnell gefahrenen Kurven dynamisch aufblasen, um optimalen Halt zu bieten. Im Fond lassen sich die Rückenlehnen elektrisch neigen und die Schenkelauflagen per Knopfdruck verlängern. Zudem kann der hintere Passagier den leeren Beifahrersitz über seitliche Tasten elektrisch nach vorn verschieben, um maximale Beinfreiheit zu geniessen.
  • Audio & Entertainment: Für den Sound sorgt ein französisches High-End-Audiosystem von Devialet mit 20 Lautsprechern und Dolby Atmos. Ein exklusives Gimmick sind die zwei kabellosen Karaoke-Mikrofone, die im Handschuhfach verstaut und geladen werden können.
7. Software, Assistenzsysteme und Konnektivität.

Für die autonome Steuerung und die aktive Sicherheit nutzt der Z9 GT das Fahrassistenzsystem DiPilot 300 (God's Eye 5.0), das von einem markanten, auf dem Dach montierten LiDAR-Sensor und zahlreichen Kameras unterstützt wird.

  • Lenkassistent & ADAS: Das teilautonome System (ICA) hält die Fahrspur im Alltag sehr zuverlässig und regelt den Abstand smooth. Allerdings bimmelt und warnt das System im typisch chinesischen Stil sehr häufig. Zudem kritisiert die Fachpresse, dass der Lenkassistent extrem viel Gegenkraft aufwendet, wenn man in Notsituationen manuell ausweichen möchte.
  • Infotainment: Als Betriebssystem kommt eine modifizierte Android-Architektur zum Einsatz, die nativ auf Google-Dienste wie Google Maps setzt. Die Lade- und Routenplanung für Elektrofahrzeuge in Europa wies in frühen Softwareversionen jedoch noch erhebliche Mängel auf und konfigurierte sich fälschlicherweise auf Benzin-Tankstellen. Kabeloses Apple CarPlay und Android Auto funktionieren hingegen extrem schnell und reibungslos.
8. Marktanalyse, Preise, Garantie und Fazit.

In China wird der Denza Z9 GT zu einem extrem aggressiven Preiskampf-Tarif zwischen 269.800 und 369.800 Yuan angeboten, was umgerechnet etwa 33.600 bis 46.000 € entspricht.

Für den europäischen Markt wird jedoch eine völlig andere Preisstrategie gefahren. Aufgrund von Zöllen, Mehrwertsteuern und dem bewussten Premium-Positionierungsanspruch von BYD startet der Z9 GT in Deutschland bei etwa 114.000 bis 115.000 €. Eine voll ausgestattete Version schlägt mit etwa 140.000 € zu Buche. Optionale Features wie die Kamera-Aussenspiegel kosten rund 1.600 € Aufpreis.

Garantie & Service.

Um deutschen Kunden die Angst vor einem unzureichenden Service zu nehmen, bietet Denza eine überdurchschnittliche Werksgarantie von 6 Jahren auf das Fahrzeug und 8 Jahren auf die Batterie. Zudem baut BYD kein reines Direktvertriebsnetz auf, sondern kooperiert mit etablierten und bekannten deutschen Händlerketten, um ein verlässliches Werkstattnetz zu gewährleisten.

Fazit im Vergleich zu Porsche, Mercedes und Co.

Der Denza Z9 GT ist ein faszinierendes technologisches Störsignal aus China. Auf dem Papier deklassiert er die deutsche Premiumkonkurrenz in Sachen Ladeleistung, Serienausstattung und Innenraum-Luxus bei einem deutlich geringeren Anschaffungspreis.



Illustration / Video © stromzeit.ch*

Technische Daten für die drei verschiedenen Antriebsvarianten des Denza Z9 GT 2027:


Denza Z9 GT 2027 technische Daten

Illustration © stromzeit.ch*


Technische Daten
Elektro Heckantrieb (RWD)
Elektro Allradantrieb (AWD / e³)
Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

Antriebskonzept

1 Elektromotor (Hinterachse)

3 Elektromotoren (1x vorne, 2x hinten)

2,0-Liter-Turbobenziner + 3 Elektromotoren (1x vorne, 2x hinten)

Systemleistung

370 kW / 496 PS

850 kW / 1.156 PS (auch mit 1.140 PS angegeben)

766 PS oder 870 PS (je nach Variante)

Max. Drehmoment

Nicht explizit beziffert

1.210 Nm

Kein exakter Systemwert genannt (die beiden Heckmotoren leisten je 250 PS)

Beschleunigung (0-100 km/h)

Keine Angabe in den Quellen

2,7 Sekunden (einzelne Quellen nennen 3,4 s)

3,6 Sekunden

Höchstgeschwindigkeit

Keine Angabe in den Quellen

270 km/h

Keine Angabe in den Quellen

Batteriekapazität

ca. 122,4 – 123 kWh (Blade-Batterie)

ca. 122,4 – 123 kWh (einzelne Quellen sprechen von 100 kWh)

63,8 kWh oder ca. 40 kWh (je nach Variante)

Elektrische Reichweite

Bis zu 800 km (WLTP) / über 1.036 km (CLTC)

Bis zu 600 km (WLTP) (auch mit 560 km angegeben) / 820 km (CLTC)

fast 200 km (CLTC: 401 km) / ca. 150 km real

Gesamtreichweite (kombiniert)

Entspricht der elektrischen Reichweite

Entspricht der elektrischen Reichweite

ca. 800 km

Maximale Ladeleistung (DC)

Flash-Charging-fähig

Bis zu 1.000 kW / 1.500 kW (Flash-Charging); ca. 380 – 400 kW an herkömmlichen 400-kW-Ladern

Schnellladefähig (konkrete kW nicht genannt, gilt als "schnell geladen")

Kofferraumvolumen

495 – 1.680 Liter

495 – 1.680 Liter

ca. 480 Liter (durch zusätzlichen Verbrennungsmotor etwas kleiner)

Fahrzeuggewicht (Leergewicht)

Nicht explizit beziffert

ca. 2,8 – 2,9 Tonnen

Nicht explizit beziffert

Gemeinsame fahrzeugübergreifende Daten:
  • Abmessungen (L x B x H): 5,18 m bis 5,19 m x 1,99 m bis 2,00 m x 1,49 m bis 1,50 m
  • Radstand: 3,12 m bis 3,13 m
  • Anhängelast: Bis zu 2.000 kg
  • Dachlast: 75 kg

Reichweiten im Vergleich.

