Mercedes-AMG GT 63, 55, 1169 PS, 2,1 s auf 100 km/h, 106 kWh NMCA-Batterie, laden in 11 Min., RW (WLTP) 696 km.
24.06.2026
Der neue Mercedes-AMG GT 4-Türer: Die elektrische Revolution aus Affalterbach.
Mit dem neuen vollelektrischen AMG GT 4-Türer Coupé schlägt Mercedes-AMG ein völlig neues Kapitel in seiner Unternehmensgeschichte auf. Es ist der erste "echte" Elektro-AMG, der von Grund auf in Affalterbach auf der eigens entwickelten High-Performance-Plattform AMG.EA (AMG Electric Architecture) konstruiert wurde. Während bisherige elektrische AMG-Modelle wie der EQS 53 auf bestehenden Mercedes-Plattformen basierten, soll dieses Fahrzeug die unverkennbare AMG-DNA in das Elektrozeitalter retten und selbst eingefleischte V8-Fans überzeugen.
1. Design und Aerodynamik: Form folgt Performance.
Das Design des Fahrzeugs ist eine bewusste Abkehr von der oft als "austauschbar" kritisierten Optik vieler Elektroautos. AMG setzt auf eine extrovertierte und aggressive Präsenz.
- Exterieur-Highlights: Mit einer Länge von 5,09 Metern und einer Breite von 1,95 Metern ist das Fahrzeug imposant dimensioniert. Die Front wird durch eine tiefgezogene Motorhaube mit zwei Powerdomes und das Digital Light mit einer markanten Sterngrafik geprägt. Ein zentrales Designelement ist der optionale, vertikal verstrebte und beleuchtete Grill, der die klassische AMG-Kühleroptik zitiert.
- Heckpartie: Das Heck zeichnet sich durch ein schwarzes Panel mit sechs runden Leuchten im Turbinen-Stil aus, was dem Fahrzeug einen futuristischen "Sci-Fi"-Look verleiht.
- Aerodynamik der Superlative: Das Fahrzeug erreicht einen hervorragenden CW-Wert von 0,22 (beim Konzept sogar 0,198). Dies wird durch ein komplexes System aktiver Aerodynamik erreicht:
- Ein ausfahrbarer Heckspoiler und ein aktiver Heckdiffusor, der die Stabilität erhöht und den Luftwiderstand verringert.
- Venturi-Klappen im Unterboden, die ab bestimmten Geschwindigkeiten (120 bzw. 140 km/h) ausfahren, um den Anpressdruck zu maximieren.
- Ein aktives Luftpanel in der Frontschürze mit vertikalen Lamellen zur Steuerung des Kühlluftstroms.
2. Das Interieur: Das Cockpit der Zukunft.
Der Innenraum wurde als fahrerorientierte "Kommandozentrale" gestaltet, die ein Gefühl ähnlich dem eines Jet-Piloten vermitteln soll.
- Display-Landschaft: Das Cockpit besteht aus einem 12,3-Zoll-Instrumentendisplay, einem zum Fahrer geneigten 14-Zoll-Zentraldisplay und einem optionalen 14-Zoll-Beifahrerdisplay. Das System läuft auf dem neuen MBOS-Betriebssystem.
- Materialien und Nachhaltigkeit: AMG nutzt innovative Materialien wie Lapfiber, einen Lederersatz aus Pflanzen und recycelten AMG GT3 Reifen. Türschlaufen aus synthetischer Seide sind zu 100 % biologisch abbaubar.
- Komfort für vier Personen: Trotz der flachen Silhouette bietet der Wagen durch sogenannte "Fussgaragen" (Aussparungen in der Batterieeinheit) eine natürliche Sitzposition und gute Oberschenkelauflage für die Fondpassagiere.
3. Antrieb und Performance: Extreme Leistungswerte.
Das Herzstück des AMG GT sind die völlig neu entwickelten Axialflussmotoren, die in Kooperation mit der Tochterfirma Yasa entstehen.
- Revolutionäre Motorentechnik: Diese Motoren sind kompakter, leichter und leistungsfähiger als herkömmliche Radialflussmotoren und erreichen eine dreifach höhere Leistungsdichte. Sie werden oft als "Pfannkuchen-Motoren" bezeichnet, da sie nur etwa 8 bis 9 cm breit sind.
- Leistungsstufen:
- GT 63: Die Topversion leistet bis zu 1169 PS (860 kW) im Peak.
- GT 55: Die Einstiegsvariante bietet immer noch beeindruckende 816 PS.
- Fahrleistungen: Der GT 63 beschleunigt in nur 2,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 6,4 Sekunden auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 300 km/h begrenzt (mit dem optionalen Drivers Package).
4. Batterie- und Ladetechnologie: Laden wie Tanken.
AMG setzt auf ein 800-Volt-System und eine neu entwickelte Hochleistungsbatterie mit 106 kWh Nettokapazität.
- Thermisches Management: Die Rundzellen werden direkt mit einem speziellen Lifetime-Öl gekühlt, um auch bei extremen Dauerbelastungen – wie auf der Rennstrecke oder der Autobahn – volle Leistung abrufen zu können. Die Kühl- und Heizleistung beträgt stolze 20 kW.
- Laderekorde: Das Fahrzeug unterstützt eine Ladeleistung von bis zu 600 kW. Dies ermöglicht es, in nur 11 Minuten von 10 % auf 80 % zu laden. Innerhalb von 10 Minuten kann Reichweite für 460 km nachgeladen werden.
5. Emotion und Fahrerlebnis: Sound und Dynamik.
Ein kritischer Punkt bei Elektroautos ist oft die fehlende Emotion. AMG begegnet dem mit dem "AMG Force Sport Plus"-System.
- V8-Sound-Emulation: Basierend auf 1600 Einzelaufnahmen eines echten V8-Referenzfahrzeugs wird ein Klang erzeugt, der nicht nur hörbar, sondern durch Vibrationen in den Sitzen auch körperlich spürbar ist.
- Simulierte Gangwechsel: Das System simuliert Schaltvorgänge eines 9-Gang-Getriebes inklusive Zugkraftunterbrechungen, was über die Schaltpaddles am Lenkrad gesteuert werden kann.
- Fahrdynamik-Steuerung: Über drei neu entwickelte Drehregler am Lenkrad kann der Fahrer Agilität, Ansprechverhalten und die Traktion (in 9 Stufen) direkt konfigurieren.
