BYD Formula X Fang Cheng Bao, 1.000 PS, >2 Sek. auf 100 km/h, 1.000 km (RW CLTC), laden in 9 Min. von 10 % auf 97 %.
06.05.2026
Der BYD Formula X: Chinas 1000-PS-Elektro-Roadster revolutioniert die Supercar-Welt.
Mit der Enthüllung des Formula X auf der Beijing Auto Show hat BYD ein deutliches Zeichen gesetzt: Der Konzern, der bisher vor allem für praktische und erschwingliche Elektrofahrzeuge bekannt war, stösst nun in das prestigeträchtige Segment der Hochleistungs-Supersportwagen vor. Der Formula X ist nicht nur ein Konzeptfahrzeug, sondern ein „Technologie-Manifest“, das die Ambition unterstreicht, etablierte europäische Luxusmarken technologisch und emotional herauszufordern.
1. Fang Cheng Bao: Von Geländewagen zum High-Performance-Spezialisten
Ursprünglich wurde die BYD-Submarke Fang Cheng Bao für robuste, geländegängige SUVs konzipiert. Mit dem Formula X vollzieht die Marke jedoch eine drastische Erweiterung ihres Portfolios in Richtung Emotion, Performance und Design.
- Identitätswandel: Der Name „Fang Cheng Bao“ leitet sich von dem Konzept der Gleichungen und Lösungen ab. Die Marke signalisiert nun, dass es für die Mobilität der Zukunft nicht nur eine Antwort gibt, sondern eine Vielfalt, die von Offroad-Utility bis hin zu extremen Speedstern reicht.
- Die neue Formula-Serie: Neben dem Supersportwagen wurde eine komplette Limousinen-Reihe vorgestellt, darunter die Modelle Formula S, Formula SL und ein GT-Modell (SGT). Diese über 5 Meter langen Fahrzeuge zielen direkt auf das Premium-Segment elektrischer Limousinen ab.
2. Design-Philosophie: "Life Metal" und die Ästhetik der Biologie.
Das Design des Formula X, geleitet von Wolfgang Egger (ehemals Designer bei Lamborghini und Audi), folgt der sogenannten „Life Metal“-Ästhetik oder dem Prinzip der „biologischen Evolution“.
- Der jagende Leopard: Das Fahrzeug ist so gestaltet, dass es die gedrungene, kraftvolle Haltung eines zum Sprung bereiten Leoparden imitiert. Dies zeigt sich besonders in den markanten „Leopard Eye“-Scheinwerfern und der muskulösen Linienführung.
- Aerodynamik als Kunstform: Das Fahrzeug verfügt über insgesamt 19 funktionale Luftauslässe und sechs durchgehende Luftkanäle, die nahtlos in die Karosserie integriert sind. Ein aktiver elektrischer Heckspoiler und hohlgefräste Diffusoren sorgen für den nötigen Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten.
- Karosserie und Türen: Um das Gewicht gering zu halten, besteht die gesamte Karosserie aus Kohlefaser (Carbon). Die Türen werden als spektakuläre Butterfly- oder Scherenkonstruktionen beschrieben, die den futuristischen Charakter unterstreichen.
3. Technische Spezifikationen und Performance.
Obwohl BYD noch nicht alle Details offiziell bestätigt hat, zeichnen die vorliegenden Informationen das Bild eines Fahrzeugs, das in der Hypercar-Klasse spielt:
- Antrieb: Der Formula X nutzt ein Tri-Motor-Allradsystem (drei Elektromotoren), das eine Leistung von rund 1.000 PS und ein Drehmoment von etwa 1.000 Newtonmetern erzeugen soll.
- Beschleunigung und Plattform: Insider berichten von einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 2 Sekunden. Das Fahrzeug basiert auf der hochmodernen 800V-Architektur (Giojang Intelligent Platform), die eine extrem hohe Dauerleistung ohne thermische Einbussen ermöglicht.
- Ladetechnologie: Ausgestattet mit „Flash Charging“-Technologie der nächsten Generation, soll die Batterie in der Lage sein, in nur 9 Minuten von 10 % auf 97 % aufzuladen. Die Reichweite nach chinesischem Standard (CLTC) wird mit über 1.000 km angegeben.
4. Das Interieur: Das "Battle Cockpit".
Das Cockpit ist radikal auf den Fahrer ausgerichtet und verzichtet fast vollständig auf traditionellen Luxus zugunsten einer immersiven Rennatmosphäre:
- Fahrerzentrierung: Das Layout wird als „Wraparound Battle Cockpit“ beschrieben, das den Fahrer umschliesst. Es verfügt über ein einziehbares Lenkrad und integrierte Sportsitze mit Vierpunkt-Gurten.
- Technologie-Schnittstelle: Die digitale Ausstattung umfasst ein 15,6-Zoll-Touchscreen, ein 12,3-Zoll-Instrumentencluster und ein massives 26-Zoll-Head-up-Display. Trotz der Digitalisierung gibt es mechanische, physische Tasten für haptisches Feedback bei hohen Kurvengeschwindigkeiten.
5. Strategische Bedeutung für die globale Automobilindustrie.
Der Formula X ist weit mehr als nur ein schnelles Auto; er ist eine Unabhängigkeitserklärung der chinesischen Automobilindustrie gegenüber dem Westen:
- Angriff auf die Elite: BYD zielt mit diesem Modell direkt auf Marken wie Ferrari, McLaren und Porsche. Es zeigt den Wandel von „Made in China“ zu „Designed in China für die Weltelite“.
- Seriennähe: Bemerkenswert ist, dass über 80 % des gezeigten Konzepts direkt in die Serienproduktion übernommen werden sollen. Dies verdeutlicht, dass BYD keine Träume verkauft, sondern reale, kurz vor der Markteinführung stehende Technologie.
6. Markteinführung und Verfügbarkeit.
Die ersten Auslieferungen des Formula X werden für das Jahr 2027 erwartet:
- Preis: Erste Schätzungen für den chinesischen Markt liegen bei etwa 1,1 Millionen Yuan (ca. 140.000 bis 150.000 Euro).
- Bestellstart: Es wird erwartet, dass die Auftragsbücher in China bereits im dritten Quartal 2026 geöffnet werden. Ob und wann der Wagen offiziell nach Europa kommt, bleibt vorerst offen, jedoch unterstreicht das Projekt den Willen von BYD, sich weltweit als technologisch führender Premium-Hersteller zu etablieren.
Der BYD Formula X markiert einen Wendepunkt. Er beweist, dass BYD in der Lage ist, die schwierigste Disziplin der Automobilkunst zu meistern: die Verschmelzung von extremer Leistung, emotionalem Design und bahnbrechender Elektrotechnik.