Die Reichweitenangaben für den Denza Z9 GT 2027 variieren stark, je nachdem, welcher Messzyklus zugrunde gelegt wird (der optimistischere chinesische CLTC-Zyklus oder der europäische WLTP-Standard) und wie das Fahrzeug im realen Alltag bewegt wird.


Denza Z9 GT 2027, Reichweiten

Illustration © stromzeit.ch*

Hier ist der detaillierte Reichweitenvergleich der drei Antriebsvarianten auf Basis der vorliegenden Testberichte und Herstellerdaten:

Antriebsvariante
Elektrische Reichweite (WLTP)
Elektrische Reichweite (CLTC / Hersteller)
Reale elektrische Reichweite (Testerfahrungen)
Gesamtreichweite (Kombiniert mit Benzin)

Elektro Heckantrieb (RWD)

Bis zu 800 km

Bis zu 1.036 km (Bestwert der gesamten Modellreihe)

Keine genauen realen Testwerte in den Quellen vorhanden

Entspricht der rein elektrischen Reichweite

Elektro Allradantrieb (AWD / e³)

Bis zu 600 km (einzelne Quellen nennen ca. 560 km)

820 km (bzw. über 1.000 km laut chinesischen Ministeriumsdaten)

400 bis 450 km bei schneller Autobahnfahrt; bis zu 500 km im realen Mischbetrieb

Entspricht der rein elektrischen Reichweite

Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

Keine WLTP-Angaben in den Quellen vorhanden

Bis zu 401 km (oft mit ca. 200 km angegeben)

Ca. 150 km im realen Alltagsbetrieb

Ca. 800 km (Benzin + Strom kombiniert)

Wichtige Erkenntnisse aus den Praxistests:
  • Effizienz vs. Batteriegrösse beim Allrad-EV: Obwohl der vollelektrische Allradler (AWD) mit einer riesigen 122,4-kWh-Batterie ausgestattet ist, erkauft er sich seine Reichweite primär über die schiere Kapazität des Akkus. Autotester weisen darauf hin, dass konkurrierende Modelle wie der Mercedes EQS mit einer ähnlich grossen Batterie deutlich höhere WLTP-Reichweiten von bis zu 900 km erzielen, da der Denza Z9 GT AWD im realen Betrieb vergleichsweise ineffizient arbeitet.
  • Reale Hybrid-Reichweite: Der Plug-in-Hybrid (DMI) nutzt je nach Ausführung eine Batteriekapazität von rund 40 kWh oder 63,8 kWh. Während das Werk eine rein elektrische CLTC-Reichweite von bis zu 401 km beziehungsweise rund 200 km verspricht, schrumpft dieser Wert im realen deutschen Strassenverkehr auf etwa 150 km zusammen. Dennoch gilt dies für einen Plug-in-Hybriden als ein aussergewöhnlich hoher und alltagstauglicher Wert.

Batteriestärken, der Batteriechemie im Vergleich.

Hier ist die detaillierte Gegenüberstellung der Batteriestärken, der Batteriechemie und der zugrunde liegenden Integrationstechnologien für die verschiedenen Antriebsvarianten des Denza Z9 GT 2027:

Antriebsvariante
Batteriestärke (Kapazität)
Batteriechemie
Technologie & Integration

Elektro Heckantrieb (RWD)

ca. 122,49 kWh brutto / 122 kWh netto (einzelne Quellen nennen allgemein knapp 123 kWh oder 100 kWh für die Elektro-Plattform)

LFP (Lithium-Eisenphosphat), komplett kobalt- und nickelfrei

BYD Blade-Batterie der 2. Generation (Blade 2.0) mit Cell-to-Body (CTB) Integration und 1000-Volt-System

Elektro Allradantrieb (AWD / e³)

ca. 122,49 kWh brutto / 122 kWh netto (einzelne Quellen sprechen von knapp 123 kWh oder 100 kWh)

LFP (Lithium-Eisenphosphat), komplett kobalt- und nickelfrei

BYD Blade-Batterie der 2. Generation (Blade 2.0) mit Cell-to-Body (CTB) Integration und 1000-Volt-System für ultraschnelles Laden

Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

63,8 kWh (auch mit ca. 60 kWh oder fast 40 kWh angegeben)

Basiert auf der BYD Blade-Technologie (spezifische Chemie-Details für den Hybrid werden in den Quellen nicht separat aufgeführt)

Integrierte BYD Hybrid-Batterie / Blade-Batterietechnologie

Technologische Besonderheiten der Akkus:
  • Vorteile der LFP-Chemie (Lithium-Eisenphosphat): Diese in den vollelektrischen Modellen eingesetzte Chemie kommt völlig ohne teures Kobalt und Nickel aus. Sie gilt als extrem langlebig und thermisch stabil. Selbst das extrem schnelle Laden mit sehr hohen Strömen beeinträchtigt die Lebensdauer dieser Batterie laut Hersteller-Langzeittests nicht negativ.
  • Cell-to-Body (CTB) Technologie: Bei den reinen Elektroversionen sind die Batteriezellen direkt als tragendes Element in die Fahrzeugstruktur integriert. Das spart Gehäusegewicht und sorgt für eine deutlich höhere Verwindungssteifigkeit der Karosserie sowie ein optimiertes Platzangebot im Innenraum.
  • 1000-Volt-System: Die vollelektrischen Modelle nutzen eine 1000-Volt-Architektur. Diese ermöglicht das sogenannte "Flash-Charging", bei dem der Akku extremen Ladeströmen standhalten kann und selbst bei frostigen Temperaturen von bis zu -30 °C kaum an Ladeleistung verliert.

Ladedaten im Vergleich.

Für den Denza Z9 GT 2027 liegen sehr detaillierte Ladedaten für die rein elektrische Allradplattform vor. Da die Heckantriebs-Variante (RWD) auf derselben grundlegenden Batterietechnologie aufbaut, sind die Werte weitgehend übertragbar, wenngleich spezifische Einzelmessungen in den Quellen primär für das AWD-Flaggschiff durchgeführt wurden. Für den Plug-in-Hybrid (PHEV) fehlen hingegen konkrete zeitliche Angaben in den Testberichten.

