ABB E-mobility Megawatt Ladestationen OM M-Serie (Split, Extreme) 1,2 MW und A-Serie (All-in-One), C50 (Retail).
22.06.2025
ABB E-mobility: Die Neudefinition der Ladeinfrastruktur durch Wirtschaftlichkeit und Innovation.
ABB E-mobility markiert einen Paradigmenwechsel in der Ladeinfrastrukturbranche: Der Fokus verschiebt sich von der reinen installierten Nennleistung hin zur Ökonomie der tatsächlich gelieferten Energie und der Wirtschaftlichkeit auf Standortebene. Ziel ist es, die Kosten pro gelieferter Kilowattstunde über die gesamte Lebensdauer eines Standorts zu minimieren.
Kernportfolio und technologische Innovationen.
Das Angebot gliedert sich in modulare Plattformen, die auf einer einheitlichen Architektur und intern entwickelten Siliziumkarbid (SiC)-Leistungsmodulen basieren, welche eine Effizienz von bis zu 97 % erreichen.
- ABB A400 (All-in-One): Ein kompaktes System mit bis zu 400 kW Leistung, das zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden kann. Es besticht durch ein preisgekröntes Design mit einem 32-Zoll-HD-Bildschirm, der eine smartphone-ähnliche Bedienung ermöglicht.
- OM M-Series (Split-System): Ein modulares, luftgekühltes System, das die Leistungserzeugung von den Dispensern trennt. Es ist in 400-kW-Schritten von 200 kW bis 1,2 MW skalierbar und unterstützt bis zu 24 Ladepunkte. Mit 625 kW pro Quadratmeter bietet es die höchste Leistungsdichte seiner Klasse.
- ABB C50: Ein ultrakompakter 50-kW-Lader für den Einzelhandel, optimiert für eine Verweildauer von etwa einer Stunde.
- OM X-Series: Ein flüssigkeitsgekühltes System für extreme Bedingungen und den Dauerbetrieb im Megawatt-Bereich.
Wichtige technische Merkmale:
- Zwei-Phasen-Kühlung: ABB führt eine patentierte Kühltechnologie (flüssig-dampfförmig-flüssig) im Ladestecker ein, die bis zu 600 A Peak-Strom ermöglicht und wartungsärmer als herkömmliche Flüssigkühlungen ist.
- Dynamische Lastverteilung: Die Leistung wird in 50-kW-Schritten präzise zwischen den Fahrzeugen aufgeteilt, um ungenutzte Kapazitäten zu vermeiden.
Betriebssicherheit und Nutzererfahrung.
ABB strebt eine Lade-Erfolgsquote von 98-99 % und eine Verfügbarkeit (Uptime) von 97-99 % an.
- Asset Management: Eine cloudbasierte Toolchain ermöglicht Fernüberwachung, KI-gestützte Fehlererkennung und proaktiven Service.
- Integriertes Bezahlsystem: Um Reibungspunkte zu eliminieren, sind Zahlungsflüsse direkt in die Benutzeroberfläche integriert, was die Komplexität durch Drittanbieter reduziert.
Marktanwendung und Skalierbarkeit.
Das System ist auf drei zentrale Zielmärkte zugeschnitten:
- Öffentliche Schnelllade-Korridore: Nachfragebasierte Skalierung ohne Neugestaltung des Standorts.
- Einzelhandel und Gastgewerbe (Retail & Destination): Integration von Branding und digitalem Handel während des Ladevorgangs. Ein prominentes Beispiel ist die Kooperation mit Walmart für ein landesweites US-Netzwerk.
- Flottendepots: Unterstützung gemischter Flotten (Vans, LKWs, Busse) mit Unterstützung für CCS- und Megawatt-Ladesysteme (MCS).
ABB E-mobility bietet eine hochgradig modulare, zuverlässige und wirtschaftlich optimierte Infrastrukturlösung, die mit dem realen Wachstum der Elektromobilität flexibel mitwachsen kann.

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ABB E-mobility - Strategische Neuausrichtung: Wirtschaftlichkeit der gelieferten Energie.
Die Elektromobilitätsbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während das letzte Jahrzehnt von einem Wettlauf um die höchste installierte Nennleistung geprägt war, verschiebt ABB E-mobility den Fokus nun auf die Ökonomie der gelieferten Energie. Das Ziel ist es, die Kosten pro abgegebener Kilowattstunde über die gesamte Lebensdauer eines Standorts zu minimieren und gleichzeitig eine bisher unerreichte Zuverlässigkeit zu garantieren.
1. Strategische Vision: Vom Ladegerät zum „Managed Asset“.
ABB betrachtet Ladeinfrastruktur nicht mehr als isolierte Hardware, sondern als geschäftskritisches digitales Asset. Ein zentraler Aspekt dieser Strategie ist die Maximierung der Lade-Erfolgsquote, die bei herkömmlichen Systemen oft unter 70 % liegt, von ABB jedoch auf 98 % bis 99 % gesteigert werden soll.
Die Säulen der neuen Strategie:
- Nutzerzentrierung: Minimierung von Reibungspunkten zwischen Fahrzeug, Ladestation und Bezahlsystem.
- Industrialisierte Modularität: Verwendung standardisierter „Bausteine“ für Hardware und Software, um Skalierbarkeit und Wartungsfreundlichkeit zu erhöhen.
- Asset Management auf Telekom-Niveau: Cloudbasierte Überwachung und proaktiver Service durch Service-Level-Agreements (SLAs).
2. Das Produktportfolio: Modularität für jeden Anwendungsfall.
ABB hat sein Angebot in drei zentrale Produktfamilien gegliedert: das OM-System, die A-Serie (All-in-One) und Heavy-Duty-Lösungen.
A. Die A-Serie (All-in-One) – A200, A300 & A400.
Die A-Serie ist als kompakte Einheit konzipiert, die Leistungselektronik und Ladepunkte in einem Gehäuse vereint.
- Leistung: Das Flaggschiff A400 liefert bis zu 400 kW an ein einzelnes Fahrzeug oder teilt die Leistung dynamisch auf zwei Fahrzeuge auf (z. B. 2x 200 kW).
- Upgradability: Betreiber können mit einer 200-kW-Konfiguration starten und diese im Feld auf 300 kW oder 400 kW aufrüsten, ohne das Gehäuse zu tauschen.
- Design: Ein preisgekröntes Design mit einem 32-Zoll-HD-Bildschirm, der eine Bedienung wie bei einem Smartphone ermöglicht.
B. Die OM M-Serie (Modular Split-System).
Die im April 2026 vorgestellte M-Series trennt die Stromerzeugung („Power Cabinets“) von der Leistungsabgabe („Dispensers“).
- Skalierbarkeit: Das System skaliert von 200 kW bis zu 1,2 MW in Schritten von 400 kW durch die Verbindung von bis zu drei Schränken.
- Leistungsdichte: Mit 625 kW pro Quadratmeter bietet es eine marktführende Platzeffizienz (1.200 kW auf nur 1,92 m²).
- Flexibilität: Ein System kann bis zu 24 Ladepunkte versorgen. Unterstützt werden verschiedene Dispenser-Typen: Solo, Duo, Dock und Ultra.
C. Die OM X-Serie (Extreme Conditions).
Für Standorte mit extrem hoher Dauerbelastung und Megawatt-Bedarf wurde die X-Serie entwickelt. Sie ist vollständig flüssigkeitsgekühlt und auf über 100.000 Ladezyklen ausgelegt.
