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VW ID. Polo, MEB+ Plattform, bis 226 PS, LFP- oder NMC-Akku, Reichweite bis 450 km, Standard- Topmodell, GTI / GT, ab 24.990 €.

Technisch überzeugend, modernes Fahrgefühl, viel Platz im Interieur und Kofferraum, attraktive Preise.

VW ID. Polo, MEB+ Plattform, bis 226 PS, LFP- oder NMC-Akku, Reichweite bis 450 km, Standard- Topmodell, GTI / GT, ab 24.990 €. 

25.02.2026

Detaillierte Analyse des kommenden Volkswagen ID. Polo.

Oft auch im Zusammenhang mit der Studie ID.2all genannt, basieren die nachfolgenden Angaben des neuen VW ID. Polo auf aktuellen Testberichten und Herstellerinformationen.

© alle Bilder in diesem Artikel by Volkswagen.

Als erschwingliches Einstiegsmodell in die Elektromobilität ist der neue VW ID.Polo für jedermann zugänglich. Das Fahrzeug bricht mit bisherigen Designkonventionen der ID-Serie, indem es auf bewährte physische Tasten sowie ein charmantes Retro-Design im Innenraum setzt. Trotz seiner kompakten Außenmaße bietet der Wagen durch den neuen Frontantrieb überraschend viel Platz im Interieur und einen Kofferraum, der sogar den aktuellen VW Golf übertrifft. Technisch überzeugt das Modell in der Top-Version mit einer Leistung von 211 PS und einem modernen Fahrgefühl, das unter anderem One-Pedal-Driving ermöglicht. Mit einem geplanten Startpreis von unter 25.000 Euro markiert der ID.Polo eine strategische Neuausrichtung von Volkswagen im Kleinwagensegment. Der Beitrag dient zugleich als emotionaler Abschied der Moderatoren, da es die finale Folge ihres langjährigen Videoformats markiert.


Einleitung und Marktbedeutung.

Der ID. Polo markiert für Volkswagen einen strategischen Wendepunkt. Er soll als erschwingliches Elektroauto die Nachfolge des legendären Verbrenner-Polos antreten, der über 50 Jahre lang eines der erfolgreichsten Kompaktfahrzeuge Europas war. Volkswagen positioniert das Modell als „Elektro-Volkswagen“ für die breite Masse, um die Elektromobilität in Deutschland und Europa voranzutreiben.

Technische Basis: Die MEB+ Plattform.

Der ID. Polo ist das erste Modell, das auf der weiterentwickelten MEB+ (Modularer E-Antriebs-Baukasten Plus) Architektur basiert:

  • Frontantrieb: Im Gegensatz zu bisherigen ID-Modellen (wie ID.3 oder ID.4) verfügt der ID. Polo über einen elektrischen Frontantrieb.
  • Vorteile: Durch den Wegfall des Heckmotors wird hinten deutlich mehr Platz gewonnen, was die Raumökonomie verbessert und Kosten senkt.
  • Fahrdynamik: Tester beschreiben das Fahrverhalten als komfortabel, neutral und „erwachsen“, wobei die lineare Lenkung eine gute Rückmeldung bietet.

Die MEB+ Plattform (Modularer E-Antriebs-Baukasten Plus) ist die neueste technische Architektur von Volkswagen, die speziell für die nächste Generation kompakter und erschwinglicher Elektrofahrzeuge entwickelt wurde. Sie stellt eine konsequente Weiterentwicklung des bisherigen MEB-Systems dar, auf dem Modelle wie der ID.3 oder ID.4 basieren.

Die wohl markanteste technische Änderung gegenüber dem ursprünglichen MEB ist der elektrische Frontantrieb. Während die bisherigen ID-Modelle primär auf Heckantrieb setzten, wandert der Motor bei der MEB+ Plattform nach vorne. Dies bietet mehrere Vorteile:

  • Massiver Platzgewinn: Da im Heck kein Motor verbaut ist, entsteht deutlich mehr Raum für Passagiere und Gepäck.
  • Kosteneffizienz: Durch die Konzentration der Antriebstechnik im Vorderwagen können Bauteile eingespart und das Gewicht reduziert werden, was die Produktionskosten senkt.