Hier ist der detaillierte Vergleich der Ladezeiten auf Basis der verfügbaren Informationen:

Lademethode / Ladestation
Elektro Allradantrieb (AWD / e³)
Elektro Heckantrieb (RWD)
Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

Max. DC-Ladeleistung (Flash-Charger)

Bis zu 1.000 kW / 1.500 kW

Unterstützt ebenfalls Flash-Charging

Nicht unterstützt (DC-Laden ist möglich, aber ohne Flash-Charging)

Flash-Charging (10% auf 70% SoC)

5 Minuten

Keine separaten Daten (analog zu AWD vermutet)

Nicht möglich

Flash-Charging (10% auf 97% SoC)

9 Minuten

Keine separaten Daten (analog zu AWD vermutet)

Nicht möglich

Flash-Charging bei Kälte (-30 °C)

12 Minuten (nur 3 Minuten länger)

Keine separaten Daten (analog zu AWD vermutet)

Keine Angaben in den Quellen

400-kW-Schnelllader (10% auf 80% SoC)

13 Minuten und 40 Sekunden

Keine separaten Daten (analog zu AWD vermutet)

Gilt als "schnell geladen" (keine Minutenwerte)

400-kW-Schnelllader (10% auf 92% SoC)

17 Minuten und 30 Sekunden

Keine separaten Daten (analog zu AWD vermutet)

Keine Angaben in den Quellen

AC-Laden (Wechselstrom / Wallbox)

Bis zu 11 kW

Bis zu 11 kW

AC-ladefähig (keine kW-Details)

Wichtige Erkenntnisse aus den Ladetests:
  • Phänomenale Ladekurve am Standard-Schnelllader: Da Megawatt-Lader in Europa noch extrem selten sind, haben Tester das AWD-Modell an herkömmlichen 400-kW-Säulen (z. B. Alpitronic) geladen. Das Fahrzeug zog dabei fast über den gesamten Ladehub hinweg eine konstante Ladeleistung von ca. 400 kW ohne nennenswerten Abfall – eine Performance, die von aktuellen europäischen Elektroautos nicht erreicht wird.
  • Keine Vorkonditionierung nötig: Der verbaute LFP-Akku der zweiten Generation benötigt für das schnelle Laden keine aufwendige, manuelle Vortemperierung und zeigt sich gegenüber extremen Aussentemperaturen im Winter bemerkenswert unempfindlich.
  • Ladetechnologie des Hybrids: Der Plug-in-Hybrid besitzt eine 63,8 kWh (oder je nach Version ca. 40 kWh) grosse Batterie. Er kann sowohl über Wechselstrom (AC) als auch über Gleichstrom (DC) geladen werden, exakte Ladezeiten oder maximale kW-Leistungen für den Verbrenner-Bruder werden in den Testberichten jedoch nicht näher beziffert.

Beschleunigungswerte im Vergleich.

Hier ist der direkte Vergleich der Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h für die drei Antriebsvarianten des Denza Z9 GT 2027 auf Basis der vorliegenden Quellen:

Modellvariante
Beschleunigung (0-100 km/h)
Zusätzliche Leistungsdaten aus den Quellen

Elektro Heckantrieb (RWD)

Keine Angabe

Ausgestattet mit einem einzelnen Elektromotor an der Hinterachse, der 370 kW (496 PS) leistet.

Elektro Allradantrieb (AWD / e³)

2,7 Sekunden *(Einzelne Quellen nennen 3,4 Sekunden)*

Drei Elektromotoren (e³-Plattform) mit einer Systemleistung von 850 kW (1.140 bis 1.156 PS) und 1.210 Nm Drehmoment.

Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

3,6 Sekunden

Kombiniert einen 2,0-Liter-Turbobeziner mit drei Elektromotoren für eine Systemleistung von 766 PS oder 870 PS.

Wichtige Erkenntnisse zur Beschleunigung:
  • Traktion auf Supersportwagen-Niveau: Tester heben hervor, dass der vollelektrische Allradler (AWD) trotz seines enormen Leergewichts von knapp 2,9 Tonnen eine beeindruckende Traktion fast völlig ohne Schlupf (Slip) aufweist.

Dynamik-Kritik in der Praxis: Bei harten Beschleunigungsmanövern neigt die Fahrzeugfront des AWD-Modells dazu, sich stark anzuheben, wodurch die Vorderachse sehr leicht wird und das Auto leicht ins Schwimmen geraten kann.

Software-Ausstattung im Vergleich.

Die Software-Ausstattung des Denza Z9 GT 2027 ist eng mit dem jeweiligen Hardware- und Antriebskonzept verknüpft. Während Komfort- und Entertainment-Software bei allen Modellen identisch sind, unterscheidet sich die Steuerungssoftware für Fahrdynamik und Parkmanöver grundlegend: Die reinen Allrad- (AWD) und Hybrid-Versionen besitzen die innovative Drei-Motoren-Plattform (e³), deren komplexe Einzelradansteuerung und extreme Hinterachslenkung spezielle Software-Fahrprogramme erfordern. Der Hecktriebler (RWD) verfügt hingegen nur über einen einzelnen Elektromotor und bietet diese e³-Steuerungsfeatures nicht.

Denza Z9 GT 2027, Software

Illustration © stromzeit.ch*

Hier ist der detaillierte Vergleich der Software-Features im Überblick:

Software- & Infotainment-Feature
Elektro Heckantrieb (RWD - 1 Motor)
Elektro Allradantrieb (AWD / e³ - 3 Motoren)
Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI - 3 E-Motoren)

Infotainment-Betriebssystem

Android-basiertes System von Denza mit flüssigem Google Maps, Play Store für Apps (z. B. Prime Video) und schnellem, kabellosem Apple CarPlay sowie Android Auto.

Identisch.

Identisch, besitzt jedoch im System zusätzliche Hybrid-spezifische Anzeigen und Tankstellen-Filter.

Multi-Display-Steuerung

Voll unterstützt. Steuerung der Triple-Screen-Architektur (17,3" Hauptdisplay, 13,2" digitale Instrumente und 13,2" Beifahrerdisplay mit speziellem Privacy-Glas gegen Fahrerablenkung).