6. Der Härtetest: Die Rekordfahrt in Nardò.
Um die Zuverlässigkeit und Dauerleistung zu beweisen, absolvierte AMG mit zwei Prototypen eine spektakuläre Rekordfahrt auf dem Hochgeschwindigkeitsal in Nardò.
- Die Zahlen: In nur knapp 8 Tagen legten die Fahrzeuge über 40.000 Kilometer zurück – was einer vollständigen Erdumrundung entspricht.
- Dauerbelastung: Die Fahrt wurde grösstenteils mit einer konstanten Geschwindigkeit von 300 km/h durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 25 Langstreckenrekorde für Elektrofahrzeuge gebrochen.
Fazit: Ein neues Zeitalter.
Das vollelektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé positioniert sich als direkter Konkurrent zum Porsche Taycan und Panamera. Mit technologischen Innovationen wie den Axialflussmotoren, extremen Ladezeiten und einer emotionalen Inszenierung durch Sound und Vibration will AMG beweisen, dass Performance und Elektromobilität kein Widerspruch sein müssen. Der Marktstart ist für den Sommer 2026 geplant.

Illustration © stromzeit.ch*
Technische Daten.
Basierend auf den Quellen sind hier die technischen Daten für das neue vollelektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé (Serienmodell) sowie ergänzende Daten des Technologieträgers (Konzept AMG GT XX) zusammengefasst:
Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé (Serienmodell).
Merkmal |
AMG GT 63 4MATIC+ |
AMG GT 55 4MATIC+ |
|
Antrieb |
3 Axialflussmotoren (2 hinten, 1 vorne) |
3 Axialflussmotoren (2 hinten, 1 vorne) |
|
Max. Leistung (Peak) |
860 kW (1.169 PS) |
600 kW (816 PS) |
|
Dauerleistung |
530 kW (721 PS) |
375 kW (510 PS) |
|
Beschleunigung 0–100 km/h |
2,1 s (mit Rollout) / 2,4 s |
2,5 s (mit Rollout) / 2,8 s |
|
Beschleunigung 0–200 km/h |
6,4 s |
k.A. |
|
Höchstgeschwindigkeit |
260 km/h (Serie) / 300 km/h* |
260 km/h (Serie) / 300 km/h* |
|
Batteriekapazität (Netto) |
106 kWh |
106 kWh |
|
Max. Reichweite (WLTP) |
bis zu 696 km |
bis zu 700 km |
|
Ladeleistung (DC) |
bis zu 600 kW |
bis zu 600 kW |
|
Ladezeit (10–80 % SOC) |
ca. 11 Minuten |
ca. 11 Minuten |
|
Ladeleistung (AC) |
11 kW |
11 kW |
*mit optionalem AMG Driver’s Package.
Abmessungen und Gewichte.
- Länge: 5,09 m
- Breite: 1,95 m bis 1,96 m
- Höhe: 1,41 m
- Radstand: ca. 3,04 m
- Leergewicht: 2.460 kg
- CW-Wert: 0,22
- Kofferraumvolumen: 407 l bis 507 l (hinten)
- Frunk (vorne): 41 l bis 62 l
Besonderheiten des Konzeptfahrzeugs (GT XX).
Einige Quellen beziehen sich auf den Technologieträger AMG GT XX, der als Basis für die Rekordfahrten in Nardò diente und teilweise noch extremere Werte aufweist:
- Maximale Leistung: über 1.000 kW (1.360 PS).
- Höchstgeschwindigkeit: über 360 km/h.
- CW-Wert: 0,198.
- Ladeleistung (DC): bis zu 850 kW im Durchschnitt (an speziellen Prototyp-Ladern).
- Rekordleistung: 40.000 km (Erdumrundung) in unter 8 Tagen bei Nardò.
Reichweiten.
Die Reichweite des neuen vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés wird durch eine Kombination aus hoher Batteriekapazität, effizienter Aerodynamik und innovativer Antriebstechnik optimiert. Hier sind die Detailinformationen basierend auf den Quellen:
Offizielle Reichweitenangaben nach WLTP.
Für die Serienmodelle gibt Mercedes-AMG folgende maximale Reichweiten an, sofern die Batterie vollständig geladen ist:
- AMG GT 55 4MATIC+: Dieses Modell erreicht eine Reichweite von bis zu 700 km.
- AMG GT 63 4MATIC+: Die leistungsstärkere Variante kommt auf bis zu 696 km.
- Vergleich der Modelle: Der Reichweitenunterschied zwischen den beiden Motorisierungen ist mit nur 4 km minimal. Der GT 55 verbraucht etwa 0,1 kWh pro 100 km weniger als der GT 63.
Realistische Reichweite und Autobahn-Performance.
Die Quellen betonen, dass die Reichweite stark vom Fahrprofil abhängt, wobei das Fahrzeug besonders auf Langstrecken-Effizienz getrimmt wurde:
- Autobahn-Reichweite: Dank eines extrem niedrigen CW-Werts von 0,22 und der 106-kWh-Batterie (Netto) wird geschätzt, dass das Fahrzeug bei normalen Autobahngeschwindigkeiten realistisch locker 600 km am Stück bewältigen kann.
- Alltagsschätzung: Ohne eine besonders sparsame Fahrweise („Schlafmützen-Modus“) wird eine Reichweite von etwa 450 km pro Ladung als sicher angenommen.
- Extremsituationen: Bei sehr hohen Geschwindigkeiten (ca. 210–220 km/h) steigt der Verbrauch auf etwa 50 kWh/100 km an, was die Reichweite auf rund 200 km reduziert.
„Nachladen statt Warten“: Reichweite durch Ladeleistung.
Ein zentrales Konzept von AMG ist es, Reichweite so schnell nachzuladen, dass es sich wie das Tanken eines Verbrenners anfühlt:
- Ladegeschwindigkeit: Das Serienfahrzeug kann innerhalb von 10 Minuten Reichweite für 460 km nachladen.
- Technologieträger GT XX: Beim Konzeptfahrzeug wurde sogar demonstriert, dass 400 km Reichweite in nur 5 Minuten nachgeladen werden können, sofern eine entsprechende Ladeinfrastruktur (durchschnittlich 850 kW Ladeleistung) vorhanden ist.
Rekordwerte zur Ausdauer (Nardò-Rekordfahrt).