Antriebsvarianten und Leistung.

VW plant verschiedene Leistungsstufen, um unterschiedliche Kundenbedürfnisse abzudecken:

  • Standardmodelle: Es werden Motorisierungen mit 116 PS (85 kW) und 135 PS angeboten.
  • Topmodell: Die derzeit stärkste getestete Version leistet 211 PS (155 kW) und verfügt über ein Drehmoment von 290 Nm.
  • GTI / GT-Variante: Eine sportliche Version mit bis zu 226 PS (166 kW) ist angekündigt, wird jedoch voraussichtlich nicht direkt zum Marktstart verfügbar sein.
Batterietechnik, Reichweite und Laden.

Es stehen zwei Batterieoptionen zur Verfügung, die sich in Kapazität und Zellchemie unterscheiden:

  • Basis-Batterie: Ein 37 kWh LFP-Akku (Lithium-Eisenphosphat), der eine Reichweite von ca. 300 km ermöglicht.
  • Große Batterie: Ein 52 kWh NMC-Akku (Nickel-Mangan-Cobalt) für eine maximale Reichweite von 430 bis 450 km nach WLTP.
  • Ladeleistung: Der große Akku kann mit bis zu 130 kW DC (Gleichstrom) geladen werden, was eine Ladung von 10 % auf 80 % in etwa 23 Minuten ermöglicht.
Wie unterscheiden sich die Reichweiten der verschiedenen Batterie-Optionen?

Beim VW ID. Polo stehen zwei verschiedene Batterie-Optionen zur Wahl, die sich deutlich in ihrer Kapazität, Zellchemie und der daraus resultierenden Reichweite unterscheiden:

  • Basis-Batterie (37 kWh): Diese Option nutzt die LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat). Sie bietet eine Reichweite von etwa 300 km. Diese kleinere Batterie ist entscheidend, um den anvisierten Einstiegspreis von rund 25.000 Euro zu ermöglichen, verringert jedoch laut Einschätzungen die Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken.
  • Große Batterie (52 kWh): Diese Variante basiert auf der NMC-Technologie (Nickel-Mangan-Cobalt). Sie ermöglicht eine deutlich höhere Reichweite von 430 bis 450 km nach dem WLTP-Standard.
  • Zusätzlich zur höheren Reichweite bietet der große Akku eine Ladeleistung von bis zu 130 kW an DC-Schnellladesäulen, womit er in etwa 23 Minuten von 10 % auf 80 % geladen werden kann. Die Varianten mit den kleineren Akkus werden hingegen eine geringere Ladeleistung aufweisen.

  

Welche Vorteile bietet die LFP-Batterie im Vergleich zur NMC-Batterie?

Der Hauptvorteil der LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) gegenüber der NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Cobalt) liegt beim VW ID. Polo in den geringeren Kosten, was einen niedrigeren Einstiegspreis für das Fahrzeug ermöglicht.

Vergleich der beiden Optionen:
  • Erschwinglichkeit: Die 37 kWh LFP-Batterie ist die technische Basis, um das versprochene Preisziel von rund 24.990 Euro zu erreichen. Sie wird daher gezielt für die Basismodelle eingesetzt, um den ID. Polo als „Elektro-Volkswagen“ für die breite Masse zu positionieren.
  • Zielgruppe: Während die NMC-Batterie mit 52 kWh auf höhere Reichweiten (bis zu 450 km) und schnellere Ladezeiten (bis zu 130 kW) ausgelegt ist, richtet sich die LFP-Variante an Fahrer, die das Auto primär für den Stadtverkehr oder kurze Landstraßenstrecken nutzen und eine Reichweite von ca. 300 km als ausreichend empfinden.
  • Flexibilität: Die MEB+ Plattform bietet durch die Unterstützung beider Zellchemien die Möglichkeit, das Fahrzeug je nach individuellem Budget und Fahrprofil anzupassen.
  • Einschränkungen der LFP-Option: Im Vergleich zur NMC-Batterie bietet die LFP-Variante eine geringere Akkukapazität und eine niedrigere Ladeleistung, was die Alltagstauglichkeit auf Langstrecken im Vergleich zum Topmodell einschränkt. Zudem gibt es Berichte über aktuelle Lieferengpässe bei LFP-Zellen, was dazu führen könnte, dass zum Marktstart im April 2026 zunächst nur die teureren Varianten mit NMC-Batterie (über 30.000 Euro) verfügbar sind.