Identisch.

Identisch.

Digitale Aussenspiegel-Software

Optional unterstützt. Echtzeit-Videodarstellung der Kamera-Aussenspiegel auf Bildschirmen in den Türen inklusive digitalem, umschaltbarem Rückspiegel.

Identisch.

Identisch.

Fahrassistenz (ADAS) & Sicherheit

DiPilot 300 (God's Eye 5.0). LiDAR-gestütztes System für teilautonomes Fahren (Level 2+) mit Spurhalte- (ICA), Verkehrszeichenerkennung, Aufmerksamkeitswarner und Notausweich-Berechnung.

Identisch.

Identisch.

Intelligentes Parken & App-Steuerung

Unterstützt automatisches Einparken sowie die Fernsteuerung des Fahrzeugs per App von ausserhalb. Die e³-Heckschwenks in engste Lücken sind jedoch nicht verfügbar.

Voll unterstützt, inklusive e³-Einparken: Das System zieht das Fahrzeugheck mithilfe der Hinterachslenkung im Krabbengang präzise in engste Lücken.

Voll unterstützt inklusive e³-Einparken.

e³-Sonderfahrprogramme

Nicht unterstützt. Da hardwareseitig nur ein Motor verbaut ist, entfallen die Softwaremenüs für Spezial-Lenkmanöver.

Voll unterstützt. Grafisches Menü im Infotainment zur Aktivierung von: Intelligenter Krebsgang (Crabwalk), Zirkeldrehung (Pencil Compass Turn) auf der Stelle, Panzer-Wendemodus auf Wiese und Drift-Modus.

Voll unterstützt. Da der Hybrid ebenfalls über drei E-Motoren (einer vorn, zwei hinten) verfügt, beherrscht seine Software dieselben e³-Fahrdynamik-Tricks.

Sitz- & Wellness-Steuerung

Softwareseitige Steuerung für alle Sitze inklusive Sitzheizung, Belüftung, Punktmassage sowie aktiver Seitenwangen, die sich in Kurven dynamisch aufblasen.

Identisch.

Identisch.

Kühlschrank-Steuerung

Temperatursteuerung für zwei getrennte Kühlschränke (4L vorn, 10L hinten) von -6 °C (Gefrieren) bis 45 °C (Warmhalten) direkt über das Zentral- oder Fonddisplay.

Identisch.

Identisch.

Audio- & Entertainment-Software

Devialet-Audiosystem (20 Lautsprecher) mit Dolby Atmos und Podcast-Modus. Integrierte Stingray-Karaoke-Software inklusive Kopplung für zwei kabellose Mikrofone im Handschuhfach.

Identisch.

Identisch.


Fahrverhalten im Vergleich.

Das Fahrverhalten des Denza Z9 GT 2027 unterscheidet sich je nach gewählter Antriebsvariante erheblich. Während alle Modelle die luxuriöse und komfortable Grundcharakteristik eines Grand Tourers teilen, sorgt vor allem das innovative Drei-Motoren-Layout (e³) bei den Allrad- und Hybridmodellen für extreme Dynamik und spektakuläre Sonderfunktionen. Demgegenüber bietet der Hecktriebler eine traditionellere und ruhigere Charakteristik.


Denza Z9 GT 2027, Fahrverhalten

Illustration © stromzeit.ch*

Hier ist der detaillierte Vergleich des Fahrverhaltens auf Basis der Testberichte:

Kriterium
Elektro Heckantrieb (RWD)
Elektro Allradantrieb (AWD / e³)
Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

Alltags- & Federungskomfort

Sehr hoher Reisekomfort. Das Luftfahrwerk sorgt für ein sanftes Dahingleiten auf unebenen Strassen.

S-Klasse-Niveau beim Gleiten. Die DISUS-A2 Zweikammer-Luftfederung filtert Unebenheiten bei normalem Tempo hervorragend weg.

Äusserst komfortabler Langstreckengleiter. Der Fokus liegt voll auf entspanntem Reisen mit exzellentem Federungskomfort.

Kurven- & Lenkverhalten

Klassischer, harmonischer Heckantrieb. Eine ruhigere, weniger aggressive Fahrcharakteristik als die Dreimotoren-Modelle.

Enorm agil trotz 2,9 Tonnen Gewicht. Dank Allradlenkung (Hinterräder lenken stark mit) extrem wendig. Die Sitzwangen blasen sich in Kurven aktiv auf.

Sehr agiles Handling, jedoch durch das komplexe Motorsystem (Verbrenner + 3 E-Motoren) und die Gewichtsverteilung etwas schwerfälliger als das reine EV-Allradmodell.

Verhalten bei extremen Sprints

Keine detaillierten Testwerte vorhanden. Leistung von 496 PS sorgt für souveräne, aber kontrollierbare Beschleunigung.

Brutaler Katapultstart (2,7 s von 0 auf 100 km/h) mit null Schlupf auf trockener Strasse. Allerdings hebt sich die Fahrzeugfront extrem stark an, was die Lenkung schwammig macht.

Sehr kraftvoller Antritt (3,6 s auf 100 km/h). Die Leistungsentfaltung ist enorm, wirkt im Vergleich zum reinen EV-Allradmodell aber minimal gezähmter und träger.

e³-Sonderfunktionen (Crabwalk, etc.)

Nicht vorhanden. Da hardwareseitig nur ein Elektromotor verbaut ist, entfallen die Software-Fahrprogramme für Spezialmanöver.

Volle Unterstützung aller "Partytricks". Beherrscht den Crabwalk (diagonal fahren), die Zirkeldrehung und den Panzer-Wendemodus (Drehung auf nasser Wiese um die eigene Achse).

Volle Unterstützung aller e³-Funktionen, da ebenfalls drei Elektromotoren und die lenkbare Hinterachse an Bord sind.

Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten (Autobahn)

Keine genauen Daten. Durch das geringere Gewicht und die gezügelte Leistung wird ein stabileres Geradeauslaufen vermutet.

Kritikpunkt im Schnellfahrbereich (>200 km/h). Das Fahrwerk wirkt im Vergleich zu deutschen Konkurrenten schwammig, hoppelig und neigt zu deutlichen Wankbewegungen bei Lastwechseln.