Um die Dauerlauf-Qualitäten der neuen AMG.EA-Plattform zu beweisen, absolvierte der Technologieträger AMG GT XX eine spektakuläre Rekordfahrt:
- 24-Stunden-Rekord: Innerhalb eines Tages legte das Fahrzeug 5.479 km zurück, was etwa 1.500 km mehr als der bisherige Rekord ist.
- Erdumrundung: In nur 7 Tagen, 13 Stunden und 24 Minuten legten die Prototypen eine Distanz von 40.075 km zurück. Dies entspricht einer vollständigen Weltumrundung bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 300 km/h.
Technische Basis für die Reichweite.
- Batterie: Das Fahrzeug nutzt eine 106 kWh Netto-Batterie.
- Aerodynamik: Aktive Elemente wie ein ausfahrbarer Heckspoiler, ein Heckdiffusor und Venturi-Klappen im Unterboden minimieren den Luftwiderstand und maximieren so die Effizienz bei hohen Geschwindigkeiten.
- Gewicht: Das Fahrzeug wiegt trotz der grossen Batterie und der drei Motoren etwa 2.460 kg.
Batteriestärken.
Die Batterie des neuen vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés ist eine der zentralen technologischen Säulen der neuen AMG.EA-Plattform (AMG Electric Architecture). Sie wurde von Grund auf in Affalterbach unter Einbeziehung von Formel-1-Technologie entwickelt, um extreme Leistungsabrufe und extrem kurze Ladezeiten zu ermöglichen.
Hier sind die Detailinformationen zu den Batteriestärken und der zugrunde liegenden Technik:
Kapazität und Aufbau.
- Netto-Kapazität: Das Serienmodell verfügt über eine Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 106 kWh.
- Zelltechnologie: Es kommen rund 3.000 zylindrische Rundzellen zum Einsatz. Diese nutzen eine spezielle NMCA-Chemie (Nickel, Mangan, Kobalt und Aluminium).
- Modulare Bauweise: Im Vergleich zum Rekordfahrzeug (GT XX) wurden beim Serienmodell vier Module entnommen, um sogenannte "Fussgaragen" im Fond zu schaffen. Die Batterie besteht somit aus 18 statt 22 Modulen, was den Passagieren hinten eine tiefere Sitzposition ermöglicht.
Spannungslage und Ladeleistung.
- 800-Volt-System: Die Architektur basiert auf einem 800-Volt-System, wobei Quellen darauf hinweisen, dass technisch sogar Spannungen über 800 Volt möglich sind.
- Extreme Ladeleistung:
- Das Serienfahrzeug erreicht eine Ladeleistung von bis zu 600 kW. Dies erlaubt es, den Akku in nur 11 Minuten von 10 % auf 80 % aufzuladen.
- Das Konzeptfahrzeug (GT XX) demonstrierte sogar eine durchschnittliche Ladeleistung von 850 kW, was das Nachladen von 400 km Reichweite in nur 5 Minuten ermöglichte.
Innovatives Thermomanagement.
Die Batterie ist so konstruiert, dass sie auch bei massiver Dauerbelastung (z. B. auf der Rennstrecke oder bei 300 km/h auf der Autobahn) nicht überhitzt.
- Direktölkühlung: Jede einzelne der Rundzellen wird direkt von einem speziellen Lifetime-Öl umspült.
- Zentrales Kühlsystem: Das Öl zirkuliert so durch die Module, dass jede Zelle immer die exakt gleiche Temperatur aufweist, was Leistungseinbrüche verhindert.
- Leistung: Das System verfügt über eine Kühl- und Heizleistung von 20 kW, um die Zellen vor dem Laden oder bei extremer Kälte schnell in das optimale Temperaturfenster zu bringen.
Leistungsfähigkeit im Extremtest.
Die Robustheit des Akkus wurde durch eine Rekordfahrt in Nardò belegt, bei der zwei Prototypen über 7 Tage lang fast ununterbrochen mit einer Geschwindigkeit von rund 300 km/h gefahren wurden. Dabei legten die Fahrzeuge insgesamt über 40.000 km zurück, wobei die Batterie kontinuierlich extremen Entlade- und Ladezyklen (mit bis zu 850 kW) ausgesetzt war.
Die Stärke der AMG-Batterie liegt weniger in einer übermässig grossen Kapazität, sondern in ihrer thermischen Stabilität und der Fähigkeit, Strom fast so schnell aufzunehmen wie ein Verbrenner Benzin tankt.
Ladezeiten.
Das neue vollelektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé setzt bei den Ladezeiten neue Massstäbe in der Elektromobilität und wird in den Quellen oft als „Laden 2.0“ bezeichnet. Hier sind die detaillierten Informationen zu den Ladezeiten, unterteilt in das Serienmodell und den Technologieträger (Concept GT XX).
Ladezeiten des Serienmodells (AMG GT 63 & 55).
Für die Serienversion des AMG GT wurden die Ladevorgänge so optimiert, dass sie zeitlich dem Tankstopp eines Verbrenners nahekommen:
- 10 % auf 80 % Ladestand (SoC): Dieser Vorgang dauert unter optimalen Bedingungen lediglich 11 Minuten.
- Reichweitengewinn: In nur 10 Minuten kann das Fahrzeug genügend Strom für eine zusätzliche Reichweite von 460 km (nach WLTP) nachladen.
- Maximale Ladeleistung: Das Serienfahrzeug unterstützt eine DC-Schnellladeleistung von bis zu 600 kW.
Ladeleistungen des Technologieträgers (Concept AMG GT XX).
Der Prototyp, der für die Rekordfahrten in Nardò eingesetzt wurde, demonstrierte noch extremere Werte, um die Grenzen der Technologie auszuloten:
- Reichweitengewinn: Er kann 400 km Reichweite in nur 5 Minuten nachladen.
- Durchschnittliche Ladeleistung: Während der Rekordfahrten wurde eine durchschnittliche Ladeleistung von 850 kW erreicht, wobei Spitzenwerte von über 900 kW bis fast 1.000 kW beobachtet wurden.
- Nardò-Einsatz: Die Boxenstopps während der 40.000-km-Rekordfahrt dauerten in der Regel nur etwa 5 Minuten, was ausreichte, um das Fahrzeug für den nächsten Hochgeschwindigkeits-Stint vorzubereiten.
Technische Grundlagen für die kurzen Ladezeiten.