Illustration © stromzeit.ch*
Designkonzept und Materialwahl.
Das Designkonzept des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) basiert auf der sogenannten „Life Metal Aesthetics“ (auch als biologische Evolution bezeichnet), die darauf abzielt, die Kälte traditioneller Industriemetalle zu durchbrechen. Das zentrale Motiv ist die „Hunting Leopard“-Attitüde, bei der die Linienführung die gedrungene, kraftvolle und zum Sprung bereite Haltung eines jagenden Leoparden imitiert.
Designkonzept und Exterieur:
- Speedster-Silhouette: Der Wagen ist als offener Zweisitzer ohne festes Dach oder traditionelle Windschutzscheibe konzipiert; stattdessen leiten zwei kleine Glasdeflektoren den Wind über die Köpfe der Insassen. Die aggressive, tiefe Standposition wird durch ein extremes Kopf-zu-Körper-Verhältnis von 1:2,5 betont.
- Aerodynamische Integration: Aerodynamik ist kein nachträgliches Element, sondern tief in die Architektur eingebettet. Der Roadster verfügt über 19 funktionale Luftauslässe und sechs durchgehende Luftkanäle, die in die Karosserieoberflächen integriert sind. Ein aktiver elektrischer Heckspoiler und hohlgefräste Diffusoren sorgen für den nötigen Abtrieb.
- Lichtsignatur und Türen: Die Front wird durch scharfe „Leopard Eye“-Scheinwerfer dominiert, während die Heckleuchten als „Infinite Ring“ gestaltet sind, was eine Hommage an das Markenlogo von Fang Cheng Bao darstellt. Ein besonderes visuelles Highlight sind die dramatischen Butterfly- oder Scherentüren.
Materialwahl und Konstruktion.
- Voll-Carbon-Bauweise: Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen, die Carbon nur als Akzent nutzen, besteht die gesamte Karosserie des Formula X aus Kohlefaser.
- Carbon-Monocoque: Die strukturelle Basis bildet ein massgeschneidertes Carbon-Monocoque-Chassis (Mono Cage), das maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht garantiert. Diese Materialwahl ist entscheidend, um die enorme Leistung von rund 1.000 PS kontrollierbar zu machen und die Agilität eines Rennprototyps zu erreichen.
Innenraum: Das „Battle Cockpit“.
Das Interieur verfolgt einen funktionalen, fast militärischen Ansatz, der als „Wraparound Battle Cockpit“ beschrieben wird:
- Fokus auf den Fahrer: Eine zentrale Carbon-Brücke trennt Fahrer und Beifahrer physisch voneinander.
- Haptik statt Touch: Trotz moderner Displays wie einem 26-Zoll-Head-up-Display setzt BYD bewusst auf mechanische Tasten und Hebel, um dem Fahrer bei hohen G-Kräften präzises haptisches Feedback zu geben.
- Rennsport-Elemente: Ein einziehbares Lenkrad, integrierte Sportsitze und ein Vierpunkt-Renngurt verstärken die Verbindung zwischen Mensch und Maschine.
Dieses Design- und Materialpaket soll laut BYD zu über 80 % in die Serienproduktion übernommen werden, die für das Jahr 2027 geplant ist.
Technische Daten des BYD Formula X (Fang Cheng Bao).
Kategorie |
Technische Details |
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Fahrzeugtyp |
Zweisitziger Elektro-Roadster / Open-top Speedster |
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Marke / Submarke |
BYD / Fang Cheng Bao |
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Karosserie |
Voll-Kohlefaser (Carbon) Karosserie auf einem Carbon-Monocoque-Chassis (Mono Cage) |
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Antrieb |
Tri-Motor-System (drei Elektromotoren) mit Allradantrieb (AWD) |
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Leistung |
ca. 1.000 PS |
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Drehmoment |
ca. 1.000 Nm |
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Beschleunigung (0-100 km/h) |
Unter 2 Sekunden (erwartet/berichtet) |
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Plattform / Architektur |
Giojang Intelligent Platform mit 800V-Hochleistungsarchitektur |
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Batterie |
Blade-Batterie der zweiten Generation |
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Reichweite (CLTC) |
Über 1.000 km |
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Ladetechnologie |
Megawatt-Klasse "Flash Charging"; von 10 % auf 97 % in ca. 9 Minuten |
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Aerodynamik |
19 funktionale Luftauslässe, 6 Luftkanäle, aktiver elektrischer Heckspoiler und hohlgefräste Diffusoren |
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Interieur-Technik |
15,6-Zoll-Touchscreen, 12,3-Zoll-Instrumentenanzeige und 26-Zoll-Head-up-Display |
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Besonderheiten |
Butterfly- oder Scherentüren, einziehbares Lenkrad, physische mechanische Tasten für haptisches Feedback |
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Produktionsstart |
Geplant für 2027 |
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Geschätzter Preis |
ca. 1,1 Millionen Yuan (entspricht etwa 140.000 - 150.000 Euro) |
Zusätzliche Einblicke:
Der Formula X ist als „Technologie-Manifest“ konzipiert, wobei über 80 % des Konzeptdesigns direkt in die Serienproduktion übernommen werden sollen. Das Design folgt der „Life Metal Aesthetics“ und ist darauf ausgelegt, eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine im sogenannten „Battle Cockpit“ herzustellen. Trotz der hohen Digitalisierung wurden bewusst mechanische Tasten integriert, um auch bei hohen G-Kräften eine präzise Bedienung zu ermöglichen.
Reichweite.
Die Reichweite des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) wird in den Quellen als ein zentraler Bestandteil seiner technologischen Leistungsfähigkeit beschrieben:
- Gesamtreichweite: Das Fahrzeug soll eine Reichweite von über 1.000 Kilometern erreichen.
- Messstandard: Diese Angabe basiert auf dem chinesischen CLTC-Standard (China Light-Duty Vehicle Test Cycle).
- Batterietechnologie: Ermöglicht wird diese hohe Reichweite durch den Einsatz von BYDs Blade-Batterie der zweiten Generation.
- Ladegeschwindigkeit: Ergänzt wird die Reichweite durch eine extrem schnelle Ladetechnologie. Dank der 800V-Hochleistungsarchitektur (Giojang Intelligent Platform) und einer „Flash Charging“-Technologie in der Megawatt-Klasse kann der Akku in nur 9 Minuten von 10 % auf 97 % aufgeladen werden.
- Systemstabilität: Die 800V-Architektur sorgt zudem dafür, dass das System auch bei dauerhaft hoher Leistungsabgabe stabil bleibt, ohne dass thermische Probleme die Effizienz oder Reichweite während der Fahrt beeinträchtigen.