Souveränes Gleiten im mittleren Tempobereich, verliert bei sehr hohen Autobahngeschwindigkeiten aber ebenfalls die typisch europäische Straffheit.

Sicherheit & Beherrschbarkeit im Grenzbereich

Sehr gut beherrschbar, da die Leistung im Vergleich zu den Allradlern kontrollierbarer auf die Strasse gebracht wird.

Sicherheitsrisiko bei Nässe. Bei regennasser Fahrbahn ist das abrupte Abrufen der vollen 1.210 Nm Drehmoment kaum beherrschbar (Traktionsverlust, Aufbäumen der Front).

Grenzbereich erfordert Aufmerksamkeit. Obwohl der Allradantrieb bei Nässe hilft, erfordert das enorme Gewicht bei abrupten Ausweichmanövern erfahrene Hände.

Manövrierbarkeit im engen Raum

Guter Wendekreis dank serienmässiger Hinterachslenkung, aber ohne die e³-Schwenkunterstützung.

Phänomenaler Wendekreis von nur 4,6 m. Das e³-System zieht das Heck im Krabbengang selbstständig in engste Parklücken.

Identisch zum Elektro-Allradler. Extrem leichtes Rangieren im urbanen Raum trotz über 5,18 m Aussenlänge.

Wesentliche Kritikpunkte der Tester am Gesamtfahrwerk (AWD & Hybrid):
  • Fahrwerksabstimmung bei Höchstgeschwindigkeit: Während deutsche Premium-Konkurrenten wie der Porsche Taycan bei 240 km/h wie auf Schienen liegen, neigt der Denza bei Autobahntempo zu hoppeligen Auf- und Ab-Bewegungen und einer spürbaren Instabilität bei schnellen Spurwechseln.
  • Aufbaubewegungen beim Bremsen und Beschleunigen: Dem Fahrwerk fehlt die harmonisierende Dämpfung deutscher Premiumhersteller. Der GT neigt sich beim harten Bremsen extrem tief nach vorne und bäumt sich beim Beschleunigen stark auf.
  • Nachteil der Assistenzsysteme: Der Lenkassistent des DiPilot-Systems greift im Alltag sehr fest ein und lässt sich in plötzlichen Notsituationen (z. B. beim manuellen Ausweichen) laut Testberichten nur mit erheblichem Kraftaufwand "entreissen".

Innenraum-Ausstattung im Vergleich.

Die Innenraum-Ausstattung des Denza Z9 GT 2027 ist bei allen drei Antriebsvarianten auf extrem hohem Luxusniveau angesiedelt. Während der grundlegende Komfort und die digitalen Features nahezu identisch sind, ergeben sich die feinen Unterschiede vor allem durch die antriebsspezifischen Steuerungen (z. B. für das Drei-Motoren-e³-System) und die Packaging-Unterschiede der Batterie- und Motorenkomponenten.

Hier ist der detaillierte Vergleich der Innenraum-Ausstattung und ihrer Besonderheiten:

Ausstattungsmerkmal
Elektro Heckantrieb (RWD)
Elektro Allradantrieb (AWD / e³)
Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

Cockpit-Displays & Infotainment

Triple-Screen-Architektur: Zentraler 17,3-Zoll-Bildschirm, 13,2-Zoll-Fahrerdisplay und ein 13,2-Zoll-Beifahrerdisplay mit Privacy-Glas. Grosses AR-Head-up-Display. Optional sind zwei Monitore in den Türen für die Kamera-Aussenspiegel verbaut.

Identische Hardware. Das Infotainment enthält zusätzlich e³-spezifische 3D-Animationen zur Visualisierung der Sonderlenkfunktionen (wie Crabwalk oder Zirkeldrehung).

Identische Hardware. Die Systemanzeigen sind jedoch um Hybrid-Spezifikationen, Tank- und Ladezustände sowie Filter für Tankstellen erweitert.

Fahrdynamik- & Systemtasten

Klassische Steuerung: Gangwahlhebel ist an der Lenksäule montiert, was Platz in der Mittelkonsole schafft. Keine Knöpfe für e³-Sonderfahrprogramme vorhanden.

Sportliche Sondersteuerung: Physische Tasten für e³-Modi und Luftfahrwerk. Roter Kristall-Startknopf. Dedizierter Boost-Paddle-Schalter am Lenkrad für 20 Sekunden maximale Leistung. Optional im „Lava Red“-Sportdesign mit Carbon-Dekorleisten.

Hybrid-Spezifische Steuerung: Der Gangwahlhebel befindet sich in der Mittelkonsole. Physische Tasten zur manuellen Umschaltung zwischen rein elektrischem Fahren (EV) und Hybridbetrieb (HEV). Besitzt kein Boost-Paddle.

Sitzkomfort & Wellness (Vorne)

Luxuriöse Nappaledersitze mit integrierter Heizung, Belüftung und vollwertiger Punktmassage. Der Fahrersitz verfügt über aktive Seitenwangen, die sich in schnell gefahrenen Kurven dynamisch aufblasen.

Identischer Komfort. Alternativ mit ausgeprägteren Sportsitzen im „Lava Red“-Interieurdesign erhältlich.

Identischer Komfort mit hochwertiger Verarbeitung, Nappaleder sowie Punktmassage und Belüftung.

Fond-Luxus (Executive-Ausstattung)

Herausragende Beifreiheit durch über 3,12 m Radstand. Elektrisch verstellbare Rückenlehnen, klappbarer Schminkspiegel mit Ringlicht-Beleuchtung im Dachhimmel und weiche Komfort-Kopfstützen.

Identischer Komfort. Zusätzlich sind ausziehbare Schenkelauflagen an den Fond-Sitzen sowie Tasten zur elektrischen Längsverstellung des Beifahrersitzes vom Fond aus verbaut.

Identische Ausstattung. Aufgrund der im Boden verbauten Hybrid-Batterie ist der Kniewinkel für sehr grosse Passagiere im Fond jedoch geringfügig spitzer.

Klimatisierte Getränkefächer

Zwei Kühlschränke serienmässig: Ein 4-Liter-Kühlschrank in der vorderen Mittelkonsole und ein 10-Liter-Kühlschrank im Fond. Beide Fächer können elektrisch gesteuert Getränke auf bis zu -6 °C gefrieren oder auf bis zu +45 °C bzw. +47 °C erwärmen.