Wie unterscheiden sich die Ladeleistungen der verschiedenen Batterie-Optionen?

Die Ladeleistungen des VW ID. Polo unterscheiden sich je nach gewählter Batterie-Option deutlich, wobei das Topmodell wesentlich schnellere Ladezeiten ermöglicht als die Basisvariante:

  • Große Batterie (52 kWh NMC): Diese Variante bietet die höchste Ladeleistung. Sie kann mit bis zu 130 kW an Gleichstrom-Schnellladesäulen (DC) geladen werden. Dadurch ist es möglich, den Akku in nur 23 Minuten von 10 % auf 80 % Kapazität aufzuladen. Beim Laden mit Wechselstrom (AC), etwa an einer Wallbox, unterstützt diese Batterie bis zu 11 kW.
  • Kleine Batterie (37 kWh LFP): Für die Basisvariante und Modelle mit kleineren Akkus gibt Volkswagen an, dass diese eine geringere Ladeleistung bieten werden. Genaue kW-Werte für die Einstiegsmodelle werden in den Quellen noch nicht konkret beziffert, es wird jedoch betont, dass die geringere Ladeleistung (zusammen mit der kleineren Akkukapazität) den günstigen Einstiegspreis von rund 25.000 Euro erst ermöglicht.

Käufer, die Wert auf schnelles Laden und Langstreckentauglichkeit legen, sind auf die 52-kWh-Option angewiesen, während die Basismodelle für den urbanen Einsatz mit langsameren Ladezyklen konzipiert sind.

Wie unterscheiden sich die Assistenzsysteme in den verschiedenen Preisklassen?

Die Quellen enthalten keine detaillierte Auflistung spezifischer elektronischer Fahrassistenzsysteme (wie etwa Spurhalteassistenten oder Abstandsregeltempomaten) getrennt nach Preisklassen. Es werden jedoch deutliche Unterschiede in der technischen Ausstattung und Bedienung hervorgehoben, die je nach gewählter Variante variieren.

Wichtigste Unterschiede:

Rekuperation und Ein-Pedal-Fahren: Die leistungsstärkste Variante (211 PS) verfügt über eine dreistufige Rekuperation, die über einen Lenkstockhebel verstellt werden kann. In der stärksten Stufe ist damit „One-Pedal-Driving“ möglich, bei dem das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremst, wenn man den Fuß vom Pedal nimmt.

  • Ladeleistung: Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Ladetechnik. Während die Modelle mit dem großen 52-kWh-Akku (höhere Preisklasse) bis zu 130 kW Gleichstrom (DC) laden können, bieten die Varianten mit kleineren Akkus eine geringere Ladeleistung.
  • Serienmäßige Hardware-Bedienelemente: Unabhängig von der Preisklasse setzt VW beim ID. Polo wieder auf physische Tasten am Lenkrad und Kippschalter für die Klimaanlage sowie einen klassischen Drehregler für die Lautstärke. Dies wird als Rückkehr zur intuitiven Bedienung beschrieben.
  • Retro-Modi: Das digitale Cockpit bietet in allen Modellen die Möglichkeit, zwischen modernen und nostalgischen Anzeigen (z. B. im Stil des Golf 1) zu wählen.
  • Wichtiger Hinweis für Käufer: In den Quellen wird explizit dazu geraten, bei der Bestellung der Basisversion (ca. 25.000 €) genau zu prüfen, welche Assistenzsysteme enthalten sind, da zum Marktstart im April 2026 möglicherweise zunächst nur besser ausgestattete Varianten über 30.000 € sofort verfügbar sein könnten. Es wird empfohlen, beim Händler gezielt nach dem Umfang der Assistenzsysteme für das Einstiegsmodell zu fragen.