- Zum Zeitpunkt der Auto-Messe in Peking war noch nicht offiziell bestätigt, ob es sich um ein rein elektrisches Fahrzeug oder eine Version mit Range Extender handelt, bezeichnen detaillierte Berichte den Formula X als reines Elektrofahrzeug (Pure EV) mit den oben genannten Spezifikationen.
Batteriestärken und Zellchemie.
Die Details zur Batterietechnologie und Zellchemie des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) lassen sich wie folgt zusammenfassen, wobei insbesondere die nächste Generation der BYD-eigenen Technologie im Fokus steht.
Batterietyp und Zellchemie:
- Zweite Generation der Blade-Batterie: Der Formula X ist mit der Blade-Batterie der zweiten Generation ausgestattet. Obwohl die Quellen die chemische Zusammensetzung nicht explizit als LFP (Lithium-Eisenphosphat) benennen, ist dies die technologische Basis von BYDs Blade-Batterie-Konzept, das hier weiterentwickelt wurde.
- 800V-Hochleistungsarchitektur: Das Fahrzeug basiert auf der „Giojang Intelligent Platform“, einer hochentwickelten 800V-Architektur. Diese Spannungsebene ist entscheidend, um die hohen Leistungsanforderungen des Tri-Motor-Setups (ca. 1.000 PS) zu bewältigen und gleichzeitig die thermische Belastung zu minimieren.
Ladetechnologie und Leistungsfähigkeit:
- Megawatt-Klasse „Flash Charging“: Der Roadster nutzt eine neue „Flash Charging“-Technologie der nächsten Generation, die in der Megawatt-Klasse operiert.
- Ladegeschwindigkeit: Diese Technologie ermöglicht es, die Batterie in extrem kurzer Zeit aufzuladen: Ein Ladevorgang von 10 % auf 97 % Kapazität dauert lediglich 9 Minuten.
- Thermische Stabilität: Die 800V-Infrastruktur erlaubt es dem System, eine hohe Dauerleistung abzugeben, ohne dass es zu einer thermischen Degradation kommt, die die Performance bei längerer Belastung einschränken würde.
- Maximale Reichweite: Dank der hohen Energiedichte der neuen Batteriegeneration wird eine Reichweite von über 1.000 Kilometern angegeben.
- Messzyklus: Diese Reichweite bezieht sich auf den chinesischen CLTC-Standard (China Light-Duty Vehicle Test Cycle).
Die Batterieeinheit des Formula X stellt eine technologische Speerspitze dar, die darauf ausgelegt ist, die Ladezeiten auf ein Niveau zu senken, das fast mit dem Betanken eines herkömmlichen Verbrenners vergleichbar ist, während sie gleichzeitig die enorme Leistung für den Hypercar-Antrieb bereitstellt.
Performance von 0 auf 100 Km.
Die Beschleunigung des BYD Formula X von 0 auf 100 km/h wird laut Insiderberichten in einem Bereich von unter 2 Sekunden (sub 2-second range) liegen. Diese extreme Performance rückt das Fahrzeug direkt in die Kategorie der Hypercars und lässt es mit den schnellsten elektrischen Performance-Autos der Welt konkurrieren.
Technische Umsetzung dieser Leistung:
- Antriebskraft: Ermöglicht wird dieser Sprint durch ein Tri-Motor-Allradsystem (drei Elektromotoren), das eine Gesamtleistung von annähernd 1.000 PS erzeugt.
- Kraftverteilung: Ein entscheidender Faktor für die effiziente Umsetzung der Kraft auf den Asphalt ist das intelligente Torque Vectoring. Dieses System kann die Kraft in Mikrosekunden präzise an jedes einzelne Rad anpassen, um maximale Traktion während des Beschleunigungsvorgangs zu garantieren.
- Plattform-Effizienz: Das System basiert auf der 800V-Hochleistungsarchitektur („Giojang Intelligent Platform“), die darauf ausgelegt ist, extrem hohe Leistungen stabil abzurufen, ohne dass thermische Probleme die Beschleunigungswerte beeinträchtigen.
- Leichtbau: Die Voll-Carbon-Bauweise der Karosserie und des Chassis hält das Gesamtgewicht gering, was die Agilität und die „sofortige Beschleunigung“ (instant acceleration) massgeblich unterstützt.
- Fahrerlebnis: Das Gefühl bei diesem Sprint wird als radikal und unmittelbar beschrieben, wobei das Design des Cockpits darauf abzielt, dem Fahrer eine Verbindung zur Maschine zu ermöglichen, die eher an einen Rennprototypen als an einen klassischen GT erinnert.
Obwohl BYD zum Zeitpunkt der Präsentation noch nicht jedes technische Detail offiziell bestätigt hat, wird die Performance als eine „Kriegserklärung“ an das Supercar-Establishment wie Ferrari oder McLaren gewertet.
Welche Rolle spielen die mechanischen Tasten im digitalen Cockpit?
Im digitalen „Battle Cockpit“ des BYD Formula X spielen mechanische Tasten eine entscheidende funktionale und philosophische Rolle, um die Brücke zwischen extremer Performance und präziser Kontrolle zu schlagen:
- Haptisches Feedback bei hohen G-Kräften: Der Hauptgrund für den Einsatz physischer Tasten anstelle einer reinen Touchscreen-Bedienung ist die Notwendigkeit von taktilem Feedback. Bei hohen lateralen Fliehkräften (G-Kräften), wie sie in einem 1.000-PS-Supersportwagen auftreten, ist es für den Fahrer schwierig, ein glattes Display präzise zu bedienen. Mechanische Tasten ermöglichen eine sichere Handhabung, ohne den Blick von der Strecke abwenden zu müssen.
- Verbindung von „Wildheit und Rationalität“: Das Designkonzept sieht vor, durch mechanische Bedienelemente (teils als Wippschalter oder Paddles beschrieben) eine „strenge technologische Ordnung“ in den ansonsten „wilden Kern“ des Fahrzeugs zu bringen. Dies soll eine perfekte Symbiose aus roher Kraft und rationaler Beherrschbarkeit schaffen.
- Fahrerzentrierung und Kontrolle: Die Tasten sind Teil eines radikal auf den Fahrer ausgerichteten Layouts, das auch ein einziehbares Lenkrad und Vierpunkt-Renngurte umfasst. Sie unterstreichen den Charakter des Fahrzeugs als „Command Center“, bei dem das Engagement und die direkte Verbindung zwischen Mensch und Maschine im Vordergrund stehen, statt reinem digitalem Luxus.