Die extrem kurzen Ladezeiten werden durch mehrere technologische Innovationen ermöglicht:
- 800-Volt-Architektur: Das System basiert auf einer 800-Volt-Plattform, die technisch sogar Spannungen über 800 Volt verarbeiten kann.
- Innovatives Zell-Design: Die Batterie nutzt ca. 3.000 zylindrische Rundzellen. Diese verfügen über ein „Full-Tab“-Design, bei dem die gesamte Kante der Elektrodenfolie als Anschluss dient. Dies verringert den elektrischen Widerstand und ermöglicht deutlich höhere Ladeströme ohne übermässige Hitzeentwicklung.
- Direktölkühlung: Jede einzelne Zelle wird direkt von einem speziellen „Lifetime-Öl“ umspült. Dies stellt sicher, dass alle Zellen eine gleichmässige Temperatur behalten, was die Ladekurve stabilisiert und Leistungsabfälle verhindert.
- Thermomanagement: Das System verfügt über eine Kühl- und Heizleistung von 20 kW, um die Batterie vor dem Laden schnell in das ideale Temperaturfenster zu bringen.
Einschränkungen und Infrastruktur.
Trotz der beeindruckenden DC-Werte gibt es Punkte, die in den Quellen kritisch angemerkt werden:
- AC-Laden (Wechselstrom): Das Fahrzeug verfügt serienmässig nur über einen 11-kW-Onboard-Lader. Eine Option für 22 kW AC-Laden wird nicht angeboten, was die Ladezeiten an städtischen Säulen oder Wallboxen im Vergleich zur DC-Leistung deutlich verlängert.
- Infrastrukturbedarf: Um die vollen 600 kW des Serienmodells nutzen zu können, ist eine entsprechende Ladeinfrastruktur erforderlich. Solche Ladestationen (z. B. von Ionity) werden aktuell erst sukzessive aufgebaut.
- Spezial-Hardware für Rekordwerte: Die 850 kW des Concept-Fahrzeugs wurden mit speziellen Prototyp-Ladern von Alpitronic und gekühlten Kabeln aus der LKW-Welt erreicht, die an öffentlichen Säulen derzeit noch nicht verfügbar sind.
Performance von 0 auf 100 Km.
Die Beschleunigungswerte des neuen vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés setzen neue Massstäbe innerhalb der Marke und der gesamten Branche. Hier sind die detaillierten Performance-Daten für den Sprint von 0 auf 100 km/h:

Illustration © stromzeit.ch*
AMG GT 63 4MATIC+ (Topmodell).
Das Spitzenmodell erreicht Beschleunigungswerte, die sogar das Hypercar AMG ONE übertreffen.
- 0–100 km/h (mit Rollout): In der bestmöglichen Konfiguration und unter Berücksichtigung des „One-Foot Rollout“ (einem in den USA üblichen Messverfahren) absolviert der Wagen den Sprint in 2,1 Sekunden.
- 0–100 km/h (aus dem Stand): Bei einer klassischen Messung direkt aus dem Stillstand benötigt das Fahrzeug 2,4 Sekunden.
- Vergleich: Damit ist der AMG GT 63 auf 100 km/h nominell schneller als der Porsche Taycan Turbo GT, obwohl er beim Sprint auf 200 km/h (6,4 bis 6,8 Sekunden) geringfügig hinter dem Konkurrenten aus Zuffenhausen liegen kann.
AMG GT 55 4MATIC+ (Einstiegsvariante).
Auch die schwächere Version bietet Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau:
- 0–100 km/h (mit Rollout): 2,5 Sekunden.
- 0–100 km/h (aus dem Stand): 2,8 Sekunden.
Technische Faktoren für die Performance.
Diese extremen Werte werden durch eine Kombination aus innovativer Hardware und Software ermöglicht:
- Axialflussmotoren: Die drei Motoren (einer vorne, zwei hinten) nutzen eine Technologie der Mercedes-Tochter Yasa. Diese Motoren sind extrem kompakt („Pfannkuchen-Optik“) und bieten eine dreifach höhere Leistungsdichte als herkömmliche Elektroantriebe.
- Peak-Leistung: Der GT 63 mobilisiert eine Spitzenleistung von bis zu 860 kW (1.169 PS).
- Boost-Funktion: Über die Schaltwippen am Lenkrad kann der Fahrer einen zusätzlichen Boost aktivieren. Beim GT 63 stehen so für 63 Sekunden (beim GT 55 für 55 Sekunden) zusätzliche 150 PS (110 kW) zur Verfügung.
- Traktion: Ein vollvariabler Allradantrieb sorgt dafür, dass die enorme Kraft effizient auf die Strasse gebracht wird.
Konzeptfahrzeug AMG GT XX.
Der Technologieträger, der als Basis für die Serienentwicklung diente, wurde mit einem Sprintwert von „roundabout 2 Sekunden“ angegeben. In Tests wurde betont, dass beide Motorisierungen des späteren Serienmodells den Sprint deutlich unter 3 Sekunden schaffen.
Software-Features.
Das neue vollelektrische Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé verfügt über eine hochmoderne Software-Architektur, die auf dem neuen MBOS-Betriebssystem basiert. Diese bildet die Grundlage für das neueste MBUX-System, das durch künstliche Intelligenz und einen persönlichen Avatar unterstützt wird, der den Fahrer assistiert.
Hier sind die detaillierten Software-Features und digitalen Funktionen:
AMG-spezifische Performance-Software.
Die Software ist tief in die Fahrdynamik integriert und bietet spezialisierte Anwendungen für Enthusiasten:
- AMG Setup-Menü: Über ein zentrales Menü lassen sich Fahrwerkkomponenten, Aerodynamikelemente (wie der ausfahrbare Heckdiffusor und Spoiler) sowie die verschiedenen Fahrprogramme individuell konfigurieren.
- AMG Race Engineer: Dieses von Formel-1-Experten mitentwickelte Tool analysiert in Echtzeit Bedingungen wie Temperatur, Wind und Reifenverschleiss, um die Strategie während der Fahrt permanent anzupassen.
- Dreistufige Kontrolle am Lenkrad: Über neu entwickelte Drehregler am Lenkrad kann die Software das Ansprechverhalten (Response Control), die Agilität und die Traktion (in 9 Stufen regelbar) direkt beeinflussen.
- Boost-Modus: Die Software ermöglicht einen zeitlich begrenzten Leistungsboost von zusätzlichen 150 PS (110 kW), der beim GT 63 für 63 Sekunden und beim GT 55 für 55 Sekunden abgerufen werden kann.