© alle Bilder in diesem Artikel by Volkswagen.

Technische Daten.


Technische Daten: VW ID. Polo (Standardmodelle). 

Merkmal
Details

Plattform

MEB+ (Modularer E-Antriebs-Baukasten Plus)

Antrieb

Elektrischer Frontantrieb

Leistungsstufen

116 PS (85 kW), 135 PS sowie 211 PS (155 kW)

Drehmoment

290 Nm (bei der 211-PS-Version)

Höchstgeschwindigkeit

Keine Angabe in den Quellen

Batteriekapazität (Netto)

37 kWh oder 52 kWh

Zellchemie

LFP (Lithium-Eisenphosphat) für 37 kWh; NMC (Nickel-Mangan-Cobalt) für 52 kWh

Reichweite (WLTP)

ca. 300 km (37 kWh) bis zu 450 km (52 kWh)

Ladeleistung DC (Schnellladen)

bis zu 130 kW (bei 52 kWh Akku)

Ladedauer (10% auf 80% DC)

ca. 23 Minuten (bei 52 kWh Akku)

Ladeleistung AC

bis zu 11 kW

Länge / Breite / Höhe

ca. 4,05 m / 1,81 m / 1,53 m

Radstand

2,60 m

Leergewicht

ca. 1.500 kg

Kofferraumvolumen

435 Liter bis 1.243 Liter

Zusatzstaufächer

50 Liter unter der Rücksitzbank; Unterbodenfach im Heck

Einstiegspreis

ab ca. 24.990 €

Wichtige Ergänzungen zu den Modellen:
  • Varianten-Logik: Die Basisversion mit dem 37-kWh-LFP-Akku ermöglicht den günstigen Einstiegspreis von unter 25.000 €, bietet jedoch eine geringere Ladeleistung und Reichweite. Die leistungsstärkere Version mit 211 PS (155 kW) nutzt den großen 52-kWh-NMC-Akku und wird preislich eher bei 32.000 € bis 35.000 € liegen.
  • Platzangebot: Dank des neuen Frontantriebs und des Radstands von 2,60 m (größer als beim Golf 7) bietet der ID. Polo trotz kompakter Außenmaße mehr Kofferraumvolumen als ein aktueller VW Golf.
  • Markteinführung: Der Bestellstart wird für April 2026 erwartet, wobei die Auslieferung der ersten Fahrzeuge voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 (Q3/Q4) erfolgt.


Technische Daten der ID. Polo GTI / GT-Varianten. 

Merkmal
Details / Werte

Modellbezeichnung

ID. Polo GTI (oder GT-Variante)

Maximale Leistung

166 kW (226 PS)

Antrieb

Elektrischer Frontantrieb

Plattform

MEB+ (Modularer E-Antriebs-Baukasten Plus)

Fahrdynamik

Ausgelegt für dynamisches Fahren; sportliche Abstimmung

Verbrauch

Deutlich höherer Verbrauch im Vergleich zu den Standardmodellen

Preis

Voraussichtlich teurer als die Standardmodelle (über 30.000 € bis 35.000 €)

Markteinführung

Nicht zum ersten Marktstart; folgt erst zu einem späteren Zeitpunkt

Zusätzliche Informationen zur sportlichen Variante:
  • Positionierung: Die GTI-Version stellt die höchste Ausbaustufe des ID. Polo dar und richtet sich an „Sportfans“, die Wert auf Dynamik legen.
  • Abgrenzung: Während die zum Marktstart stärkste verfügbare Version 155 kW (211 PS) leistet, bietet der GTI mit 166 kW nochmals ein Leistungsplus.
  • Optik: Es wird erwartet, dass der GTI über sportliche Akzente verfügt, wie etwa markante Linien und möglicherweise Radgrößen bis zu 19 Zoll, die das sportliche Auftreten unterstreichen.
  • Verfügbarkeit: Während die Standardmodelle ab April 2026 bestellbar sein sollen, wird der GTI als nachfolgendes Modell explizit für einen späteren Zeitpunkt angekündigt.