D. Die C50 für den Einzelhandel.
Speziell für Supermärkte optimiert, bietet dieser ultrakompakte Lader (nur 23,5 cm tief) 50 kW Leistung. Er ist auf eine durchschnittliche Verweildauer von einer Stunde ausgelegt, was ausreicht, um die Reichweite für eine typische Woche nachzuladen.
3. Technologische Innovationen: Effizienz und Kühlung.
Siliziumkarbid (SiC) Leistungselektronik.
ABB entwickelt seine Leistungsmodule komplett im eigenen Haus. Die Verwendung von SiC-Halbleitern ermöglicht:
- Eine Systemeffizienz von bis zu 97 %.
- Eine Reduzierung der Energiekosten um 20 % bis 40 % gegenüber herkömmlichen siliziumbasierten Systemen.
Patentierte Zwei-Phasen-Kühlung.
Ein technologischer Durchbruch ist die Kühlung des Ladesteckers ohne externe Pumpen.
- Funktionsweise: Eine Flüssigkeit im Stecker verdampft durch die Hitze der Pins, steigt auf, kondensiert an Kühlrippen und fliesst zurück (Flüssig-Dampf-Flüssig-Kreislauf).
- Vorteil: Ermöglicht bis zu 600 A Peak-Strom bei geringerem Wartungsaufwand und höherer Effizienz als aktive Flüssigkühlungen.
Dynamische Lastverteilung.
Die Leistung wird nicht starr, sondern in 50-kW-Schritten dynamisch zwischen den Fahrzeugen verteilt. Dies stellt sicher, dass die installierte Kapazität maximal genutzt wird und so wenig „unverkaufter“ Strom wie möglich im System verbleibt.
4. Nutzererfahrung und Software-Ökosystem.
Intuitives HMI (Human-Machine Interface).
Das Interface wurde entwickelt, um Erstnutzern die Angst vor der Technik zu nehmen.
- Transparenz: Klare Anzeige von Preisen (erforderlich für California Pricing/CEP Regulations), Ladekurven und Erklärungen, warum die Geschwindigkeit evtl. reduziert ist (z. B. durch Netzrestriktionen oder kalte Batterien).
- Transferable UI: Nutzer können einen QR-Code scannen und den Ladestatus live auf ihrem Smartphone verfolgen, während sie einkaufen gehen.
Integriertes Bezahlsystem.
ABB hat den Bezahlanbieter Varity übernommen und die Hardware sowie Software direkt in die Ladesäule integriert. Dies eliminiert Fehlerquellen durch Drittanbieter-Terminals und stellt sicher, dass der gesamte Prozess „aus einem Guss“ funktioniert.
5. Marktbeispiele und Infrastruktur-Tools.
Walmart-Partnerschaft.
In den USA rollt Walmart ein landesweites Netzwerk basierend auf der ABB A400 aus. Da 90 % der Amerikaner im Umkreis von 10 Meilen um einen Walmart leben, wird Laden so einfach wie der wöchentliche Einkauf. Die Standorte in Phoenix (z. B. Mesa, Queen Creek) markieren den Beginn dieser Zusammenarbeit.
Megawatt Charging System (MCS).
Für den Schwerlastverkehr entwickelt ABB Lösungen, die über 1,2 MW liefern können. Eine Besonderheit ist das Ethernet-Kommunikationsprotokoll (-20 Standard) zwischen Lader und LKW, da herkömmliche Signale bei diesen extremen Leistungen gestört werden könnten.
Grid-to-Charger Simulator.
Um die Planung komplexer Standorte zu beschleunigen, bietet ABB das Online-Tool abbg-tc.com an. Es visualisiert die benötigte elektrische Infrastruktur (Schaltanlagen, Transformatoren) und berechnet die Auswirkungen von Lastmanagement auf den Netzanschlussbedarf.
6. Zusammenfassung.
ABB E-mobility positioniert sich als Technologieführer, der über die reine Bereitstellung von Hardware hinausgeht. Durch die Kombination von hocheffizienter SiC-Elektronik, innovativer Passiv-Kühlung, modularer Split-Architektur und einer nutzerzentrierten Software-Plattform schafft das Unternehmen eine Infrastruktur, die mit der Nachfrage mitwachsen kann und für Betreiber langfristig profitabel bleibt.
Unterschiede der Serien.
OM M-Serie (Modular Split-System), OM X-Serie (Extreme Conditions), A-Serie (All-in-One) – A200, A300 & A400, C50 für den Einzelhandel.
Die verschiedenen Ladeserien von ABB E-mobility unterscheiden sich grundlegend in ihrer Architektur, ihrer Leistungsklasse und ihren primären Einsatzgebieten. Während die A-Serie und die C50 als „All-in-One“-Lösungen konzipiert sind, basieren die OM-Serien auf einem dezentralen Split-System.
Hier ist ein detaillierter Vergleich der Serien:
1. A-Serie (All-in-One) – A200, A300 & A400.
Die A-Serie ist als kompaktes Komplettsystem für den öffentlichen Raum und Flotten konzipiert, bei dem die gesamte Leistungselektronik im Gehäuse des Ladegeräts integriert ist.
- Leistung & Skalierbarkeit: Das Flaggschiff A400 liefert bis zu 400 kW. Die Modelle A200 und A300 können im Feld durch zusätzliche 100-kW-Leistungsmodule auf die jeweils höhere Stufe bis hin zum A400 aufgerüstet werden.
- Kühlung: ABB nutzt hier eine patentierte Zwei-Phasen-Kühlung für den CCS-Ladestecker (Flüssig-Dampf-Kreislauf), die bis zu 600 A Peak-Strom ermöglicht und wartungsärmer als herkömmliche Flüssigkühlungen ist.
- Nutzererfahrung: Sie verfügt über einen preisgekrönten 32-Zoll-HD-Bildschirm mit smartphone-ähnlicher Bedienung und ein vollständig integriertes Bezahlsystem.
- Besonderheit: Dynamische Lastverteilung in 50-kW-Schritten auf zwei Fahrzeuge gleichzeitig.
2. C50 (Retail & Destination).
Die C50 ist eine spezialisierte All-in-One-Lösung für den Einzelhandel (Supermärkte, Einkaufszentren).
- Leistung: Sie bietet 50 kW Leistung, was auf eine typische Einkaufsdauer von etwa einer Stunde optimiert ist (genügend Reichweite für eine Woche in 60 Minuten).
- Design: Mit einer Tiefe von nur 23,5 cm (9,3 Zoll) ist sie der schmalste Charger seiner Klasse und kann platzsparend direkt vor Gebäuden installiert werden.
- Schnittstelle: Nutzt einen 21,5-Zoll-Touchscreen, der stark auf Branding und digitale Werbemöglichkeiten für den Einzelhändler ausgerichtet ist.
3. OM M-Serie (Modular Split-System).
Die im April 2026 eingeführte M-Serie markiert den Übergang zu einer dezentralen Architektur, bei der Stromerzeugung und Leistungsabgabe getrennt sind.
- Architektur: Sie verbindet zentrale Leistungsschränke (Power Cabinets) mit bis zu 24 Ladepunkten (Dispensern wie Solo, Duo, Dock oder Ultra).
- Leistung: Skalierbar in 400-kW-Schritten von 200 kW bis zu 1,2 MW durch die Kopplung von bis zu drei Schränken.
- Effizienz: Bietet die höchste Leistungsdichte der Branche mit 625 kW pro Quadratmeter.