AMG Force Sport Plus: Emotionale Inszenierung.
Um das Erlebnis eines Verbrenners zu simulieren, nutzt AMG eine komplexe Sound- und Haptik-Software:
- V8-Sound-Emulation: Basierend auf über 1.600 Einzelaufnahmen eines realen AMG-V8-Referenzfahrzeugs wird ein Klangbild erzeugt, das nicht nur über Lautsprecher (teilweise sogar in den Scheinwerfern verborgen) ausgegeben wird, sondern auch als Vibration im Sitz spürbar ist.
- Simulierte Gangwechsel: Die Software simuliert die Schaltvorgänge und Zugkraftunterbrechungen eines 9-Gang-Getriebes, die der Fahrer über die Schaltpaddles am Lenkrad steuern kann.
Display-Technologie und Entertainment.
Das Cockpit ist als fahrerorientierte "Kommandozentrale" konzipiert:
- Drei-Display-Konfiguration: Es gibt ein 12,3-Zoll-Instrumentencluster, ein zum Fahrer geneigtes 14-Zoll-Zentraldisplay und ein optionales 14-Zoll-Beifahrerdisplay.
- Entertainment während des Ladens: Während der kurzen Ladestopps bietet das System Zugriff auf Apps wie YouTube oder Netflix auf dem Beifahrer- und Zentraldisplay.
- Navigation für Elektroautos: Die Navigation ist auf die Bedürfnisse der Elektromobilität optimiert, bietet intelligente Filter und eine präzise Routenplanung inklusive Ladestopps.
Externe Kommunikation und Statusanzeigen.
Die Software kommuniziert auch nach aussen:
- LED-Kommunikationspanel: Ein Heckpanel mit über 700 LEDs kann mit der Aussenwelt interagieren, Animationen abspielen oder den genauen Ladestand in Prozent anzeigen.
- Interaktiver Lack: Das Konzeptfahrzeug zeigte zudem einen speziellen Lack, der mittels Softwarebefehl den Ladestand grossflächig am Fahrzeugkörper visualisieren kann.
- Welcome-Animationen: Beim Öffnen des Fahrzeugs startet eine Licht- und Sound-Show ("Welcome Sound"), die den Fahrer begrüsst.
Zusätzlich ermöglicht die Vernetzung eine Remote-Diagnose in Echtzeit direkt aus Affalterbach, was besonders bei den Hochgeschwindigkeits-Dauerläufen zur Überwachung aller Systemparameter genutzt wurde.
Das Fahrverhalten.
Das Fahrverhalten des neuen vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés wird als eine Kombination aus brachialer Leistung, technologischer Präzision und einer für Elektroautos ungewöhnlichen Emotionalität beschrieben. AMG verfolgt das Ziel, nicht nur das beste Performance-Elektroauto zu bauen, sondern auch eingefleischte V8-Fans durch ein authentisches AMG-Fahrgefühl zu überzeugen.
Hier sind die Detailinformationen zum Fahrverhalten:
1. Antriebsdynamik und Beschleunigung.
Das Herzstück des Fahrverhaltens sind die drei neu entwickelten Axialflussmotoren (einer vorne, zwei hinten), die eine enorme Leistungsdichte bieten.
- Beschleunigung: Mit bis zu 1.169 PS (860 kW) im Topmodell GT 63 katapultiert sich das Fahrzeug in 2,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h (mit Rollout). Die Beschleunigung auf 200 km/h erfolgt in lediglich 6,4 Sekunden.
- Boost-Funktion: Über die Schaltwippen am Lenkrad kann ein zeitlich begrenzter Leistungsschub von +150 PS aktiviert werden, der für 55 (GT 55) bzw. 63 Sekunden (GT 63) zur Verfügung steht.
- Höchstgeschwindigkeit: Das Fahrzeug erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 300 km/h (mit Drivers Package), wobei es selbst bei hohen Geschwindigkeiten von 250 km/h als "tiefenentspannt" und extrem stabil auf der Strasse liegend beschrieben wird.
2. Fahrwerk und Agilität.
Trotz eines Leergewichts von ca. 2.460 kg wird die Agilität durch fortschrittliche Systeme sichergestellt.
- Hinterachslenkung: Eine serienmässige 6-Grad-Hinterachslenkung macht das über 5 Meter lange Fahrzeug in Kurven agiler und erleichtert das Rangieren.
- Active Ride Fahrwerk: Zum Einsatz kommt eine Luftfederung mit semi-aktiver Wankstabilisierung, die Wankbewegungen in Kurven minimiert.
- Torque Vectoring: Durch die zwei Motoren an der Hinterachse ist ein vollvariables Torque Vectoring möglich, das die Kraft gezielt auf einzelne Räder verteilt, um das Einlenkverhalten zu verbessern.
3. Individuelle Konfiguration über Drehregler.
Ein zentrales Element des Fahrerlebnisses sind die drei neu entwickelten Drehregler am Lenkrad, über die der Fahrer das Verhalten des Autos in Echtzeit anpassen kann:
- Response Control: Regelt, wie sensibel das Fahrzeug auf Gaspedalbefehle reagiert (in 9 Stufen).
- Agility Control: Beeinflusst, wie direkt das Auto in Kurven eindreht.
- Traction Control: Ermöglicht die Justierung des Schlupfes an der Hinterachse (ebenfalls 9 Stufen), was theoretisch sogar Drifts ermöglicht.
4. Emotionale Inszenierung (AMG Force Sport Plus).
Um das "V8-Gefühl" zu simulieren, nutzt AMG eine aufwendige Software-Steuerung:
- Sound und Haptik: Das System basiert auf über 1.600 realen V8-Soundaufnahmen. Der Klang wird nicht nur akustisch wiedergegeben, sondern durch Vibrationen direkt in den Sitz übertragen, sodass der Fahrer das "Beben" des Motors spürt.
- Simulierte Gangwechsel: Im Sport-Plus-Modus werden Schaltvorgänge eines 9-Gang-Getriebes inklusive kleiner Rucke und Zugkraftunterbrechungen simuliert, was über die metallischen Schaltpaddles manuell gesteuert werden kann.
5. Aktive Aerodynamik für Stabilität.
Das Fahrzeug passt seine Aerodynamik blitzschnell an die jeweilige Fahrsituation an:
- Heckspoiler und Diffusor: Ein adaptiver Heckspoiler (ab 80 km/h) und ein optionaler ausfahrbarer Heckdiffusor sorgen für zusätzliche Stabilität und einen niedrigen CW-Wert von 0,22.