Identisch mit zwei Kühlschränken und identischen Heiz-/Kühlbereichen.

Identisch mit zwei Kühlschränken und identischen Heiz-/Kühlbereichen.

Konnektivität & Laden

Zwei belüftete kabellose 50-W-Ladeschalen vorne. Eine kabellose 50-W-Ladeschale in der ausklappbaren hinteren Mittelarmlehne. Zudem 60-W-USB-C-Anschlüsse im Fond.

Identisch.

Identisch.

Türmechanismus & Einstieg

Elektrisch öffnende und schliessende Türen. Bremspedal-Schliessfunktion: Alle offenen Türen schliessen sich automatisch, sobald der Fahrer das Bremspedal betätigt. Mechanische Notentriegelung in den Türen.

Identisch.

Identisch.

Audio- & Entertainment

Devialet-Audiosystem (Dolby Atmos, 20 Lautsprecher) mit speziellem Podcast-Modus. Stingray-Karaoke-Software inklusive zwei kabelloser Mikrofone, die im Handschuhfach geladen und aufbewahrt werden.

Identisch.

Identisch.

Gepäckraum & Variabilität

Kofferraumvolumen von 495 bis 1.680 Litern. Wegen des grossen Kühlschranks im Fond lässt sich beim Umklappen der Rückbank (Verhältnis 40:20:40) das Mittelteil nicht umlegen, da der Kühlschrank fest in der Struktur verankert ist.

Identisch.

Geringeres Gepäckraumvolumen von ca. 480 Litern durch die zusätzlichen Verbrennungsmotor-Komponenten. Das Mittelteil der Rückbank ist ebenfalls durch den Kühlschrank blockiert.


Preise im Vergleich.

In den vorliegenden Quellen gibt es keine lückenlosen Preislisten für alle drei Länder und Modellvarianten, da sich das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Berichte noch in der Markteinführungsphase befand. Die Quellen liefern jedoch sehr konkrete Preisangaben für Deutschland, grobe Richtwerte für Österreich und weisen darauf hin, dass für die Schweiz noch keine Daten vorliegen.

Hier ist der detaillierte Preisvergleich auf Basis der in den Quellen genannten Informationen:

Land
Elektro Heckantrieb (RWD)
Elektro Allradantrieb (AWD / e³)
Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI)

Deutschland

Keine separaten Einzelpreise genannt. Der allgemeine Einstiegspreis der Modellreihe wird mit ca. 114.000 bis 115.000 € beziffert.

Starts bei 115.000 €, reicht je nach Quelle bis ca. 123.600 € (bzw. 125.000 € in Düsseldorf) und liegt bei ca. 140.000 € in Vollausstattung.

Kein konkreter Euro-Preis genannt. Laut Quellen soll die Hybrid-Version jedoch etwas günstiger ausfallen als das reine Elektro-Modell.

Österreich

Keine Preise vorhanden.

Keine offiziellen Österreich-Preise festgelegt; Tester schätzen eine grobe Orientierung um die 100.000 € (etwas darunter oder darüber).

Keine Preise vorhanden.

Schweiz

In den Quellen sind keinerlei Preisdaten oder Marktstarts für die Schweiz dokumentiert.

Keine Daten vorhanden.

Keine Daten vorhanden.

Zusätzliche preisliche Einordnungen:
  • Preisdifferenz zu China: In China wird der Z9 GT zu einem extrem günstigen Preis zwischen ca. 33.600 und 46.000 € (umgerechnet) angeboten. Der enorme Aufpreis in Europa auf über 114.000 € wird in den Berichten vor allem durch Zölle, Mehrwertsteuer und BYDs gezielte Strategie erklärt, Denza direkt als Luxusmarke auf Augenhöhe mit Porsche oder Mercedes zu positionieren.
  • Optionen: Aufpreis-Pakete wie die Kamera-Aussenspiegel werden mit verhältnismässig günstigen 1.600 € angegeben. Kostenpflichtige Sonderlackierungen können dagegen bis zu 4.500 € kosten.

Fazit zu den drei Antriebsvarianten des Denza Z9 GT 2027

Hier ist ein umfassendes, detailliertes und differenziertes Fazit zu den drei Antriebsvarianten des Denza Z9 GT 2027, das die jeweiligen Stärken, Schwächen und Einsatzbereiche auf Basis der vorliegenden Testberichte und Daten analysiert.

1. Fazit: Elektro Heckantrieb (RWD) – Der vernünftige Langstrecken-Gleiter.

Die Variante mit reinem Heckantrieb stellt die pragmatischste und harmonischste Option im elektrischen Portfolio des Z9 GT dar.

  • Für wen geeignet? Dieses Modell richtet sich an anspruchsvolle Vielfahrer, die den maximalen Reisekomfort, das spektakuläre Platzangebot im Innenraum und die luxuriöse Ausstattung des Shooting Brakes geniessen möchten, ohne für extremen Leistungsüberfluss oder komplexe Allrad-Technologie zu bezahlen.
  • Stärken: 

    • Maximale Effizienz und Reichweite: Mit einer CLTC-Reichweite von bis zu 1.036 km (bzw. rund 800 km nach WLTP) setzt der Hecktriebler den absoluten Bestwert der Modellreihe. Da er ohne die Reibungsverluste und das zusätzliche Gewicht der vorderen Antriebseinheit auskommt, glänzt er mit einer deutlich besseren Energieeffizienz.
    • Harmonischeres Fahrgefühl: Autojournalisten betonen, dass Heckantriebs-Varianten oft ein saubereres und ruhigeres Fahrgefühl vermitteln, das perfekt zum Charakter eines entspannten Grand Tourers passt.
    • Preislicher Vorteil: Es ist die Einstiegsvariante, die das luxuriöse Flaggschiff-Erlebnis zu einem spürbar günstigeren Kurs zugänglich macht.
  • Schwächen: 

    • Keine e³-Sonderfunktionen: Da hardwareseitig nur ein einzelner Motor an der Hinterachse verbaut ist, entfallen die spektakulären „Partytricks“ wie der Crabwalk (Krebsgang), die Zirkeldrehung (Pencil Compass Turn) oder der Panzer-Wendemodus.
    • Geringere Längsdynamik: Mit 370 kW (496 PS) ist der Wagen zwar mehr als souverän motorisiert, bietet aber nicht den brachialen Supersportwagen-Katapultstart der Allradversion.
2. Fazit: Elektro Allradantrieb (AWD / e³) – Das technologische Kraftpaket.