- Einsatzgebiet: Ideal für öffentliche Schnellladeparks, Flottendepots mit gemischten Fahrzeugen (Vans, LKW, Busse) und Standorte, die mit der Nachfrage wachsen sollen.
4. OM X-Serie (Extreme Conditions).
Diese Serie ist für die anspruchsvollsten Anwendungen mit höchster Dauerbelastung konzipiert.
- Kühlung: Im Gegensatz zur luftgekühlten M-Serie ist die X-Serie vollständig flüssigkeitsgekühlt (Leistungsmodule, Kabel und Schaltschrank), was eine Lebensdauer von über 100.000 Ladezyklen ermöglicht.
- Leistung: Sie ist auf Megawatt-Laden ausgelegt und kann über einen exponierten DC-Bus ohne grössere bauliche Änderungen auf Multi-Megawatt-Anwendungen erweitert werden.
- Einsatzgebiet: Logistikzentren, Busdepots und Autobahn-Hubs mit dauerhaft extrem hoher Auslastung.
Zusammenfassender Vergleich.
Merkmal |
A-Serie (A200-A400) |
C50 |
OM M-Serie |
OM X-Serie |
|
Systemtyp |
All-in-One |
All-in-One |
Split-System |
Split-System |
|
Max. Leistung |
400 kW |
50 kW |
1,2 MW |
Multi-Megawatt |
|
Primäre Kühlung |
Luft / 2-Phasen (Stecker) |
Luft |
Luft |
Flüssigkeit (vollständig) |
|
Ladepunkte |
2 |
2 |
Bis zu 24 |
> 100 (möglich) |
|
Zielmarkt |
Öffentliches HPC / Fleet |
Einzelhandel |
Ladeparks / Depots |
Schwerlast / Dauerlast |
|
Bildschirm |
32 Zoll HD |
21,5 Zoll HD Touch |
Variabel (Dispenser) |
Variabel (Dispenser) |
Alle Serien basieren auf ABBs interner Siliziumkarbid (SiC)-Leistungsplattform, die eine Effizienz von bis zu 97-98 % erreicht und die Betriebskosten deutlich reduziert.

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Technische Daten im Vergleich.
OM M-Serie (Modular Split-System), OM X-Serie (Extreme Conditions), A-Serie (All-in-One) – A200, A300 & A400, C50 für den Einzelhandel.
Diese Übersicht vergleicht die technischen Kernspezifikationen der aktuellen ABB E-mobility Ladeserien basierend auf den vorliegenden Quellen. Alle Serien nutzen Siliziumkarbid (SiC)-Leistungsmodule aus eigener Entwicklung, um eine Effizienz von mindestens 97 % zu erreichen.
Vergleichstabelle: ABB E-mobility Ladesysteme:
Merkmal |
A-Serie (All-in-One) |
C50 (Retail) |
OM M-Serie (Split) |
OM X-Serie (Extreme) |
|
Systemarchitektur |
Kompaktes Komplettsystem |
Kompaktes Komplettsystem |
Modulares Split-System |
Split-System für Dauerlast |
|
Max. Leistung |
400 kW (A400) |
50 kW |
1,2 MW (3 Schränke) |
Megawatt-Bereich |
|
Skalierbarkeit |
200, 300 bis 400 kW |
Fest (50 kW) |
200 kW bis 1,2 MW |
Multi-Megawatt (DC-Bus) |
|
Ladepunkte |
2 Ausgänge |
2 Ausgänge |
Bis zu 24 Ausgänge |
>100 Ausgänge möglich |
|
Leistungsstufen |
50 kW Granularität |
25 kW Granularität |
50 kW Granularität |
Dynamische Verteilung |
|
Kühlung |
Luft / 2-Phasen (Stecker) |
Luftgekühlt |
Luftgekühlt (Schrank) |
Vollständig flüssigkeitsgekühlt |
|
Max. Stromstärke |
600 A (CCS) / 375 A (NACS) |
150 A |
800 A (Dispenser) / 1500 A (MCS) |
Bis zu 1500 A (MCS) |
|
Benutzeroberfläche |
32" HD-Bildschirm |
21,5" Touchscreen |
15" bis 21,5" (je nach Dispenser) |
Variabel (HMI-Plattform) |
|
Effizienz (SiC) |
97 % (Peak) |
~97 % |
97 % |
>98 % |
|
Primärer Einsatz |
Öffentliches HPC / Flotten |
Einzelhandel (1h Parkdauer) |
Ladeparks / gemischte Depots |
Schwerlast / Logistik-Hubs |
Wichtige Unterscheidungsmerkmale:
- A-Serie (A200, A300, A400): Diese Serie zeichnet sich durch die patentierte Zwei-Phasen-Kühlung im CCS-Stecker aus, bei der ein passiver Flüssig-Dampf-Kreislauf die Pins kühlt, ohne dass externe Pumpen benötigt werden. Das System ist für eine Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt.
- C50 für den Einzelhandel: Mit einer Tiefe von nur 23,5 cm ist dies das schmalste Ladegerät seiner Klasse. Es ist darauf optimiert, in einer Stunde Ladezeit die Reichweite für eine typische Woche nachzuladen.
- OM M-Serie: Sie bietet mit 625 kW pro Quadratmeter die höchste Leistungsdichte im Split-System-Markt. Die M-Serie trennt die Stromerzeugung (Power Cabinets) von den Dispensern (Solo, Duo, Dock, Ultra).
- OM X-Series: Diese Serie ist für den Dauerbetrieb unter extremen Bedingungen konzipiert und auf über 100.000 Ladezyklen ausgelegt. Sie ist speziell für das Laden im Megawatt-Massstab (MCS) und für Logistikzentren mit sehr hoher Auslastung entwickelt worden.
- Dispenser-Kompatibilität: Die OM-Serien (M und X) können flexibel mit verschiedenen Dispensern kombiniert werden, darunter der Solo (1 Ausgang), Duo (2 Ausgänge), Dock (Depot-Lösung) und Ultra (für MCS-Lkw-Ladung).
Was unterscheidet die modulare OM M-Serie (Modular Split-System) von herkömmlichen All-in-One Ladesystemen?
Der Hauptunterschied zwischen der OM M-Serie (Modular Split-System) und herkömmlichen All-in-One Ladesystemen (wie der ABB A-Serie) liegt in der strukturellen Trennung von Stromerzeugung und Stromabgabe, was weitreichende Vorteile für die Skalierbarkeit, Platzeffizienz und Wirtschaftlichkeit bietet.
Hier sind die wesentlichen Unterschiede im Detail:
1. Physische Architektur: Split vs. Integriert.
- All-in-One-Systeme (z. B. A400, C50): Diese Einheiten sind kompakte Komplettsysteme, bei denen die gesamte Leistungselektronik und die Ladepunkte (Kabel/Stecker) in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind. Sie sind auf eine einfache Installation und konsistente Leistungsabgabe an einzelnen Standorten ausgelegt.
- OM M-Serie (Split-System): Dieses System trennt die zentralen Technikschränke (Power Cabinets) baulich von den eigentlichen Ladestationen (Dispensern). Die Leistung ist somit nicht mehr starr an einen einzelnen Ladepunkt gebunden, sondern wird von den zentralen Einheiten an die im Feld verteilten Satelliten-Säulen geliefert.
2. Skalierbarkeit und Ausbaufähigkeit.
- Modulare Erweiterung: Während ein All-in-One-Gerät wie die A400 zwar intern von 200 auf 400 kW aufgerüstet werden kann, bleibt es ein einzelnes Gerät. Die M-Serie hingegen kann von 200 kW bis zu 1,2 MW skaliert werden, indem bis zu drei Power Cabinets miteinander verbunden werden.