Die mechanischen Tasten im Formula X dienen dazu, die Bedienbarkeit in extremen Fahrsituationen sicherzustellen und dem Cockpit eine haptische Präzision zu verleihen, die rein digitale Schnittstellen in diesem Segment nicht bieten können.
Software-Features.
Die Software-Features des BYD Formula X sind eng in die hochmoderne „Giojang Intelligent Platform“ integriert, die als technologisches Gehirn des Fahrzeugs fungiert. Diese Plattform steuert nicht nur die Leistungsabgabe, sondern ermöglicht auch eine tiefgreifende Vernetzung zwischen Fahrer und Maschine.

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Software-gesteuerten Funktionen:
1. Benutzeroberfläche und Display-Management.
Das digitale Ökosystem im sogenannten „Battle Cockpit“ wird über drei zentrale Schnittstellen gesteuert:
- Zentrale Steuereinheit: Ein 15,6-Zoll-Touchscreen, der als schwebendes Hauptdisplay fungiert, bildet das Herzstück der Interaktion.
- Instrumentierung: Ein 12,3-Zoll-LCD-Instrumentencluster liefert dem Fahrer alle relevanten Telemetriedaten in Echtzeit.
- Augmented Reality: Ein massives 26-Zoll-Head-up-Display (HUD) projiziert wichtige Informationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers, um Ablenkungen bei hohen Geschwindigkeiten zu minimieren.
- Immersives Interface: Die Software ist so ausgelegt, dass sie eine minimalistische, aber vollständig immersive Umgebung schafft, die eher an einen Rennprototypen als an ein klassisches Strassenauto erinnert.
2. Intelligente Fahr- und Performance-Software.
Die Software übernimmt die Millisekunden-genaue Steuerung der physikalischen Komponenten:
- Intelligentes Torque Vectoring: Die Software kann die Kraftverteilung an jedes der drei Räder (Tri-Motor-Setup) in Mikrosekunden anpassen, um maximale Traktion und Kurvenstabilität zu gewährleisten.
- Aktive Aerodynamik-Steuerung: Die Software regelt den aktiven elektrischen Heckspoiler, der sich automatisch an die Fahrgeschwindigkeit und die Fahrsituation anpasst, um den Abtrieb zu optimieren.
- Hardware-Integration: Ein besonderes Software-Feature ist die Steuerung des einziehbaren Lenkrads, das sich je nach Modus in das Armaturenbrett zurückziehen kann.
3. Energiemanagement und Ladetechnologie.
Die Effizienz des 800V-Systems wird durch hochentwickelte Algorithmen sichergestellt:
- Flash-Charging-Algorithmen: Die Software verwaltet das „Flash Charging“ der Megawatt-Klasse, wodurch die Batterie in nur 9 Minuten von 10 % auf 97 % geladen werden kann.
- Thermisches Management: Um die Leistung von ca. 1.000 PS auch bei dauerhafter Belastung stabil zu halten, überwacht die Software das Kühlsystem der 800V-Architektur und verhindert eine thermische Degradation.
4. Vernetzung und Updates.
Da BYD die Software-Entwicklung und -Herstellung im eigenen Haus kontrolliert, ist das System auf schnelle Iterationen ausgelegt. Dies ermöglicht es, die Performance-Parameter und Benutzeroberflächen auch nach der Auslieferung über Over-the-Air-Updates kontinuierlich zu verbessern. Trotz der hohen Digitalisierung bleibt die Softwarephilosophie jedoch „fahrerzentriert“, was bedeutet, dass kritische Fahrfunktionen bewusst durch mechanische Tasten unterstützt werden, um in extremen G-Kraft-Situationen präzises haptisches Feedback zu geben.
Was ist die Giojang Intelligent Platform genau?
Die Giojang Intelligent Platform ist BYDs fortschrittlichste 800V-Hochleistungsarchitektur, die speziell für die neue Formula-Modellreihe der Submarke Fang Cheng Bao entwickelt wurde. Sie bildet das technische Rückgrat für den Supersportwagen Formula X sowie für die neuen Performance-Limousinen der Marke.
Details zur Plattform:
- Hochleistungsarchitektur: Es handelt sich um ein 800-Volt-System, das darauf ausgelegt ist, extreme Leistungen stabil bereitzustellen. Dies unterscheidet sie von Standardplattformen, da sie eine hohe Dauerleistung ermöglicht, ohne dass die Performance durch Überhitzung (thermische Degradation) einbricht.
- Tri-Motor-Antrieb: Die Plattform unterstützt Konfigurationen mit drei Elektromotoren, die eine Gesamtleistung im Bereich von 1.000 PS sowie Allradantrieb (AWD) ermöglichen.
- Intelligentes Torque Vectoring: Ein wesentliches Merkmal ist die Software-gesteuerte Kraftverteilung. Das System kann die Leistung für jedes einzelne Rad innerhalb von Mikrosekunden präzise anpassen, was die Traktion und das Handling massiv verbessert.
- Revolutionäre Ladetechnologie: Die Plattform ist die Basis für BYDs "Flash Charging"-Technologie der Megawatt-Klasse. Dies erlaubt es beispielsweise, die Batterie in nur etwa 9 Minuten von 10 % auf 97 % aufzuladen.
- Vielseitigkeit: Obwohl sie für den extremen Formula X genutzt wird, unterstreicht sie auch die gesamte neue Formula-Serie (einschliesslich Modellen wie dem Formula S und SL), was die Skalierbarkeit für verschiedene Fahrzeugtypen wie Limousinen und Shooting Brakes zeigt.
Die Giojang-Plattform ist das technologische "Gehirn" und Kraftzentrum, das BYD den Vorstoss in das Segment der High-End-Performance-Fahrzeuge ermöglicht und dabei Technik auf dem Niveau von Hypercars bietet.
Fahrverhalten.
Das Fahrverhalten des BYD Formula X wird in den Quellen als eine radikale Abkehr von herkömmlichen Elektrofahrzeugen beschrieben und ist konsequent auf Sensation, Emotion und maximale Einbindung des Fahrers ausgelegt. Es zielt darauf ab, ein Erlebnis zu bieten, das eher einem Rennprototypen als einem klassischen Grand Tourer (GT) entspricht.
1. Beschleunigung und Kraftentfaltung:
- „Stille Gewalt“: Das Tri-Motor-Allradsystem mit rund 1.000 PS ermöglicht eine extrem unmittelbare Beschleunigung, die als „silent violence“ beschrieben wird.
- Hypercar-Niveau: Mit einem erwarteten Sprint von 0 auf 100 km/h in unter 2 Sekunden bietet das Fahrzeug eine Beschleunigung, die das Gefühl vermittelt, vollständig in das Fahrerlebnis involviert zu sein.