Das vollelektrische Allrad-Flaggschiff ist die absolute technologische Speerspitze von BYD und demonstriert eindrucksvoll, was technisch derzeit im Elektro-Segment möglich ist.

  • Für wen geeignet? Für technologiebegeisterte Early Adopter, die ein maximales Statement setzen wollen, absolute Performance-Enthusiasten und Fahrer, die Rekord-Ladezeiten sowie spektakuläre Fahrwerks-Manöver im Alltag erleben möchten.
  • Stärken: 

    • Brutale Fahrleistungen: Die drei Elektromotoren mit zusammen 850 kW (1.156 PS) und 1.210 Nm Drehmoment katapultieren den schweren Wagen in nur 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h – fast völlig ohne Schlupf.
    • Die e³-Plattform-Tricks: Durch die Einzelradsteuerung an der Hinterachse vollführt der Z9 GT Manöver, die im Segment einzigartig sind. Der extrem kleine Wendekreis von 4,6 Metern (besser als ein London Taxi), der Crabwalk und die Zirkeldrehung im Parkhaus sind bahnbrechende Komfort- und Show-Features.
    • Phänomenales Laden (Flash-Charging): Dank 1000-Volt-System lädt der Wagen an Megawatt-Ladern in unter 10 Minuten von 10 auf 97 %. An herkömmlichen europäischen 400-kW-Säulen hält er fast über den gesamten Ladehub eine konstante Gerade bei rund 400 kW – 10 auf 80 % gelingen in unschlagbaren 13 Minuten und 40 Sekunden.
  • Schwächen: 

    • Erhöhtes Sicherheitsrisiko im Grenzbereich: Bei nasser Fahrbahn ist das plötzliche Abrufen der 1.210 Nm Drehmoment laut Testern lebensgefährlich und kaum beherrschbar, da die Regelsysteme die schiere Kraft nicht rechtzeitig harmonisieren können und die Reifen abrupt die Haftung verlieren.
    • Schwächen in der Fahrwerksabstimmung bei hohem Tempo: Bei harten Sprints hebt sich die Front extrem stark an (sie wird schwammig), und jenseits der 200 km/h auf der deutschen Autobahn wirkt das Fahrwerk im Vergleich zu Porsche oder BMW unruhig, hoppeligh und wankanfällig.
    • Mangelnde Effizienz: Die enorme Reichweite von bis zu 600 km (WLTP) wird primär durch die schiere Grösse der 122,4-kWh-Batterie erkauft. Der reale Verbrauch ist vergleichsweise hoch.
3. Fazit: Plug-in-Hybrid (PHEV / DMI) – Der grenzenlose Technologieträger.

Der Plug-in-Hybrid (DMI) verbindet das Beste aus zwei Welten: die elektrische e³-Fahrwerkstechnologie mit der uneingeschränkten Langstreckentauglichkeit eines Verbrenners.

  • Für wen geeignet? Für klassische Langstreckenfahrer in Europa, die keine Lust auf Ladeplanung haben, die Ladeinfrastruktur abseits der Hauptrouten meiden möchten, aber dennoch im Alltag emissionsfrei pendeln und nicht auf die e³-Fahrdynamik-Tricks verzichten wollen.
  • Stärken: 

    • Herausragende elektrische Reichweite: Mit einer Batteriekapazität von bis zu 63,8 kWh schafft der Hybrid real um die 150 km (CLTC: bis zu 401 km) rein elektrisch. Das ist ein absoluter Spitzenwert für Plug-in-Hybride, mit dem die meisten Alltagswege komplett elektrisch bewältigt werden können.
    • Volle e³-Unterstützung: Da auch der Hybrid über das Drei-Motoren-Layout an den Achsen verfügt, beherrscht er dieselben faszinierenden Lenk- und Parkmanöver wie das EV-Allradmodell.
    • Keine Reichweitenangst: Mit einer kombinierten Gesamtreichweite von ca. 800 km bietet er maximale Flexibilität auf Reisen.
  • Schwächen: 

    • Höhere Komplexität & Gewicht: Die Kombination aus einem 2,0-Liter-Turbomotor und drei Elektromotoren erhöht die technische Komplexität des Fahrzeugs im Servicefall.
    • Einschränkungen beim Nutzwert: Durch die zusätzlichen Verbrennungskomponenten schrumpft das Kofferraumvolumen geringfügig auf 480 Liter. Zudem ist der Kniewinkel im Fond aufgrund der Batterieplatzierung minimal spitzer als beim EV.
Gesamtfazit für den europäischen Markt.

BYD liefert mit dem Denza Z9 GT ein faszinierendes Störsignal ab, das den etablierten deutschen Premium-Herstellern das Fürchten lehren soll.

  • Das spricht für den Z9 GT: Der Innenraum bietet eine exklusive Verarbeitungsqualität auf Rolls-Royce- oder S-Klasse-Niveau (feinstes Nappaleder, zwei Kühlschränke, Devialet-Dolby-Atmos-Sound, beheizte/belüftete Massagesitze auf allen vier Plätzen, Stingray-Karaoke). Gepaart mit der beispiellosen Ladekurve und der innovativen Allradlenkung ist das Fahrzeug ein unschlagbares Technologie- und Komfortpaket zu einem Preis von ca. 115.000 € bis 140.000 €, für den man bei den deutschen Herstellern oft nur ein nacktes Basismodell erhält.
  • Das spricht dagegen: Dem Fahrwerk fehlt im absoluten Hochgeschwindigkeitsbereich (>200 km/h) und auf nasser Strasse die jahrzehntelange Abstimmungserfahrung und Perfektion deutscher Ingenieurskunst. Zudem kämpft die Marke in Europa mit einem noch nicht voll etablierten Servicenetz, einem unklaren Image, einer gewöhnungsbedürftigen Assistenzsoftware und vor allem dem Risiko eines hohen Wertverlusts beim Wiederverkauf.
Zusammenfassende Kaufempfehlung:
  • Wer mit dem Herzen kauft und Wert auf maximales Marken-Prestige, perfekte Autobahn-Stabilität bei Tempo 250 und hohe Wertstabilität legt, bleibt (noch) bei Porsche, Mercedes oder BMW.
  • Wer mit dem Kopf entscheidet, die spektakulärste Ladegeschwindigkeit des Jahrzehnts sucht und die ultimative „eierlegende Wollmilchsau“ aus Luxus-Lounge und Technologieträger sucht, für den ist der Denza Z9 GT (vor allem als hocheffizienter RWD für Reichweitenjäger oder als PHEV für grenzenlose Reisefreiheit) eine extrem verlockende Option.