- Venturi-Effekt: Alternativ zum Diffusor gibt es Venturi-Klappen im Unterboden, die ab 120 bzw. 140 km/h ausfahren, den Anpressdruck massiv erhöhen und das Auto förmlich an den Asphalt saugen.
6. Dauerleistung und Ausdauer.
Im Gegensatz zu vielen anderen Elektroautos, die bei extremer Belastung die Leistung drosseln müssen, ist der AMG auf Dauerleistungsabruf getrimmt. Durch ein innovatives Thermomanagement mit Direktölkühlung jeder einzelnen Batteriezelle konnte das Fahrzeug in Nardò 40.000 km in 8 Tagen bei Geschwindigkeiten um 300 km/h absolvieren, ohne dass die Performance einbrach.
Innenraum-Ausstattung und Besonderheiten.
Die Innenraum-Ausstattung des neuen vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés ist konsequent als „fahrerorientierte Kommandozentrale“ konzipiert, die technische Innovation mit dem luxuriösen AMG-Anspruch verbindet. Das Cockpit soll dem Fahrer ein Gefühl vermitteln, das an einen Topgun-Piloten erinnert.
Hier sind die Detailinformationen zur Ausstattung und ihren Besonderheiten:
Digitale Architektur und Displays.
Das Cockpit wird von einer modernen Display-Landschaft dominiert, die auf dem neuen MBOS-Betriebssystem (Mercedes-Benz Operating System) und dem neuesten MBUX-System basiert.
- Drei-Bildschirm-Layout: Es umfasst ein 12,3-Zoll-Instrumentendisplay hinter dem Lenkrad, ein zentrales 14-Zoll-Hauptdisplay, das leicht zum Fahrer geneigt ist, sowie ein optionales 14-Zoll-Beifahrerdisplay.
- Entertainment: Während der kurzen Ladestopps können auf dem Zentral- und Beifahrerdisplay Apps wie YouTube oder Netflix genutzt werden.
- Head-up-Display: Ein grosses Head-up-Display projiziert wichtige Fahrdaten direkt in das Sichtfeld des Fahrers.
- KI-Assistent: Ein über künstliche Intelligenz gesteuerter persönlicher Avatar unterstützt den Fahrer bei der Bedienung des Fahrzeugs.
Das AMG Performance Lenkrad und Bedienelemente.
Das Lenkrad ist das zentrale Steuerungselement für die Performance-Features des Fahrzeugs.
- Rotary Dials (Drehregler): Es verfügt über drei neu entwickelte, metallische Drehregler, mit denen der Fahrer Ansprechverhalten (Response), Agilität und Traktion (in 9 Stufen) unabhängig voneinander justieren kann.
- Schaltwippen aus Metall: Diese dienen nicht nur der Steuerung der Rekuperation, sondern ermöglichen auch das manuelle Ausführen simulierter Gangwechsel.
- Materialien: Das Lenkrad ist je nach Ausstattung mit Mikrofaser (Microcut), Leder oder Carbon veredelt.
Sitzkomfort und die „Fussgaragen“.
Eine der grössten technischen Besonderheiten im Innenraum betrifft die Sitzposition der Fondpassagiere.
- Fussgaragen: Um trotz der flachen Silhouette und der Batterie im Unterboden eine bequeme Sitzposition zu ermöglichen, hat Mercedes Aussparungen in der Batterieeinheit geschaffen. Diese „Fussgaragen“ erlauben es den Passagieren hinten, die Füsse tiefer abzustellen, was zu einem natürlicheren Kniewinkel führt, wie man ihn von Verbrenner-Fahrzeugen kennt.
- AMG Performance Sitze: Optional sind stark konturierte Performance-Sitze mit integrierten Kopfstützen und Metall-Elementen erhältlich, die maximalen Seitenhalt bieten.
- Sitzkonfiguration: Das Fahrzeug ist wahlweise als Vier- oder Fünfsitzer erhältlich.
Materialien und Nachhaltigkeit.
AMG setzt im Innenraum auf innovative und teilweise recycelte Materialien.
- Lapfiber: Ein biotechnologischer Lederersatz, der unter anderem aus recycelten AMG GT3 Reifen und Pflanzen hergestellt wird.
- Türschlaufen: Anstelle klassischer Griffe kommen teilweise Türschlaufen aus synthetischer Seide zum Einsatz, die zu 100 % biologisch abbaubar sind.
- Exklusive Akzente: Es finden sich grossflächige Elemente aus Sichtcarbon (glänzend oder matt), Nappaleder und hochwertigem Aluminium.
Besondere Komfort-Features.
- Sky Control Panoramadach: Ein optionales Glasdach, das per Knopfdruck von transparent auf dunkel geschaltet werden kann (elektrochromatisches Glas) und beim Abdunkeln ein beleuchtetes Afalterbacher Logo einblenden kann.
- Burmester Soundsystem: Das hochwertige Soundsystem sorgt für eine erstklassige Akustik im Innenraum.
- Gekühlte Ladeschalen: In der Mittelkonsole befinden sich zwei lederbezogene, induktive Ladeschalen für Smartphones, die aktiv belüftet werden, um ein Überhitzen der Geräte zu verhindern.
- AMG Force Sport Plus: Dieses System simuliert nicht nur einen V8-Klang, sondern überträgt diesen als spürbare Vibration direkt in die Sitze, um die Illusion eines Verbrennungsmotors physisch erlebbar zu machen.
- Schwebende Architektur: Die Armlehnen in den Türen sind in einer sogenannten „schwebenden Skateboard-Architektur“ gestaltet, in die auch die Türöffner integriert sind.
Technische Vorteile der neuen Axialflussmotoren im AMG GT.
Die neuen Axialflussmotoren im Mercedes-AMG GT, die in Zusammenarbeit mit der Tochterfirma Yasa entwickelt wurden, bieten gegenüber herkömmlichen Radialflussmotoren signifikante technologische Vorteile in den Bereichen Bauweise, Leistungsdichte und Ausdauer.