2. Handling und Traktion:
- Intelligentes Torque Vectoring: Die Software der Giojang-Plattform kann die Kraftverteilung an jedes einzelne Rad in Mikrosekunden anpassen. Dies sorgt für eine präzise Drehmomentverteilung, die sowohl die Traktion als auch die Agilität in Kurven massiv verbessert.
- Reaktionsfreudigkeit: Durch den Einsatz eines Allradantriebs und einer reaktionsschnellen Steuerung wird ein Fahrverhalten angestrebt, das sich extrem direkt und engagiert anfühlt.
3. Stabilität und Aerodynamik:
- Aktive Aerodynamik: Ein aktiver elektrischer Heckspoiler sowie hohlgefräste Diffusoren am Heck steuern den Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten aktiv, um die Stabilität zu maximieren.
- Funktionales Design: Insgesamt 19 Luftauslässe und sechs durchgehende Luftkanäle sind fest in die Karosseriearchitektur integriert. Diese dienen nicht nur der Optik, sondern kühlen aktiv das Tri-Motor-Setup und optimieren den Luftstrom um das Fahrzeug.
- Leichtbau-Steifigkeit: Die gesamte Karosserie und das Chassis (Mono Cage) bestehen aus Kohlefaser, was das Gewicht niedrig hält und eine enorme strukturelle Steifigkeit gewährleistet, die für präzises Handling unerlässlich ist.
4. Die Verbindung zwischen Mensch und Maschine:
- Taktiles Feedback bei G-Kräften: Ein besonderes Merkmal des Cockpits ist die bewusste Integration von mechanischen, physischen Tasten. Diese wurden eingebaut, weil der Fahrer bei hohen lateralen G-Kräften ein haptisches Feedback benötigt, das Touchscreens nicht bieten können.
- Immersives „Battle Cockpit“: Die niedrige Sitzposition, ein einziehbares Lenkrad und ein Vierpunkt-Renngurt sorgen dafür, dass sich der Fahrer physisch fest mit dem Fahrzeug verbunden fühlt.
- Sustained Performance: Dank der 800V-Architektur kann das Fahrzeug hohe Leistungen über längere Zeiträume abrufen, ohne dass die Performance durch thermische Probleme (Drosselung) beeinträchtigt wird.
Das Fahrverhalten wird als viszeral und kompromisslos beschrieben, wobei die Technik (Torque Vectoring, Carbon-Chassis und aktive Aero) dazu dient, die enorme elektrische Kraft kontrollierbar und emotional erlebbar zu machen.

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Wie funktioniert die aktive Aerodynamik mit dem Heckspoiler genau?
Die aktive Aerodynamik des BYD Formula X wird massgeblich durch einen aktiven elektrischen Heckspoiler gesteuert, der als zentrales Element für die Stabilität des Fahrzeugs fungiert.
Details zur Funktionsweise und Integration:
- Geschwindigkeitsabhängige Steuerung: Der Heckspoiler arbeitet vollautomatisch und passt seine Position sowie seinen Winkel aktiv an die aktuelle Fahrgeschwindigkeit an. Dies stellt sicher, dass das Fahrzeug in jedem Geschwindigkeitsbereich die optimale aerodynamische Konfiguration aufweist.
- Abtrieb und Stabilität: Die Hauptaufgabe des Spoilers besteht darin, bei hohen Geschwindigkeiten den Abtrieb (Downforce) zu erhöhen und die Stabilität des Roadsters zu maximieren. Dies ist besonders kritisch für ein Fahrzeug mit einer Leistung von rund 1.000 PS, um die Kraft sicher auf die Strasse zu übertragen.
- Systemintegration: Der Spoiler arbeitet nicht isoliert, sondern ist Teil eines komplexen aerodynamischen Netzwerks. Er ist auf die hohlgefrästen Heckdiffusoren und spezielle Luftkanäle an den Hinterrädern abgestimmt, um den Luftstrom am Heck des Fahrzeugs gezielt zu beruhigen und den Luftwiderstand zu optimieren.
- Design und Inspiration: Technisch ist dieses System stark von der Formel 1 inspiriert. Optisch ist der Spoiler so in die Karosserie integriert, dass er an den Schnittpunkten der Designlinien und Oberflächen verborgen bleibt, wenn er nicht benötigt wird, was das Prinzip der „Life Metal“-Ästhetik unterstreicht – eine Verbindung von funktionaler Wildheit und rationaler technischer Ordnung.
Die Software der Giojang Intelligent Platform sorgt dafür, dass der elektrische Flügel in Millisekunden reagiert, um das Gleichgewicht zwischen minimalem Luftwiderstand für maximale Beschleunigung und maximalem Anpressdruck für sichere Kurvenfahrten zu halten.
Wie unterscheidet sich das Fahrgefühl von einem klassischen GT?
Das Fahrgefühl des BYD Formula X unterscheidet sich grundlegend von dem eines klassischen Grand Tourers (GT), da das Fahrzeug konsequent als „track-focused machine“ und nicht als luxuriöser Reisewagen konzipiert wurde. Während ein klassischer GT meist auf Langstreckenkomfort und Luxus ausgelegt ist, steht beim Formula X die pure Sensation, Emotion und maximale Fahrereinbindung im Vordergrund.
Die wesentlichen Unterschiede im Fahrgefühl lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Rennsport- statt GT-Charakter: Das Fahrerlebnis wird als radikal anders beschrieben und ist näher an einem Rennprototypen als an einem klassischen GT. Es geht weniger um praktische Aspekte oder traditionellen Luxus, sondern um Engagement, Kontrolle und das Gefühl, vollständig in das Fahrgeschehen involviert zu sein.
- Viszerale Erfahrung als Speedster: Da der Formula X ein offener Speedster ohne festes Dach und ohne herkömmliche Windschutzscheibe ist (er nutzt lediglich kleine Glasdeflektoren), wird das Fahrgefühl als „roh“, „viszeral“ und „unapologetic“ beschrieben. Diese unmittelbare Verbindung zur Umgebung unterscheidet ihn stark von der isolierten Kabine eines GT.
- Das „Battle Cockpit“: Der Innenraum ist als „Wraparound Battle Cockpit“ gestaltet, das den Fahrer physisch umschliesst. Ein besonderes Merkmal sind die mechanischen, physischen Tasten, die bewusst integriert wurden, um dem Fahrer bei hohen lateralen G-Kräften ein taktiles Feedback zu geben – eine Präzision, die bei sportlicher Fahrweise entscheidend ist und über den digitalen Komfort eines GT hinausgeht.