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Disclaimer / Abgrenzung

Stromzeit.ch übernimmt keine Garantie und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen Texte, Massangaben und Aussagen.


Quellenverzeichnis (August 2026).

 

2027 BYD Denza Z9 GT – 0–60 in 3,4 Sekunden zum halben Tesla Model S-Preis?!

https://www.youtube.com/watch?v=70CVvMnLLgQ

 

2026 DENZA Z9 GT der elektrische Überflieger für 115.000 Euro? | Ausfahrt TV News

https://www.youtube.com/watch?v=EEubWSUeZfw

 

2027 Denza Z9 GT: Elektro-GT von BYD mit 2,7 s auf 100 km/h

https://www.youtube.com/watch?v=98Zl-Ygy8wc&t=26s

 

DENZA Z9 GT: Luxus, 1.156 PS & Laden in unter 10 Minuten? | Review

https://www.youtube.com/watch?v=IWH0l4JYIlk

 

125.000€ für einen BYD?! Denza Z9 GT: Genialer Luxus oder Grössenwahn?

https://www.youtube.com/watch?v=1JUSUccTlck

 

2026 Denza Z9 GT (BYD) 1.140 PS AWD & 1.036 km Reichweite

https://www.youtube.com/watch?v=YIMw7omsNP0&t=34s


Denza Z9 GT: Kann dieser China-Kombi die Luxusklasse erobern? 1200 PS, 1000 kW Laden, 270 km/h!

https://www.youtube.com/watch?v=DsNavHu02MA

 

1156 PS & 1210 Nm! DENZA Z9 GT im Test – 1500 kW Flash-Charging?!

https://www.youtube.com/watch?v=5m4hCTXYzSw

 

Warum ich den Denza Z9GT (1.156 PS) für 120.000€ kaufen würde

https://www.youtube.com/watch?v=LtXhfOWAEt8&t=69s

 

Denza Z9GT: 850 kW, ab 115.000 Euro, 1.500 kW-Laden | Gegner für den Porsche Taycan Turbo GT?

https://www.youtube.com/watch?v=hpBP2NrV3z4

 

Denza Z9 GT Review: BMW, Audi & Mercedes Can’t Ignore This

https://www.youtube.com/watch?v=GsM9biOCsYs

 

2027 BYD Denza Z9 GT Schockt Deutschland! Die Zukunft Ist Endlich Da! 

https://www.youtube.com/watch?v=X-vlBcwt92k

 

Nicht von Chinesen - von Aliens gebaut | DENZA Z9GT

https://www.youtube.com/watch?v=PS0R_8ph1R8&t=19s

 

Denza Z9GT gegen BMW, Mercedes und Porsche! Chinas Elektro-Kracher im Check.

https://www.youtube.com/watch?v=dSj-wz_2Lmk

 

China gegen Deutschland! DENZA Z9 GT vs Mercedes EQS – der grosse EV-Luxusvergleich

https://www.youtube.com/watch?v=wjHLtzn72IU

 

2026: Zeekr 7 GT vs Denza Z9 GT vs Xiaomi SU7 vs Zeekr 001 – China schockt Europa!

https://www.youtube.com/watch?v=ANh3GjqR-V4

 

DENZA Z9 GT China Luxusauto im Kurztest - S-Klasse Niveau zum Preis einer E-Klasse?

https://www.youtube.com/watch?v=C8lfV6Zk3bI

 

In diesem Artikel geht es um den neuen Denza Z9 GT, einen vollelektrischen Luxus-Kombi, der durch seine extreme Leistungsfähigkeit von über 1150 PS besticht. Die Videos beleuchten die technischen Highlights wie das Drei-Motoren-System, die innovative BYD Blade-Batterie und die beeindruckende Beschleunigung von lediglich 2,7 Sekunden auf Tempo 100. Neben der hohen Performance werden auch praktische Aspekte wie das grosszügige Platzangebot, die Schnellladefähigkeit und die luxuriöse Innenausstattung detailliert bewertet. Trotz der dynamischen Fahrwerte üben die Tester Kritik an der Fahrwerksabstimmung, die bei extremen Manövern instabil wirken kann. Insgesamt wird das Fahrzeug als preislich attraktive Alternative zu europäischen Oberklasse-Sportwagen positioniert, wobei auch eine kommende Hybrid-Variante erwähnt wird. Das Fazit ordnet den Wagen als technologisch ambitionierten Grand Turismo für das Luxussegment ein.

Dieses umfassende Dokument beleuchtet sämtliche Facetten des Fahrzeugs – von den historischen Ursprüngen der Marke über die luxuriöse Ausstattung auf Oberklasseniveau bis hin zu den detaillierten technischen Spezifikationen und den kritischen Fahreindrücken auf der Strasse. 

Wer ein faszinierendes, futuristisches Statussymbol mit rekordverdächtigen Ladezeiten sucht, kauft den Denza mit dem Kopf. Wer jedoch auf perfektionierte Fahrwerkskunst, souveräne Hochgeschwindigkeitsstabilität, Marken-Prestige und vor allem Wertstabilität Wert legt, greift nach wie vor zu den etablierten deutschen Herstellern. Denn ein gebrauchter Chinese der 120.000-Euro-Klasse dürfte sich in einigen Jahren auf dem europäischen Markt nur sehr schwer und mit massivem Wertverlust weiterverkaufen lassen.

 

Illustration / Video © stromzeit.ch* Gemini Notebook:

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