- Wachstum mit der Nachfrage: Betreiber können mit einer kleinen Konfiguration beginnen und später sowohl weitere Power Cabinets als auch zusätzliche Dispenser ergänzen, ohne den gesamten Standort neu planen zu müssen.
3. Anzahl der Ladepunkte und Leistungsverteilung.
- Kapazität: Herkömmliche All-in-One-Systeme bedienen in der Regel maximal zwei Fahrzeuge gleichzeitig. Die M-Serie unterstützt bis zu 24 Ladepunkte pro System.
- Dynamisches Lastmanagement: Die M-Serie versteht die installierte Leistung als gemeinsame Ressource. Die Kapazität wird in Echtzeit dynamisch in 50-kW-Schritten auf alle angeschlossenen Dispenser verteilt, was die Auslastung optimiert und die Kosten pro gelieferter Kilowattstunde senkt.
4. Flexibilität in der Anwendung.
Die M-Serie bietet ein Portfolio spezialisierter Dispenser, die je nach Anwendungsfall gemischt werden können, was bei All-in-One-Systemen aufgrund der festen Bauweise nicht möglich ist:
- Solo/Duo: Für öffentliches Schnellladen (ein oder zwei Ausgänge).
- Dock: Eine kompakte Lösung für Depots (z. B. für Busse oder LKW-Flotten).
- Ultra: Speziell für das Megawatt-Laden (MCS) von schweren Nutzfahrzeugen.
5. Platzeffizienz und Leistungsdichte.
- Höchste Leistungsdichte: Die M-Serie bietet mit 625 kW pro Quadratmeter eine marktführende Platzeffizienz (1.200 kW Leistung beanspruchen nur 1,92 m² Grundfläche für die Power Cabinets).
- Standortgestaltung: Da die sperrige Leistungselektronik abseits stehen kann, können die kompakten Dispenser direkt in engen Parkbuchtbereichen oder sogar über Kopf (Gantry-Montage beim Dock-Dispenser) installiert werden.
Zusammenfassung:
Merkmal |
All-in-One (A-Serie) |
OM M-Serie (Split-System) |
|
Aufbau |
Integriert (Leistung + Ladepunkt) |
Getrennt (Power Cabinets + Dispenser) |
|
Max. Leistung |
400 kW |
1.200 kW (1,2 MW) |
|
Ladepunkte |
2 |
Bis zu 24 |
|
Leistungsdichte |
Kompakter Footprint pro Säule |
625 kW/m² (Systemfokus) |
|
Zielmarkt |
Einfache Installation, Retail |
Grosse Ladeparks, gemischte Flotten |
Trotz dieser Unterschiede basieren beide Systeme auf derselben technologischen Grundlage: einer luftgekühlten Siliziumkarbid (SiC)-Leistungselektronik mit einer Effizienz von bis zu 97 %.

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Was unterscheidet die OM X-Serie (Extreme Conditions) von herkömmlichen All-in-One Ladesystemen?
Der Hauptunterschied zwischen der OM X-Serie (Extreme Conditions) und herkömmlichen All-in-One Ladesystemen (wie der ABB A-Serie) liegt in der Architektur, der Kühlung und der Auslegung auf extreme Dauerbelastungen im Megawatt-Bereich.
Hier sind die spezifischen Unterscheidungsmerkmale im Detail:
1. Systemarchitektur: Split-System vs. Integriert.
- OM X-Serie: Basiert auf einer verteilten Ladearchitektur (Split-System), bei der die Leistungserzeugung in zentralen Schaltschränken erfolgt und über einen dezentralen DC-Bus an verschiedene Ladepunkte verteilt wird. Dies ermöglicht die Unterstützung von mehr als 100 Ladepunkten an einem einzigen Standort.
- All-in-One Systeme (z. B. A400): Hier sind die Leistungselektronik und die Ladepunkte in einem einzelnen, kompakten Gehäuse integriert. Diese Systeme sind auf eine einfache Installation ausgelegt und versorgen in der Regel maximal zwei Fahrzeuge gleichzeitig.
2. Kühltechnologie.
- OM X-Serie: Ist ein vollständig flüssigkeitsgekühltes System. Dies umfasst nicht nur die Kabel, sondern auch die Leistungsmodule und die gesamte Elektronik im Schaltschrank, um eine optimale Leistung unter dauerhafter Last zu gewährleisten.
- All-in-One Systeme: Die A-Serie ist primär luftgekühlt. Sie nutzt jedoch für den CCS-Stecker eine patentierte Zwei-Phasen-Kühlung (Flüssig-Dampf-Kreislauf), die ohne externe Pumpen auskommt, während das restliche System luftgekühlt bleibt.
3. Belastbarkeit und Lebensdauer.
- OM X-Serie: Speziell für extreme Bedingungen und Anwendungen mit hoher Dauerbelastung entwickelt. Sie ist auf über 100.000 Ladezyklen ausgelegt, während herkömmliche Systeme oft für kurzfristige Spitzenzeiten optimiert sind.
- All-in-One Systeme: Diese sind für eine typische Lebensdauer von etwa 10 Jahren im öffentlichen HPC-Bereich oder im Flottenbetrieb konzipiert.
4. Skalierbarkeit im Megawatt-Bereich.
- OM X-Serie: Verfügt über einen exponierten DC-Bus, der eine Skalierung auf Multi-Megawatt-Anwendungen ohne grössere bauliche Anpassungen ermöglicht. Sie ist darauf optimiert, Systeme über Jahre hinweg unter dauerhafter Megawatt-Last zu betreiben.
- All-in-One Systeme: Bieten eine modular aufrüstbare Leistung innerhalb eines festen Rahmens (z. B. von 200 kW auf bis zu 400 kW beim A400), sind aber in ihrer Gesamtkapazität pro Einheit begrenzt.
5. Effizienz und Zielmärkte.
- OM X-Serie: Erreicht eine Umwandlungseffizienz von über 98 % im kontinuierlichen Betrieb. Ihre Zielgruppen sind Logistikzentren, Busdepots und Autobahn-Ladehubs mit extrem hoher Auslastung.
- All-in-One Systeme: Erreichen eine Systemeffizienz von etwa 97 %. Sie eignen sich ideal für den Einzelhandel, urbane Standorte und öffentliche Schnellladekorridore mit normalem Verkehrsaufkommen.
Die OM X-Serie ist ein industrielles Hochleistungswerkzeug für den Dauerbetrieb im Gigamassstab, während All-in-One Systeme als kompakte, benutzerfreundliche Lösungen für den breiten öffentlichen Einsatz optimiert sind.
Welche technischen Vorteile bieten Siliziumkarbid-Leistungsmodule und die neue Kühltechnologie?
Die Siliziumkarbid (SiC)-Leistungsmodule und die innovative Kühltechnologie von ABB E-mobility bieten sowohl signifikante technische Leistungssteigerungen als auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile für die Betreiber von Ladeinfrastruktur.
Technische Vorteile der Siliziumkarbid-Leistungsmodule.
- Höchste Effizienz: Die intern entwickelten SiC-Halbleiter erreichen eine Spitzenumwandlungseffizienz von 97 % bis über 98 %.
- Hohe Leistungsdichte: Diese Module ermöglichen es, sehr viel Leistung auf kompaktem Raum unterzubringen, was zu einer marktführenden Leistungsdichte von bis zu 625 kW pro Quadratmeter führt.