- „Stille Gewalt“ der Beschleunigung: Die Kombination aus dem Tri-Motor-System mit ca. 1.000 PS und der sofortigen elektrischen Kraftentfaltung wird als „silent violence“ (stille Gewalt) bezeichnet. Diese „instant acceleration“ ist auf maximale Sensation statt auf sanftes Dahingleiten ausgelegt.
- Funktionale Aerodynamik: Im Gegensatz zu einem GT, der oft nur sportlich aussieht, ist die Aerodynamik beim Formula X tief in die Architektur eingebettet. Mit 19 funktionalen Luftauslässen und einem aktiven Heckspoiler ist das Fahrverhalten auf maximale Stabilität und Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten optimiert, was für ein deutlich aggressiveres und direkteres Handling sorgt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass BYD mit dem Formula X die Grenze von der reinen Effizienz hin zu purem Adrenalin überschreitet und ein Fahrzeug geschaffen hat, das für Fahrer gebaut wurde, die eine physische und kompromisslose Verbindung zur Maschine suchen.
Innenraum-Ausstattung und Besonderheiten.
Die Innenraum-Ausstattung des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) ist als radikal fahrerzentriertes „Wraparound-Battle-Cockpit“ konzipiert, das eine Verbindung zwischen Mensch und Maschine herstellen soll, die eher an einen Rennprototypen als an einen klassischen Luxuswagen erinnert.
1. Layout und Designphilosophie:
- Physische Trennung: Das Cockpit ist durch eine markante Brücke aus Kohlefaser physisch in zwei Bereiche geteilt, was den Fokus auf den Fahrer verstärkt.
- Farbgestaltung: Die Kabine ist in einem markanten Farbschema aus Grau und Grün gehalten.
- Design-Dualität: BYD beschreibt das Interieur als eine Symbiose aus „Wildheit und Rationalität“. In den „wilden Kern“ des Fahrzeugs wurde eine „strenge technologische Ordnung“ integriert, um ein Gefühl der Jagd und Kontrolle zu vermitteln.
2. Digitale Schnittstellen und Displays.
Das Armaturenbrett wird von drei zentralen Anzeigeelementen dominiert:
- Hauptbildschirm: Ein schwebender 15,6-Zoll-Touchscreen in der Mitte.
- Instrumentenanzeige: Ein vollständig digitales 12,3-Zoll-LCD-Instrumentencluster für den Fahrer.
- Head-up-Display: Ein massives 26-Zoll-Head-up-Display (HUD), das wichtige Informationen direkt in das Sichtfeld projiziert.
3. Steuerung und Bedienelemente:
- Einziehbares Lenkrad: Das Fahrzeug verfügt über ein futuristisches Lenkrad, das bei Bedarf eingezogen werden kann.
- Mechanische Tasten: Trotz der hohen Digitalisierung setzt BYD bewusst auf physische mechanische Tasten und Wippschalter. Der Grund hierfür ist das notwendige taktile Feedback bei hohen G-Kräften, da Touchscreens in extremen Fahrsituationen schwer präzise zu bedienen sind.
4. Sitzkomfort und Sicherheit:
- Sitzposition: Das Cockpit bietet eine extrem tiefe Sitzposition, um die Verbindung zur Strasse und zum Fahrzeug zu maximieren.
- Rennsport-Ausstattung: Der Formula X ist mit integrierten Sportsitzen und einem Vierpunkt-Renngurt ausgestattet, was den Fokus auf Hochleistungsfahrten unterstreicht.
- Der Innenraum ist auf Engagement, Kontrolle und Immersion ausgelegt und dabei traditionellen Luxus zugunsten einer funktionalen „Kommandozentrale“ für den Fahrer zurückstellt.
Welche Rolle spielen die mechanischen Tasten im digitalen Cockpit?
In dem digitalen „Battle Cockpit“ des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) erfüllen die mechanischen Tasten sowohl eine kritische funktionale als auch eine philosophische Aufgabe:
- Taktiles Feedback bei hohen G-Kräften: Die Entscheidung für physische Bedienelemente fiel bewusst, da Touchscreens bei den extremen lateralen Fliehkräften (G-Kräften), die in einem 1.000-PS-Supersportwagen auftreten können, schwer präzise zu bedienen sind. Mechanische Tasten bieten dem Fahrer das notwendige haptische Feedback, um Befehle sicher auszuführen, ohne den Blick von der Strecke abwenden zu müssen.
- Verbindung von „Wildheit und Rationalität“: Designtechnisch dienen die mechanischen Tasten (die teilweise als Wippschalter oder Paddles beschrieben werden) dazu, eine „strenge technologische Ordnung“ in den ansonsten „wilden Kern“ des Fahrzeugs zu bringen. Ziel ist es, dass Wildheit und Rationalität in einer perfekten Symbiose koexistieren.
- Fahrerzentrierung: Die Tasten sind Teil eines radikal auf den Fahrer ausgerichteten Layouts, das eine direkte Verbindung zwischen Mensch und Maschine herstellen soll. Dieses Design unterstreicht, dass das Cockpit von Fahrern für Fahrer entwickelt wurde, wobei die Kontrolle und das Engagement im Vordergrund stehen.
Die mechanischen Tasten fungieren als präzises Werkzeug in einer ansonsten hochdigitalisierten Umgebung, um die Beherrschbarkeit des Fahrzeugs auch in extremen Fahrsituationen zu garantieren.
Welche anderen Modelle gehören zur neuen Formula-Serie von BYD?
Neben dem Supersportwagen Formula X umfasst die neue Formula-Serie der Submarke Fang Cheng Bao eine komplette Reihe von Hochleistungs-Limousinen, die den Einstieg der Marke in das Segment der PKWs markieren.
Zu den spezifischen Modellen der Serie gehören:
- Formula S: Eine Performance-Limousine, die als Teil der neuen Produktstrategie vorgestellt wurde.
- Formula SL: Diese Variante verfolgt einen eher raffinierten und luxusorientierten Ansatz.
- Formula SGT: Hierbei handelt es sich um ein Modell im Shooting-Brake-Stil, das hohe Fahrleistung mit praktischen Aspekten kombiniert. In einigen Berichten wird dieses Modell auch allgemein als GT-fokussierte Variante bezeichnet.
Gemeinsame Merkmale der Serie:
Die Fahrzeuge der Formula-Serie sind als mittelgrosse bis grosse Performance-Coupés konzipiert, die eine Gesamtlänge von über 5 Metern erreichen. Sie teilen eine gemeinsame Designsprache mit dem Formula X, die durch fliessende Oberflächen, eine niedrige Standposition und ein Fastback-Profil gekennzeichnet ist. Technisch basieren diese Modelle auf derselben 800V-Plattform mit einem Drei-Motoren-Allradantrieb, der Spitzenleistungen von bis zu 1.000 PS ermöglicht.