Welche Vorteile bietet der neue Frontantrieb für das Platzangebot und die Alltagstauglichkeit?

Der Wechsel auf die neue MEB+ Plattform mit elektrischem Frontantrieb bringt für den VW ID. Polo signifikante Vorteile mit sich, die ihn sowohl geräumiger als auch praktischer für den täglichen Gebrauch machen.

Vorteile für das Platzangebot.

Durch die Verlegung des Elektromotors an die Vorderachse gewinnt das Fahrzeug im Vergleich zu bisherigen Heckantriebs-Modellen der ID-Familie massiv an Raumökonomie:

  • Überraschend großer Kofferraum: Da im Heck kein Motor verbaut ist, bietet der ID. Polo ein Ladevolumen von 435 Litern. Das sind 70 Liter mehr als beim aktuellen VW Golf. Durch Umklappen der Rücksitze wächst der Stauraum auf 1.243 Liter an.
  • Zusätzliche Staufächer: Das Layout ermöglicht ein 50-Liter-Fach unter der Rücksitzbank sowie ein weiteres Fach unter dem Kofferraumboden. Ein „Frunk“ (vorderer Kofferraum) entfällt jedoch, da dort die Antriebstechnik sitzt.
  • Mehr Beinfreiheit: Mit einem Radstand von 2,60 Metern – was den eines Golf 7 übertrifft – bietet der Wagen trotz kompakter Außenmaße eine überdurchschnittliche Beinfreiheit im Fond.
  • Gewichts- und Bauteilersparnis: Die Konzentration der Technik im Vorderwagen spart Bauteile und Gewicht ein, was das Auto insgesamt geräumiger macht.
Vorteile für die Alltagstauglichkeit.

Neben dem Platzangebot verbessert der Frontantrieb die Eignung als „Elektro-Volkswagen“ für die breite Masse in mehreren Bereichen:

  • Kosteneffizienz: Die frontgetriebene Architektur trägt dazu bei, die Entwicklungs- und Produktionskosten zu senken. Dies ist die Voraussetzung dafür, den angestrebten Einstiegspreis von rund 25.000 Euro zu realisieren.
  • Vertrautes Fahrverhalten: Da Volkswagen traditionell auf Frontantrieb setzt, können die Entwickler ihre Erfahrung einbringen, um ein „echtes VW-Gefühl“ zu erzeugen. Tester beschreiben das Fahrverhalten als komfortabel, neutral und erwachsen.
  • Stadttauglichkeit: Die kompakten Proportionen (ca. 4,05 m Länge) kombiniert mit einer übersichtlichen Fahrposition machen ihn zu einem idealen Alltagsbegleiter für Pendler, Paare oder kleine Familien.
  • Verbesserte Ergonomie: Im Zuge der Neuentwicklung wurde auch die Bedienung optimiert. So kehren physische Schalter (z. B. am Lenkrad und für die Klimaanlage) zurück, was die Handhabung im Alltag intuitiver macht.
Design und Innenraumkonzept.

VW reagiert mit dem ID. Polo auf Kundenkritik an früheren Modellen und setzt auf eine Mischung aus Moderne und Tradition:

  • Exterieur: Das Design ist klassisch und erinnert an eine Mischung aus Polo-Verbrenner und Golf 8. Markante Merkmale sind die typische VW-C-Säule und Räder bis zu einer Größe von 19 Zoll.
  • Bedienung: Eine signifikante Neuerung ist die Rückkehr zu physischen Tasten am Lenkrad und Kippschaltern für die Klimaanlage sowie ein klassischer Drehregler für die Lautstärke.
  • Retro-Features: Das digitale Cockpit bietet einen Retro-Modus, der die Instrumentengrafik klassischer Modelle wie des Golf 1 oder alter Polo-Generationen imitiert.
Platzangebot und Praktikabilität.