- Geringere Wärmeentwicklung: Im Vergleich zu herkömmlichen siliziumbasierten Systemen (IGBT) erzeugt die SiC-Technologie deutlich weniger Abwärme. Dies erlaubt es, das System auch bei hoher Last stabiler zu betreiben und die Geräuschentwicklung durch langsamer drehende Lüfter zu reduzieren.
- Langlebigkeit: Die Module sind für einen 10-jährigen Lebenszyklus und über 100.000 Ladezyklen ausgelegt, was sie besonders robust für den Dauerbetrieb macht.
Vorteile der SiC-Technologie für Betreiber.
- Senkung der Betriebskosten: Der Einsatz von SiC reduziert die Energiekosten um 20 % bis 40 % gegenüber herkömmlichen Systemen.
- Maximierung des ROI: Durch die hohe Effizienz können Betreiber Energie zu den niedrigsten Kosten verkaufen, was die Rentabilität (Return on Investment) ihrer Standorte direkt verbessert.
- Höhere Zuverlässigkeit: Die industrialisierte Modularität der SiC-Plattform trägt dazu bei, eine Lade-Erfolgsquote von 98 % bis 99 % und eine Verfügbarkeit von 97 % bis 99 % zu erreichen.
- Zukunftssicherheit: Da die Leistungselektronik auch unter extremen Bedingungen (z. B. Megawatt-Laden) hocheffizient bleibt, können Standorte mit der Nachfrage wachsen, ohne dass die gesamte Infrastruktur ersetzt werden muss.
Die neue Zwei-Phasen-Kühltechnologie.
Ein technischer Durchbruch von ABB ist die patentierte Kühlung für CCS-Ladestecker:
- Passives Funktionsprinzip: Ein Kühlmittel im Stecker verdampft durch die Hitze der Pins, steigt als Dampf auf, kondensiert an Kühlrippen und fliesst als Flüssigkeit zurück (Flüssig-Dampf-Flüssig-Kreislauf).
- Wartungsfreiheit: Das System arbeitet als vollständig geschlossener, passiver Kreislauf ohne externe Pumpen, Lüfter oder zusätzliche Elektronik.
- Hohe Stromstärken: Trotz luftgekühlter Kabel können durch die Pin-Kühlung Spitzenströme von bis zu 600 A über längere Zeiträume geliefert werden.
- Energieeinsparung: Da keine aktiven Kühlpumpen betrieben werden müssen, spart diese Technologie bis zu 2 kW Leistung ein, die sonst für das Kühlsystem verloren ginge.
- Servicefreundlichkeit: Im Falle eines Defekts müssen nicht die gesamten Kabel getauscht werden; stattdessen können die Gehäuseschalen und Pins einzeln ersetzt werden, was die Reparaturkosten massiv senkt.
Wie funktioniert die patentierte Zwei-Phasen-Kühlung im Ladestecker genau?
Die patentierte Zwei-Phasen-Kühlung von ABB E-mobility ist eine innovative Kühltechnologie für CCS-Ladestecker, die auf dem Prinzip des Phasenwechsels basiert (flüssig – dampfförmig – flüssig). Im Gegensatz zu herkömmlichen aktiven Flüssigkeitskühlungen arbeitet dieses System als vollständig passiver Kreislauf ohne externe Pumpen oder zusätzlichen Energiebedarf.
Hier ist die genaue Funktionsweise im Detail:
- Wärmeaufnahme an den Kontaktstiften (Pins): Beim Laden mit hohen Strömen (bis zu 600 A Peak) entsteht die meiste Hitze direkt an den Kontaktstiften des Steckers. In der A400-Serie sind diese Pins mit Kupferrohren verbunden, die ein spezielles Kühlmittel enthalten.
- Verdampfung (Phase 1): Die Hitze der Pins sorgt dafür, dass die Kühlflüssigkeit in den Rohren verdampft. Dieser Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand entzieht den Pins sehr effizient die thermische Energie.
- Wärmeabgabe und Kondensation (Phase 2): Der entstandene Dampf steigt in einem geschlossenen System auf und gelangt zu integrierten Kühlrippen, die wie ein kleiner Radiator wirken. Dort gibt der Dampf die Wärme an die Umgebungsluft ab, kühlt ab und kondensiert wieder zu einer Flüssigkeit.
- Rückfluss: Die verflüssigte Kühlmenge fliesst im passiven Kreislauf zurück zu den Kontaktstiften, um den Prozess von vorn zu beginnen.
Vorteile dieser Technologie für den Betrieb.
Durch diesen speziellen Aufbau ergeben sich mehrere signifikante Vorteile gegenüber traditionellen Kühlsystemen:
- Höhere Leistung bei geringerer Komplexität: Das System ermöglicht dauerhafte Spitzenströme von bis zu 600 Ampere, während die Kabel selbst luftgekühlt bleiben können. Dies macht die Kabel leichter handhabbar und robuster als schwere, flüssigkeitsgefüllte Kabel.
- Wartungsfreiheit: Da keine mechanischen Teile wie Pumpen oder Ventile vorhanden sind, entfällt der Verschleiss dieser Komponenten, was die Wartungskosten massiv senkt.
- Energieeffizienz: Da keine Energie für den Betrieb von Kühlpumpen aufgewendet werden muss, spart das System bis zu 2 kW Leistung ein, die bei herkömmlichen Flüssigkeitskühlungen als Verlustleistung verloren gehen würden.
- Servicefreundlichkeit: Der Stecker ist modular aufgebaut (innere/äussere Schale und Pins),. Sollten die Pins abgenutzt sein, können diese einzeln in etwa 15 Minuten ausgetauscht werden, ohne dass das gesamte Kabel ersetzt werden muss.
Welche Vorteile bietet die SiC-Technologie für die Effizienz?
Die Siliziumkarbid (SiC)-Technologie bietet laut den Quellen signifikante Vorteile für die Effizienz der Ladesysteme, die sich sowohl in technischen Leistungswerten als auch in wirtschaftlichen Einsparungen widerspiegeln:
- Hohe Umwandlungseffizienz: Die SiC-Halbleiter ermöglichen eine Spitzen-Umwandlungseffizienz von bis zu 97 %. Bei speziellen Systemen für hohe Dauerbelastungen, wie der OM X-Serie, erreicht die Effizienz im kontinuierlichen Betrieb sogar über 98 %.
- Senkung der Energiekosten: Im Vergleich zu herkömmlichen siliziumbasierten Systemen (wie IGBT-Technologie) reduziert der Einsatz von SiC die Energiekosten um 20 % bis 40 %.
- Optimale Gesamtsystem-Effizienz: Die hohe Effizienz der SiC-Leistungsmodule trägt dazu bei, dass das gesamte System – inklusive Benutzeroberfläche und Beleuchtung – eine Gesamteffizienz von etwa 96,5 % erreicht.
- Geringere Wärmeentwicklung: Da SiC-Halbleiter effizienter arbeiten, entsteht deutlich weniger Abwärme. Dies ermöglicht den Einsatz von effizienterer Luftkühlung und reduziert die Geräuschentwicklung, da Lüfter weniger stark beansprucht werden.
- Höhere Leistungsdichte: Durch die SiC-Technologie kann mehr Leistung auf kleinerem Raum untergebracht werden, was zu einer kompakteren Bauweise der Ladegeräte führt.
Diese Effizienzvorteile sind ein zentraler Bestandteil der Strategie von ABB E-mobility, die darauf abzielt, die Kosten der gelieferten Energie über die gesamte Lebensdauer eines Standorts zu minimieren.