Wann genau soll die Serienproduktion des Roadsters starten?
Die Serienproduktion des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) soll offiziell im Jahr 2027 starten.
Details zum Zeitplan und zur Markteinführung:
- Markteinführung und Auslieferung: Die ersten Fahrzeuge sollen voraussichtlich im Jahr 2027 in den Garagen der Kunden stehen.
- Bestellstart: In China ist geplant, die Auftragsbücher bereits im dritten Quartal 2026 zu öffnen.
- Seriennähe: Dass der Roadster so zeitnah realisiert werden kann, liegt unter anderem daran, dass über 80 % des in Peking gezeigten Konzeptdesigns und der Technik direkt in die Massenproduktion übernommen werden.
- Technologische Basis: Die Quellen heben hervor, dass es sich nicht um eine ferne Zukunftsvision handelt, sondern um ein Fahrzeug, das auf bereits existierenden Plattformen und Technologien von BYD aufbaut, was die Entwicklungszeit deutlich verkürzt.
- Während die Produktion für den chinesischen Markt fest eingeplant ist, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, wann oder ob das Modell offiziell nach Europa kommen wird.
In welchen Ländern wird der Roadster ab 2027 verfügbar sein?
Bisher ist lediglich für China ein konkreter Zeitplan für die Markteinführung des BYD Formula X (Fang Cheng Bao) ab 2027 bestätigt. Für diesen Markt sollen die Auftragsbücher bereits im dritten Quartal 2026 geöffnet werden.
Hinsichtlich einer Verfügbarkeit in anderen Regionen ergibt sich aus den Quellen folgendes Bild:
- Globale Märkte: Ob der Roadster Märkte ausserhalb Chinas erreichen wird, ist derzeit noch offen. Es gibt jedoch Berichte, dass BYD aktiv Gespräche mit der Formel-1-Leitung über eine potenzielle Rolle im Sport führt, was die globalen Ambitionen der Marke unterstreicht.
- Europa: Ein Export nach Europa wird in den Quellen als eher fraglich eingestuft.
- Strategische Absicht: Obwohl die konkreten Verfügbarkeitsdetails unklar sind, zielt das Fahrzeug darauf ab, das Markenimage weltweit zu stärken und mit etablierten europäischen Luxusherstellern wie Ferrari, McLaren und Porsche zu konkurrieren.
Der Fokus für den Verkaufsstart 2027 liegt primär auf dem chinesischen Heimatmarkt, während eine internationale Expansion zwar der langfristigen Strategie entspricht, aber noch nicht offiziell terminiert wurde.
Gibt es Pläne für einen Marktstart in Europa oder Deutschland?
Aktuell gibt es keine offiziell bestätigten Pläne für einen Marktstart des BYD Formula X in Europa oder Deutschland. Die vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die Verfügbarkeit des Fahrzeugs ausserhalb des chinesischen Marktes derzeit noch völlig ungeklärt ist.
Spezifischen Details zur geografischen Planung:
- Fokus auf den chinesischen Markt: Der Roadster ist fest für eine Massenproduktion und einen Marktstart im Jahr 2027 in China vorgesehen. Dort sollen die Auftragsbücher bereits im dritten Quartal 2026 geöffnet werden.
- Einschätzung für Europa: In den Quellen wird die Wahrscheinlichkeit, dass der spektakuläre Sportwagen seinen Weg nach Europa findet, explizit als „eher fraglich“ bezeichnet.
- Globale Ambitionen vs. Markteintritt: Obwohl BYD mit dem Formula X die etablierte europäische Supercar-Elite (wie Ferrari, McLaren und Porsche) technologisch herausfordert, bleibt die Frage nach einer globalen Expansion über China hinaus „offen“. Ein Indiz für globale Ambitionen sind jedoch laufende Gespräche zwischen BYD und der Formel-1-Leitung über eine potenzielle Rolle im Rennsport.
Der Formula X fungiert primär als technologisches Aushängeschild („Halo-Car“), um die Kompetenz von BYD im High-End-Segment weltweit zu demonstrieren, ohne dass derzeit konkrete Verkaufsabsichten für den europäischen Raum formuliert wurden.
Welche Rolle spielt BYD in der Formel 1?
BYD hat derzeit noch keine fest etablierte aktive Rolle (wie etwa als Team oder Hauptsponsor) in der Formel 1, befindet sich jedoch in einer Phase der strategischen Annäherung.
Details zu BYDs Beziehung zur Formel 1:
- Aktive Gespräche mit der F1-Führung: BYD führt derzeit aktive Diskussionen mit der Führung der Formel 1 über eine potenzielle zukünftige Rolle in diesem Sport. Dies wird als klares Signal für die globalen Ambitionen des Unternehmens gewertet, sich im Bereich der Hochleistungsfahrzeuge zu beweisen.
- Technologische Inspiration: Das Design und die Aerodynamik des neuen Formula X sind massiv von der Formel 1 beeinflusst. Das Fahrzeug verfügt über 19 funktionale Luftauslässe und grosse Belüftungselemente, die direkt von Formel-1-Technologien inspiriert wurden. Auch die Integration des aktiven Heckspoilers und der Diffusoren zielt darauf ab, ein Fahrerlebnis zu bieten, das näher an einem Rennprototypen als an einem herkömmlichen Sportwagen liegt.
- Strategische Positionierung: Der Name der neuen „Formula“-Modellreihe von Fang Cheng Bao (darunter der Formula X, S und SL) ist eine bewusste Anlehnung an den Rennsport. Durch den Vorstoss in dieses Segment fordert BYD etablierte Marken wie Ferrari und McLaren heraus, die ihre technologische Identität traditionell über die Formel 1 definieren.
- Markenidentität: Die Formel 1 dient BYD als Referenzpunkt, um den Wandel von einem Hersteller praktischer Alltags-Elektroautos hin zu einer emocionalen Performance-Marke zu vollziehen.
BYD nutzt die Formel 1 aktuell als technologisches Vorbild und eine formale Beteiligung am Sport aktiv prüft, um seine Glaubwürdigkeit im High-End-Segment weltweit zu untermauern.
Wie positioniert sich Fang Cheng Bao im Vergleich zu Mitbewerbern?
Fang Cheng Bao positioniert sich als die Performance- und Prestige-Marke innerhalb des BYD-Konzerns und vollzieht damit einen radikalen Wandel vom Hersteller robuster SUVs hin zu einem ernstzunehmenden Akteur im Segment der elektrischen Super- und Hypercars.