Die wichtigsten technischen Vorzüge lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Extreme Kompaktheit und geringes Gewicht: Aufgrund ihrer scheibenförmigen Bauweise werden diese Motoren oft als „Pfannkuchen-Motoren“ bezeichnet. Ein einzelner Motor ist so kompakt, dass er beinahe in einen Pizzakarton passen würde. Werden zwei dieser Motoren kombiniert („Sandwich-Bauweise“), erreichen sie lediglich eine Breite von etwa 8 bis 9 Zentimetern. Die gesamte Antriebseinheit an der Hinterachse, bestehend aus zwei Motoren, Invertern und Getriebe, ist kaum grösser als ein Handgepäckkoffer.
- Überlegene Leistungsdichte: Die Axialfluss-Technologie ermöglicht eine rund dreifach höhere Leistungsdichte als konventionelle Elektromotoren. Dies führt dazu, dass die Motoren bei deutlich geringerem Platzbedarf wesentlich mehr Leistung und Drehmoment generieren können. Im Topmodell GT 63 liefern sie eine beeindruckende Spitzenleistung von bis zu 860 kW (1.169 PS).
- Hohe Dauerleistung (Continuous Power): Ein entscheidender Schwachpunkt herkömmlicher Radialflussmotoren ist, dass sie ihr volles Potenzial oft nur kurzzeitig abrufen können. Die Axialflussmotoren von AMG sind hingegen auf eine enorme Dauerleistung ausgelegt, was sie besonders für Sprints und Langstreckenfahrten bei hohen Geschwindigkeiten qualifiziert. So leisten sie im GT 63 dauerhaft bis zu 530 kW (721 PS).
- Höheres Drehmoment: Durch den bauartbedingt grösseren Umfang der Motoren erzeugen sie ein deutlich höheres Drehmoment als vergleichbare Radialfluss-Konzepte.
- Effizienz und Innovation: Die Motoren sind nicht nur leistungsstärker, sondern auch effizienter, was zusätzliche Vorteile für die Gesamtreichweite bietet. Für den Produktionsprozess dieser Weltneuheit in Serien-Elektrofahrzeugen wurden allein 30 Patente angemeldet.
Im AMG GT kommen insgesamt drei dieser Motoren zum Einsatz: Zwei bilden eine kompakte Einheit an der Hinterachse, während ein dritter an der Vorderachse als Booster fungiert, der bei Bedarf für zusätzliche Traktion und Leistung zugeschaltet wird.
Design und Komfort im Vergleich zum Porsche Taycan.
Das Design und der Komfort des neuen vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés sind gezielt darauf ausgerichtet, sowohl technisch als auch emotional mit dem Porsche Taycan zu konkurrieren. Während der Taycan als Pionier der sportlichen Elektromobilität gilt, setzt AMG auf eine "unverkennbare AMG-DNA" und eine aggressive Optik, um V8-Fans für die Elektrowelt zu gewinnen.
Exterieur-Design im Vergleich.
Das Design des AMG GT wird als extrovertiert und emotional beschrieben, um sich von "austauschbaren" Elektroautos abzuheben.
- Proportionen und Präsenz: Mit einer Länge von 5,09 Metern ist der Mercedes etwa 12 cm länger als der Porsche Taycan (4,97 m). Er wirkt dadurch sehr gestreckt, ist jedoch mit 1,95 m Breite rund 2 cm schmaler als der Taycan.
- Frontgestaltung: Die Front ist durch eine tiefe Motorhaube mit Powerdomes und das markante Digital Light mit Sterngrafik geprägt. Ein zentrales Merkmal ist der (optional beleuchtete) Grill mit vertikalen Streben, der an das klassische AMG-Gesicht erinnert. Kritiker merken an, dass die Front durch die Lichtleiste etwas an günstigere Modelle wie den CLA erinnern könnte, während andere das Design als "brutal" loben.
- Heckdesign: Das Heck verfügt über ein markantes schwarzes Panel mit sechs runden Leuchten im Turbinen-Stil. Ein Vergleich der Quellen zieht hier Parallelen zu einer "Waschbärenmaske".
- Aerodynamik: Mit einem CW-Wert von 0,22 liegt der AMG GT auf einem sehr hohen Niveau (der Taycan liegt in ähnlichen Bereichen). Ein besonderes Highlight ist der ausfahrbare Heckdiffusor, der die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöht – ein Feature, das laut Quellen im Vergleich zu den Venturi-Klappen im Unterboden für mehr "Show-Effekt" sorgt.
Innenraum und Komfort.
Der Innenraum wird als hochwertiges Cockpit beschrieben, das den Fahrer umschliesst ("Topgun-Pilot-Gefühl").
- Fahrerfokus: Das zentrale 14-Zoll-Display ist zum Fahrer geneigt, was die "Kommandozentrale" betont. Im Vergleich dazu wirkt das Layout moderner als bei klassischen Verbrennern, bleibt aber dem luxuriösen Mercedes-Standard mit viel Leder und Carbon treu.
- Sitzkomfort: Es kommen optionale AMG Performance Sitze zum Einsatz, die extremen Seitenhalt bieten. Diese sind jedoch recht fest; für maximalen Langstreckenkomfort werden die Standardsportsitze empfohlen.
- Die "Fussgaragen": Wie beim Porsche Taycan nutzt Mercedes sogenannte Fussgaragen im Batterieboden. Durch Aussparungen in den Batteriemodulen können die Fondpassagiere ihre Füsse tiefer abstellen, was einen natürlicheren Kniewinkel ermöglicht, der dem eines Verbrenners ähnelt. Dennoch wird angemerkt, dass der Platz im Fond des kürzeren Taycan subjektiv ähnlich oder sogar etwas grosszügiger wirken kann, da beim AMG eine Schwelle das weite Unterschieben der Füsse unter die Vordersitze behindern kann.
- Praktikabilität: Der AMG GT bietet einen Kofferraum von ca. 407 bis 507 Litern (je nach Messung und Ausstattung) sowie einen kleinen Frunk von 41 bis 62 Litern für Ladekabel. Damit positioniert er sich zwischen dem sportlicheren Taycan und dem geräumigeren Panamera.
Emotionale Komponente: Der Sound.
Ein wesentlicher Unterschied in der Komfort-Wahrnehmung ist die Sound-Emulation. Während Porsche auf einen eher futuristischen Elektro-Sound setzt, bietet AMG das "AMG Force Sport Plus"-Erlebnis an. Durch 16 Mikrofone wurden echte V8-Klänge aufgenommen und so in den Innenraum übertragen, dass man die Vibrationen des Motors sogar im Sitz spürt, was die Illusion eines Verbrenners perfektionieren soll.