Wie funktioniert das Cloud-basierte Asset Management?
Das cloud-basierte Asset Management von ABB E-mobility ist eine einheitliche digitale Plattform, die es Betreibern ermöglicht, ihr Ladenetzwerk aus der Ferne zu überwachen und zu steuern. Das System ist so konzipiert, dass es Ladeinfrastrukturen auf einem professionellen Niveau verwaltet, das mit Telekommunikationsnetzen vergleichbar ist, wobei Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung im Vordergrund stehen.
Hier sind die zentralen Funktionsweisen und Vorteile:
- Echtzeit-Überwachung und KI-Diagnose: Die Integration in die sogenannte „Asset Operations Plattform“ bietet Echtzeit-Transparenz über den Status aller Ladestationen. Durch KI-gestützte Fehlererkennung können Probleme identifiziert werden, oft bevor sie den Betrieb beeinträchtigen.
- Zentrale Wartung und Charger Operation Center (COC): Über das Cloud-Portal kann das COC-Team von ABB präzise Diagnosen stellen. Im Falle einer Störung stellt die Plattform sicher, dass Techniker mit den korrekten Ersatzteilen zum Standort geschickt werden, um die Reparaturzeiten zu minimieren.
- Service-Level-Agreements (SLAs): Das System ist die Grundlage für leistungsbasierte Serviceverträge, die eine Verfügbarkeit (Uptime) von 97 % und eine Lade-Erfolgsquote von 98 % bis 99 % anstreben.
- Remote-Management und Updates: Betreiber können Konfigurationen, Zugriffskontrollen und Fehlerdiagnosen direkt über die Cloud durchführen. Zudem ermöglicht die Plattform intelligente Softwareaktualisierungen aus der Ferne, wodurch physische Vor-Ort-Einsätze reduziert werden.
- Integration und Flexibilität: Dank offener APIs und eines SDKs lässt sich die Asset-Management-Toolchain nahtlos in bestehende Betreibersysteme oder Drittanbieter-Plattformen integrieren.
Dieser Ansatz transformiert Ladelösungen von reiner Hardware hin zu „Managed Assets“, deren Wirtschaftlichkeit durch minimierte Ausfallzeiten und optimierte Serviceprozesse über den gesamten Lebenszyklus gesteigert wird.
Was ist das Megawatt-Ladesystem (MCS) für LKWs?
Das Megawatt-Ladesystem (MCS) ist ein internationaler Ladestandard, der speziell für das schnelle Aufladen schwerer Nutzfahrzeuge wie LKWs und Busse mit extrem hoher Leistung entwickelt wurde.
Hier sind die wichtigsten Details zum MCS basierend auf den Quellen:
1. Leistung und Geschwindigkeit.
- Hohe Ladekapazität: Während herkömmliche Schnelllader (HPC) meist bei 400 kW enden, liefert das MCS-System von ABB (wie das MCS1200) kontinuierlich bis zu 1,2 MW (1.200 kW) bei einer Stromstärke von 1.500 Ampere.
- Erweiterbarkeit: Der MCS-Standard ist grundsätzlich für Leistungen von mehreren Megawatt ausgelegt, wobei zukünftige Entwicklungen bis zu 3 MW anstreben.
- Zeitersparnis: Das Ziel ist es, die riesigen Batterien von Elektro-LKWs während der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten (z. B. 45 Minuten in Europa oder 30 Minuten in den USA) so weit aufzuladen, dass sie ihre Reise voll fortsetzen können. Mit herkömmlichen CCS-Systemen würde dieser Vorgang etwa 2 bis 3 Stunden dauern.
2. Technologische Besonderheiten.
- Ethernet-Kommunikation: Aufgrund der extremen Leistungen werden herkömmliche Kommunikationssignale zwischen Lader und Fahrzeug gestört. MCS nutzt daher ein neues Ethernet-Protokoll (Standard -20), um eine stabile Datenübertragung zu gewährleisten.
- Hohe Spannung: Das System arbeitet mit Spannungen von über 800 Volt.
- Spezielle Hardware: Für MCS verwendet ABB dedizierte Einheiten wie den OM Ultra-Dispenser. Der Stecker und das Kabel sind ergonomisch so gestaltet, dass sie trotz ihres Gewichts (bedingt durch die notwendige Kühlung) einfach an den LKW angeschlossen werden können, wobei die Einlassposition am Fahrzeug standardisiert auf der linken Seite liegt.
3. Einsatzgebiete und Strategie.
- Logistik-Hubs: MCS ist primär für den Fernverkehr (Long-Haul), Logistikzentren und Busdepots konzipiert, wo Fahrzeuge unter hohem Zeitdruck schnell Energie nachladen müssen.
- Modulares Wachstum: Das System ist oft Teil einer dezentralen Architektur (wie der ABB M-Series oder X-Series), bei der zentrale Leistungsschränke die Energie für MCS-Säulen bereitstellen.
- Markteinführung: ABB bereitet sich darauf vor, 2025 mit einem Megawatt-Ladesystem, das zunächst bis 1,2 MW geht, in den breiteren Feldeinsatz zu gehen.
Wie unterstützt ABB mit der M-Serie das Wachstum von Flottendepots?
ABB unterstützt das Wachstum von Flottendepots mit der M-Serie primär durch ein modulares Split-System-Design, das speziell darauf ausgelegt ist, flexibel mit der tatsächlichen Nachfrage mitzuwachsen.
Hier sind die zentralen Unterstützungsmechanismen im Detail:
- Schrittweise Skalierbarkeit: Flottenbetreiber müssen Investitionsentscheidungen oft unter Unsicherheit treffen, da Fahrzeugmix und Elektrifizierungstempo anfangs schwer planbar sind. Die M-Serie ermöglicht es, mit einer Basiskonfiguration zu starten und die Leistung im Feld in 400-kW-Schritten von 200 kW bis auf 1,2 MW auszubauen. Dies erlaubt eine engere Kopplung der Infrastrukturkosten an das tatsächliche Flottenwachstum.
- Flexibilität für gemischte Flotten: Ein System kann bis zu 24 Ladepunkte versorgen und unterstützt verschiedene Standards wie CCS1, CCS2, NACS sowie den neuen Schwerlast-Ladestandard MCS (Megawatt Charging System). Durch ein Portfolio spezialisierter Dispenser, wie dem kompakten OM Dock für Busdepots oder dem OM Ultra für Megawatt-Ladung bei LKWs, können unterschiedliche Fahrzeugtypen an einem Standort bedient werden.
- Dynamisches Lastmanagement: Die installierte Gesamtleistung wird als gemeinsame Ressource behandelt und in 50-kW-Schritten dynamisch auf alle aktiven Ladepunkte verteilt. Das System kann so zwischen schnellem Gelegenheitsladen („Opportunity Charging“) tagsüber und langsamerem Nachtladen wechseln, ohne dass separate Infrastrukturen für beide Zwecke erforderlich sind.
- Hohe Leistungsdichte bei Platzmangel: Da Flottendepots oft räumlich begrenzt sind, bietet die M-Serie mit 625 kW pro Quadratmeter eine marktführende Platzeffizienz. Die bauliche Trennung von Technikschränken und kompakten Dispensern ermöglicht zudem platzsparende Installationen, beispielsweise durch Überkopfmontage (Gantry).