Die Positionierung gegenüber Mitbewerbern lässt sich in folgende Kernpunkte unterteilen:
1. Angriff auf die europäische Supercar-Elite.
Fang Cheng Bao fordert mit dem Formula X etablierte europäische Luxusmarken wie Ferrari, McLaren und Porsche direkt heraus:
- Technologische Überlegenheit: Während BYD bisher für praktische und effiziente Alltags-Elektroautos bekannt war, zielt die neue Submarke auf Emotionen, Adrenalin und reine Performance ab.
- Design-Führerschaft: Durch die Verpflichtung von Design-Grössen wie Wolfgang Egger (ehemals Lamborghini und Audi) signalisiert die Marke, dass „Made in China“ zu „Designed in China für die Weltelite“ gereift ist. Das Ziel ist es, die alte Hierarchie der Automobilindustrie aufzubrechen und die Innovationsführerschaft vom Westen in den Osten zu verschieben.
2. Differenzierung zu anderen Elektro-Sportwagen.
Im Vergleich zu aufstrebenden elektrischen Modellen wie dem MG Cyberster wird der Formula X als deutlich extremer in Design und Absicht wahrgenommen:
- Track-Fokus: Während viele elektrische Sportwagen eher als luxuriöse Grand Tourer (GT) konzipiert sind, positioniert sich der Formula X als reinrassige Rennmaschine für die Rennstrecke, was durch das „Battle Cockpit“ und die Voll-Carbon-Bauweise unterstrichen wird.
- Technologische Benchmarks: Mit einer Leistung von fast 1.000 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter 2 Sekunden spielt das Fahrzeug in einer Liga mit Hypercars wie dem Rimac.
3. Aufbau eines umfassenden „Performance-Ökosystems“.
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen Mitbewerbern, die oft nur ein einzelnes Flaggschiff-Modell präsentieren, ist der strategische Ansatz einer kompletten Modellreihe:
- Die Formula-Serie: Neben dem Supersportwagen Formula X wurde zeitgleich eine ganze Reihe von Performance-Limousinen (Formula S, SL und SGT) vorgestellt.
- Glaubwürdigkeit durch Breite: Durch diesen simultanen Angriff auf mehrere Marktsegmente versucht Fang Cheng Bao, in Kategorien, in denen die Marke bisher keine Erfahrung hatte, schnell technologische Glaubwürdigkeit aufzubauen.
4. Technologischer Vorsprung durch vertikale Integration.
Fang Cheng Bao nutzt den Vorteil, dass der Mutterkonzern BYD einen Grossteil der Lieferkette (Batterien, 800V-Architektur, Software) selbst kontrolliert:
- Entwicklungsgeschwindigkeit: Diese vertikale Integration ermöglicht es der Marke, Konzepte extrem schnell zur Serienreife zu bringen – über 80 % des gezeigten Formula X sollen direkt in die Massenproduktion einfliessen.
- Infrastruktur: Die Giojang Intelligent Platform bietet mit ihrer 800V-Architektur und „Flash Charging“-Technologie eine technische Basis, die speziell darauf ausgelegt ist, hohe Leistungen dauerhaft und ohne thermische Einbussen abzurufen, was sie von vielen Wettbewerbern abhebt.
Fang Cheng Bao positioniert sich nicht mehr nur über Wert und Effizienz, sondern über technische Kompromisslosigkeit und Begehrlichkeit. Die Marke ergänzt ihre Wurzeln im SUV-Bereich um eine Performance-Erzählung, die nach der technologischen Weltspitze greift.
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Disclaimer / Abgrenzung
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Quellenverzeichnis (Mai 2026).
BYD Formula X: Elektro-Supersportler von Fang Cheng Bao mit +1000 PS
https://www.youtube.com/watch?v=vh1DijfiSFY
1000 HP BYD Formula X Shocks Supercar World
https://www.youtube.com/watch?v=WKueCRBfpAo&t=26s
BYD Fang Cheng Bao Formula X | Supercar with 1000HP
https://www.youtube.com/watch?v=Ks3E5YTZsXA
BYD Just Shocked Beijing With a 1000 HP Electric Supercar and New FORMULA Lineup
https://www.youtube.com/watch?v=IOGz-zohDLs
FIRST LOOK! BYD’s Fang Cheng Bao FORMULA X Looks Insane in Real Life
https://www.youtube.com/watch?v=b8-nj0RXXGI
The 2027 Formula X Electric Supercar Is Here, Nobody Expected This From BYD
https://www.youtube.com/watch?v=oRXUgzMP9G0
BYD Is Redefining Sports Cars… And This Changes Everything (Formula X)
https://www.youtube.com/watch?v=nlc90652IA4
BYD Formula X (2027): Europe KO'd Technically?!
https://www.youtube.com/watch?v=3ujxEXE9UiI
All New 2027 BYD Formula X - World Premiere and Reveal
https://www.youtube.com/watch?v=jA-pYJLENaY
BYD’s Fang Cheng Bao Formula X Supercar - Reveal
https://www.youtube.com/watch?v=eW9s_x6moQU
All New 2027 BYD Formula X - World Premiere and Reveal
https://www.youtube.com/watch?v=jA-pYJLENaY&t=34s
1000 HP BYD Formula X Shocks Supercar World
https://www.youtube.com/watch?v=WKueCRBfpAo
Die Quellen beschreiben den BYD Formula X, einen revolutionären Elektro-Superportwagen der Submarke Fang Cheng Bao, der auf der Beijing Auto Show als technologisches Flaggschiff debütierte. Das Fahrzeug markiert eine strategische Neuausrichtung des Herstellers von praktischen SUVs hin zu emotionalen Hochleistungsfahrzeugen mit rund 1.000 PS und einer markanten Karosserie aus Kohlefaser. Inspiriert vom „Super 9“-Konzept, besticht der offene Zweisitzer durch ein aggressives Design im Stil eines jagdenden Leoparden sowie durch 19 funktionale Lufteinlässe und Schmetterlingstüren. Im Innenraum erwartet den Fahrer ein minimalistisches „Battle Cockpit“, das mit physischen Bedienelementen und Rennsport-Gurtzeug auf maximale Fahrertätigkeit ausgelegt ist. Mit einem geplanten Produktionsstart im Jahr 2027 und einer fortschrittlichen 800-Volt-Architektur fordert BYD etablierte europäische Luxusmarken direkt heraus. Dieser Wandel unterstreicht die Ambition des Unternehmens, weltweit nicht mehr nur für Effizienz, sondern auch für technologische Dominanz und Design-Exzellenz wahrgenommen zu werden.
Illustration © stromzeit.ch* NotebookLM:
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