Wie viel kostet das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé und wann kommt er in Deutschland, in der Schweiz und in Oesterreich auf den Markt?
Zu den genauen Preisen und den spezifischen Terminen für die Markteinführung in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen in den Quellen folgende Informationen vor:
Preise und Preisgestaltung.
Aktuell gibt es keine offiziellen Preisangaben von Mercedes-AMG, da sich der Hersteller zum jetzigen Zeitpunkt noch bedeckt hält. Es lassen sich jedoch basierend auf Marktanalysen und Vergleichen mit Wettbewerbern folgende Einschätzungen treffen:
- Geschätzte Preisspanne: Experten vermuten, dass die Einstiegsvariante, der AMG GT 55, bei etwa 175.000 € starten könnte. Das Topmodell, der AMG GT 63, wird voraussichtlich erst deutlich jenseits der 200.000-Euro-Marke beginnen.
- Wettbewerbsvergleich: Das Fahrzeug positioniert sich preislich als Alternative zum Porsche Taycan. Während ein voll ausgestatteter Taycan Turbo S bis zu 260.000 € kosten kann, wird spekuliert, dass AMG sich eher an den Preisen der bisherigen Verbrenner-Modelle (ca. 180.000 € bis 210.000 €) orientiert, was den AMG GT im Leasing attraktiver machen könnte.
Marktstart und Verfügbarkeit.
Der zeitliche Rahmen für das Erscheinen des Fahrzeugs auf den Strassen ist wie folgt geplant:
- Serienproduktion: Der offizielle Start der Serienproduktion ist für den Sommer 2026 angekündigt.
- Auslieferung: Es wird damit gerechnet, dass die ersten Fahrzeuge gegen Ende des Jahres 2026 auf den Strassen zu sehen sein werden.
Hinweis zu den Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz: Die Quellen nennen keinen separaten Termin für die Schweiz oder Österreich. In der Regel erfolgt der Marktstart in der gesamten DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) jedoch zeitnah oder zeitgleich mit dem deutschen Marktstart. Da die Quellen hierzu keine spezifischen länderspezifischen Differenzierungen machen, sollten Sie für Österreich und die Schweiz ebenfalls vom späten Jahr 2026 ausgehen, sofern keine lokalen Verzögerungen eintreten.
E-Autos, Solarmodule, Batterien, Energiepolitik.
Beste Solar Module.
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Energiepolitik.
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Disclaimer / Abgrenzung
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Quellenverzeichnis (Mai 2026).
MERCEDES AMG GT-XX
Der neue Mercedes AMG GT 4-Türer schielt auf Porsche Panamera und Taycan zugleich!
https://www.youtube.com/watch?v=v4GXiPdO9UA
AMG GT: Der erste ECHTE Elektro-AMG im Detail
https://www.youtube.com/watch?v=8EwlaW_Dbvo&t=7s
Mercedes AMG GT 4-Türer Coupé (2026) Untergang oder Umbruch? | PS Automagazin
https://www.youtube.com/watch?v=JHGTDgB4VXA
Mercedes-Benz CONCEPT AMG GT XX bricht Rekorde – Elektro-Power auf neuem Level
https://www.youtube.com/watch?v=lhH89l4XojI
Concept AMG GT XX (2025): 1360 Elektro-PS und 850 kW Lade-Wahnsinn im Check! | AUTO ZEITUNG
https://www.youtube.com/watch?v=NSqhyYSYqyc
MERCEDES AMG GT-63 | Wenn Deutschland zeigt was es kann
https://www.youtube.com/watch?v=VO-gHV3kZSM
5 Fakten zum Mercedes-AMG GT XX – Zukunft trifft Performance! | Motorvision Testberichte | 2025
https://www.youtube.com/watch?v=Kh_c8LISLYQ
MERCEDES AMG GT XX: Eine Weltneuheit - "Das Fahrzeug hat unglaublich viele Highlights"
https://www.youtube.com/watch?v=5kxwKZejvfA
Ist DAS die WAHRE ZUKUNFT von AMG?!
https://www.youtube.com/watch?v=fHZ2LcWQziI
Mercedes Concept AMG GT XX auf Rekordfahrt: Einmal um die Welt in acht Tagen – eMobility Update
https://www.youtube.com/watch?v=0ROnMiReXrE
Mercedes AMG GT 4-Türer Coupé (2026) Untergang oder Umbruch? | PS Automagazin
https://www.youtube.com/watch?v=JHGTDgB4VXA
Mercedes Concept AMG GT XX | Neuvorstellung mit Nele Klein
https://www.youtube.com/watch?v=CiKLLrK4e8Q
Mercedes CONCEPT AMG GT XX | zur Hauptversammlung wird die Rekordfahrt in Nardò erklärt
https://www.youtube.com/watch?v=bWnsZGRh-D8
2026 NEW Mercedes AMG GT 4 Door! Fully Electric AMG! Interior Exterior Walkaround
https://www.youtube.com/watch?v=FX3rx7MkiWQ
2027 Mercedes AMG GT 4 Door Explained
https://www.youtube.com/watch?v=cAuFnGPOCys
Die Quellen präsentieren den neuen Mercedes AMG GT 4-Türer, ein vollelektrisches Supercar, das als direkter Nachfolger der Verbrennermodelle gegen Konkurrenten wie den Porsche Taycan antritt. Der Bericht hebt beeindruckende Leistungsdaten hervor, darunter eine Spitzenleistung von 1160 PS und eine Beschleunigung von 2,4 Sekunden auf 100 km/h. Besonders technologische Highlights wie das 600-kW-Schnellladen, die aktive Aerodynamik und eine aufwendige Soundemulation zur Nachahmung eines V8-Motors werden detailliert erläutert. Im Innenraum bietet das Fahrzeug ein luxuriöses Design mit 14-Zoll-Displays und speziellen Performance-Sitzen, während innovative Details wie die „Fussgaragen“ im Fond den Komfort für Passagiere erhöhen. Die Quelle betont zudem den Einsatz von Formel-1-Technik bei der Batteriekühlung und den Elektromotoren, was das Auto zu einem wegweisenden Technologieträger macht. Abschliessend wird die hohe Alltagstauglichkeit durch eine prognostizierte Autobahnreichweite von rund 600 Kilometern sowie ein grosszügiges Platzangebot thematisiert.
Illustration © stromzeit.ch* NotebookLM:
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