- Betriebssicherheit und Asset Management: Die Einbindung in die Asset-Operations-Plattform von ABB ermöglicht Echtzeit-Monitoring und KI-gestützte Fehlererkennung, um eine hohe Verfügbarkeit im geschäftskritischen Flottenbetrieb sicherzustellen. Zudem senken hocheffiziente Siliziumkarbid (SiC)-Leistungsmodule die Energiekosten über die gesamte Lebensdauer des Standorts.
Was sind die Vorteiler der A-Serie (All-in-One) – A200, A300 & A400?
Die A-Serie von ABB E-mobility (A200, A300 und A400) bietet als „All-in-One“-Lösung eine Vielzahl an technischen und wirtschaftlichen Vorteilen, die darauf abzielen, die Zuverlässigkeit zu erhöhen und das Nutzererlebnis zu verbessern.
Hier sind die zentralen Vorteile im Detail:
1. Modulares und zukunftssicheres Design.
- Feld-Aufrüstbarkeit: Ein wesentlicher Vorteil ist die Skalierbarkeit. Betreiber können mit einer 200-kW-Konfiguration (A200) starten und diese später im Feld durch das Hinzufügen von Leistungsmodulen auf 300 kW (A300) oder 400 kW (A400) aufrüsten, ohne das Gehäuse oder die Infrastruktur tauschen zu müssen.
- Kompakte Bauweise: Die Serie bietet die höchste Leistungsdichte bei geringstem Platzbedarf, was die Installation an Standorten mit begrenzter Fläche erleichtert.
2. Höchste Effizienz durch SiC-Technologie.
- Energieeinsparung: Die Serie nutzt intern entwickelte Siliziumkarbid (SiC)-Halbleiter, die eine Spitzen-Umwandlungseffizienz von bis zu 97 % erreichen. Dies reduziert die Energiekosten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um 20 % bis 40 %.
- Dynamische Lastverteilung: Die Leistung von bis zu 400 kW kann dynamisch in 50-kW-Schritten auf zwei Fahrzeuge aufgeteilt werden (z. B. 200 kW/200 kW oder 350 kW/50 kW), was die Auslastung optimiert und ungenutzte Kapazitäten minimiert.
3. Innovative Kühltechnologie.
- Patentierte Zwei-Phasen-Kühlung: Für CCS-Ladestecker nutzt ABB ein passives System, bei dem ein Kühlmittel verdampft und wieder kondensiert (Flüssig-Dampf-Flüssig-Kreislauf).
- Vorteile der Kühlung: Dies ermöglicht Spitzenströme von bis zu 600 A, während die Kabel selbst luftgekühlt bleiben können. Das System ist wartungsfreier und energieeffizienter als herkömmliche aktive Flüssigkeitskühlungen, da keine Pumpen benötigt werden.
4. Erstklassige Nutzererfahrung (UX).
- Smartphone-ähnliche Bedienung: Ein preisgekrönter 32-Zoll-HD-Bildschirm führt den Nutzer schrittweise durch den Ladevorgang. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet, um Reibungspunkte zu minimieren.
- Transparenz: Das Display zeigt klare Informationen zu Preisen, Ladekurven und sogar Gründen für eine eventuelle Leistungsreduzierung (z. B. Netzrestriktionen oder kalte Batterien) an.
- Transferable UI: Nutzer können einen QR-Code scannen, um den Ladestatus live auf ihrem Smartphone zu verfolgen, während sie beispielsweise einkaufen gehen.
5. Zuverlässigkeit und Asset Management.
- Hohe Erfolgsquoten: ABB strebt mit dieser Serie eine Lade-Erfolgsquote von 99 % (einige Quellen nennen 98 %) und eine Verfügbarkeit von 97 % an.
- Cloud-basiertes Management: Die Einbindung in eine Asset-Management-Toolchain ermöglicht Fernüberwachung, KI-gestützte Fehlererkennung und proaktiven Service auf einem Niveau, das mit Telekommunikationsnetzen vergleichbar ist.
- Integrierte Bezahlung: Ein direkt in das System eingebundenes Bezahlsystem eliminiert Fehlerquellen durch Drittanbieter-Terminals und sorgt für reibungslose Transaktionen.
6. Wartungsfreundlichkeit.
- Modulare Komponenten: Der Ladestecker ist so konstruiert, dass bei Verschleiss nur die Pins oder Gehäuseschalen getauscht werden müssen, anstatt das gesamte teure Kabel zu ersetzen. Dies senkt die Reparaturkosten massiv und verkürzt die Servicezeiten.
Was sind die Vorteile der C50 für den Einzelhandel?
Die ABB C50 ist speziell für das Segment „Retail & Destination“ (Einzelhandel und Gastgewerbe) entwickelt worden und bietet eine Reihe von Vorteilen, die sowohl auf die Bedürfnisse der Ladenbesitzer als auch auf die der Einzelhändler zugeschnitten sind.
Hier sind die zentralen Vorteile im Detail:
1. Optimierung für die Verweildauer (Dwell Time).
- Leistungsklasse: Mit einer Leistung von 50 kW ist der Lader ideal auf die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Supermärkten abgestimmt, die oft zwischen 45 und 60 Minuten liegt.
- Wochenreichweite in einer Stunde: In einer Stunde Ladezeit kann ein Fahrzeug genügend Energie für eine typische Fahrleistung von einer Woche nachladen.
2. Platzsparendes und flexibles Design.
- Ultrakompakt: Mit einer Tiefe von nur 23,5 cm (9,3 Zoll) ist die C50 das schmalste Ladegerät ihrer Klasse. Dies ermöglicht eine Installation direkt vor Gebäuden oder in engen Parkbuchten, ohne Gehwege zu blockieren.
- Flexible Platzierung: Da der Servicezugang von vorne erfolgt, können die Einheiten Rücken-an-Rücken oder Seite-an-Seite aufgestellt werden, was die Planung der Standortstrategie erleichtert.
- Kabelreichweite: Das Design ist so optimiert, dass die Kabel 97 % aller Fahrzeug-Ladeanschlüsse erreichen können.
3. Branding und digitales Marketing.
- Interaktiver Bildschirm: Die C50 verfügt über einen 21,5-Zoll-HD-Touchscreen, der als leistungsstarkes Marketinginstrument dient.
- Individuelle Gestaltung: Einzelhändler können das User Interface (HMI) komplett an ihr Corporate Design anpassen (Logos, Markenfarben) und gezielte Werbebotschaften oder Angebote während des Ladevorgangs einblenden.
- App-Integration: Kunden können einen QR-Code scannen (Transferable UI), um den Ladestatus live auf ihrem Smartphone zu verfolgen, während sie im Geschäft einkaufen. Dies kann zudem direkt mit der Treue-App des Händlers verknüpft werden.
4. Wirtschaftliche Vorteile für Betreiber.
- Kundenbindung: Studien zeigen, dass die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur die Ladenbesuche um bis zu 4 % steigern kann und Kunden tendenziell mehr Zeit im Geschäft verbringen.
- Duale Ladung: Die C50 verfügt über zwei Ausgänge (z. B. 2x 25 kW), wodurch zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden können, was die Auslastung der Hardware erhöht.
- Hohe Effizienz: Durch den Einsatz von intern entwickelten Siliziumkarbid (SiC)-Leistungsmodulen wird eine Umwandlungseffizienz von ca. 97 % erreicht, was die Betriebskosten senkt.
5. Rundum-sorglos-Lösung.
- Fully Managed Solution: ABB bietet die C50 als verwaltete Lösung an, bei der das Unternehmen die Planung, Implementierung, den Service und die Wartung übernimmt. Dies ermöglicht es Einzelhändlern, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, ohne eigene E-Mobilitäts-Expertise aufbauen zu müssen.
- Cloud-Anbindung: Das System ist in die Asset Operations Plattform von ABB integriert, was Fernüberwachung, KI-gestützte Fehlererkennung und proaktive Wartung ermöglicht.
Welche Vorteile bietet die Partnerschaft mit Walmart und welche Standorte von Walmart bieten eine Ladestation von ABB an?
Die Partnerschaft zwischen Walmart und ABB E-mobility markiert den Beginn eines grossflächigen, landesweiten Schnellladenetzwerks in den USA, das auf der Hochleistungstechnologie des ABB A400 All-in-One Chargers basiert.
Vorteile der Partnerschaft.
Die Zusammenarbeit bietet erhebliche Vorteile für Kunden sowie für den Einzelhändler selbst:
Vorteile für Kunden:
- Hohe Erreichbarkeit und Bequemlichkeit: Da 90 % der Amerikaner im Umkreis von 10 Meilen um einen Walmart oder Sam's Club leben, wird das Laden so einfach wie der wöchentliche Einkauf.
- Nahtlose Integration: Ladevorgänge können direkt über die vertraute Walmart-App gestartet und bezahlt werden.
- Schnelligkeit und Kompatibilität: Die A400-Stationen liefern bis zu 400 kW und verfügen über CCS- sowie NACS-Anschlüsse, was sie mit fast allen modernen Elektrofahrzeugen kompatibel macht. Ein Fahrzeug kann in der Zeit eines typischen Einkaufs vollständig geladen werden.
- Zuverlässigkeit: ABB strebt eine Verfügbarkeit (Uptime) von 99 % an, um das Vertrauen der Fahrer in die öffentliche Infrastruktur zu stärken.
- Erschwinglichkeit: Walmart wendet seine „Every Day Low Price“-Strategie auch auf das Laden von Elektrofahrzeugen an, um wettbewerbsfähige Tarife anzubieten.
Vorteile für Walmart:
- Kundenbindung: Studien zeigen, dass Ladestationen die Ladenbesuche um bis zu 4 % steigern können und Kunden mehr Zeit im Geschäft verbringen, während ihr Auto lädt.
- Marketingmöglichkeit: Der 32-Zoll-Bildschirm des A400 kann für gezielte Werbung, Werbeaktionen und Markenintegration genutzt werden.
- Zukunftssicherheit: Durch die Verwendung von ABBs ReliaGear-Schaltanlagen können Standorte später leicht um zusätzliche Ressourcen wie Batteriespeicher erweitert werden.
Walmart-Standorte mit ABB-Ladestationen.
Die ersten Installationen konzentrieren sich auf den Grossraum Phoenix, Arizona, gefolgt von einer schnellen Expansion in andere Bundesstaaten:
Aktive oder im Bau befindliche Standorte (Grossraum Phoenix, AZ):
- Mesa: Super Center 3833.
- Tempe:.
- Apache Junction:.
- Queen Creek: Super Center 4451 (geplant für 12 Ladepunkte).
Weitere bereits geöffnete Standorte:
- Omaha, Nebraska: Super Center 5141.
- Colorado Springs, Colorado: Super Center 1896.
Geplante Standorte für den landesweiten Rollout (mit ABB A400 Bestätigung):
- Florida: Standorte in Brandon (SC 2387), Homestead (SC 5671), Melbourne (SC 1702), Miramar (SC 1511) sowie zwei in St. Petersburg (SC 1536 und 4690).
- Georgia (Raum Atlanta): Lawrenceville (SC 3388), Marietta (SC 3611), Norcross (SC 367), Roswell (SC 1578), Snellville (SC 3389) und Stone Mountain (SC 3188).
- Ohio: Cincinnati (SC 2447), Columbus (SC 2098) und Lewis Center (SC 2725).
- Illinois: Lockport (SC 3790) und New Lenox (SC 4529).
- Weitere Staaten: Bloomington (Minnesota), Las Vegas (Nevada), Albuquerque (New Mexico) und Suisun City (Kalifornien) erhalten ebenfalls ABB A400 Einheiten.
Elektrifizierung der Wirtschaft.
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Übersichtsseiten mit Inhaltsverzeichnissen.
Disclaimer / Abgrenzung
Stromzeit.ch übernimmt keine Garantie und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen Texte, Massangaben und Aussagen.
Quellenverzeichnis (Mai 2026).
ABB führt dezentrales Ladesystem M-Series ein.
https://e-mobility.abb.com/en/products/power/m1200
https://new.abb.com/ev-charging/de-ch/produkte/ladeinfrastruktur-fuer-elektroautos
https://new.abb.com/ev-charging/de-ch/produkte/ladeinfrastruktur-fuer-elektronutzfahrzeuge
https://new.abb.com/ev-charging/de-ch/produkte/systemloesungen-fuer-ladeinfrastruktur
https://new.abb.com/ev-charging/de-ch/manuals-und-broschueren
https://new.abb.com/ev-charging/de-ch
https://e-mobility.abb.com/en/products/all-in-one/a400
https://new.abb.com/products/7TAA040140R0000/a400
https://e-mobility.abb.com/en/product-overview
ABB E-mobility stellt neuen HPC A400 vor: Kommt jetzt das wahre "LADEVERGNÜGEN"?
https://www.youtube.com/watch?v=Ui57rL_7r9w
New ABB 400kW All-In-One DC Fast Charger! A400 HPC Full Tour - Software, Cables, & Hardware
https://www.youtube.com/watch?v=dVced7fKwnU
ABB E-Mobility Shows Off Next-Gen EV Chargers | ACT Expo 2025
https://www.youtube.com/watch?v=kWLeCX5xIXU
(New) ABB DC Fast Charger! 400 kW, reliable, & smart!
https://www.youtube.com/watch?v=6dF87rWC9H0
EV Charger Test: 1st ABB 400 kW Charger: Fastned - Teaser
https://www.youtube.com/watch?v=GnViig79I0w
Exploring ABB’s EV Grid-to-Charger Simulator: The Future of Charging
https://www.youtube.com/watch?v=X5cJ8Z4tv-U
Phoenix + Walmart EV Charging = ABB A400, 13 Permits Found
https://www.youtube.com/watch?v=hYgKPlolHoc
Their BEST Week Yet!! | Walmart EV Charging Makes HUGE Strides
https://www.youtube.com/watch?v=dre4OyXNSBs
Die vorliegenden Quellen informieren über die Markteinführung der M-Series von ABB E-mobility, eines innovativen dezentralen Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge. Diese modulare Lösung trennt die Leistungseinheiten baulich von den Ladesäulen, wodurch Betreiber die Infrastruktur flexibel von 200 kW bis 1,2 MW skalieren können. Ein zentrales Merkmal ist das dynamische Lastmanagement, das die verfügbare Energie in Echtzeit effizient auf bis zu 24 Ladepunkte verteilt. Neben der M-Series wird die A400, eine kompakte All-in-One-Lösung, sowie die flüssigkeitsgekühlte X-Series für den Megawatt-Bereich thematisiert. Grosse Einzelhändler wie Walmart setzen diese Technologien bereits ein, um ihren Kunden zuverlässige Ladevorgänge während des Einkaufs zu ermöglichen. Insgesamt markieren die Berichte einen strategischen Wandel hin zu wirtschaftlicheren, flächeneffizienten und bedarfsorientierten Ladelösungen.
Illustration © stromzeit.ch* NotebookLM:
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