Trotz kompakter Außenmaße (ca. 4,05 m Länge) bietet der ID. Polo durch einen Radstand von 2,60 m ein überdurchschnittliches Platzangebot:

  • Kofferraum: Mit einem Volumen von 435 Litern (erweiterbar auf 1.243 Liter durch Umklappen der Rücksitze) übertrifft er sogar den aktuellen VW Golf.
  • Zusatzstauraum: Es gibt ein Unterbodenfach sowie ein 50-Liter-Fach unter der Rücksitzbank. Einen „Frunk“ (vorderer Kofferraum) gibt es aufgrund der Antriebstechnik vorne nicht.

Wie kombiniert VW beim ID.Polo moderne Elektro-Technik mit klassischem Retro-Design?

Volkswagen kombiniert beim ID. Polo modernste Elektro-Technik mit nostalgischen Designelementen, um eine Brücke zwischen der Tradition der Marke und der elektrischen Zukunft zu schlagen.

Retro-Elemente in der digitalen Benutzeroberfläche.

Die auffälligste Verbindung von Alt und Neu findet sich im Digitalcockpit. VW hat spezielle Retro-Modi integriert, mit denen die Anzeige der Instrumentengrafik angepasst werden kann:

  • Klassische Tacho-Grafiken: Das Display kann so eingestellt werden, dass es die Instrumenteneinheiten früherer Generationen, wie die des Golf 1 oder alter Polo-Modelle, täuschend echt imitiert.
  • Nostalgische Navigations-Optik: In der Retro-Ansicht zeigt der große Touchscreen die Navigationskarte mit simulierten Papierfalten, als handele es sich um einen alten Straßenatlas.
  • Vintage-Anzeigen: Es gibt Darstellungen eines analogen Radios sowie eines klassischen Walzentachos, um den Charme früherer Jahrzehnte einzufangen.
Rückkehr zur klassischen Ergonomie.

VW reagiert auf Kundenfeedback und ersetzt moderne, oft kritisierte Touch-Slider durch bewährte physische Bedienelemente:

  • Echte Tasten: Das Lenkrad verfügt wieder über klassische, mechanisch drückbare Tasten anstelle von Touch-Flächen.
  • Haptische Schalter: Für die Klimaanlage werden wieder Kippschalter und in der Mittelkonsole ein klassischer Drehregler für die Lautstärke verbaut.
  • Vertrautes Design: Die Gestaltung folgt der neuen Designsprache „Pure Positive“, die durch vertraute Formen Vertrauen und Sympathie ausstrahlen soll.
Exterieur: Klassische Proportionen.

Obwohl der ID. Polo auf einer völlig neuen Plattform basiert, orientiert sich das äußere Design stark an den ikonischen Silhouetten von Polo und Golf:

  • Wiedererkennungswert: Merkmale wie die typische VW-C-Säule wurden beibehalten, um das Fahrzeug sofort als Volkswagen identifizierbar zu machen.
  • Kompakte Maße: Trotz moderner Technik bleibt das Auto in seinen Abmessungen fast identisch zum bekannten Verbrenner-Polo, was ihn als handlichen Stadtwagen positioniert.
Moderne Elektro-Technik als Basis.

Diese Retro-Details sitzen auf der hochmodernen MEB+ Plattform, die technische Innovationen bietet:

  • Neuer Frontantrieb: Im Gegensatz zu bisherigen ID-Modellen nutzt der ID. Polo einen elektrischen Frontantrieb, was die Kosten senkt und das Platzangebot im Innenraum massiv vergrößert (435 Liter Kofferraumvolumen).
  • Effiziente Batteriesysteme: Kunden können zwischen einer preisgünstigen 37 kWh LFP-Batterie (ca. 300 km Reichweite) und einer leistungsstarken 52 kWh NMC-Batterie (bis zu 450 km Reichweite) wählen.
  • Schnellladefunktion: Der Wagen unterstützt eine Ladeleistung von bis zu 130 kW, womit der Akku in etwa 23 Minuten von 10 % auf 80 % geladen werden kann.
  • Fahrdynamik: Ein tiefes Fahrwerk und eine neue Achskonstruktion sorgen für ein ausgereiftes und „erwachsenes“ Fahrgefühl, das durch modernes One-Pedal-Driving ergänzt wird.

Wie funktionieren die Retro-Modi im digitalen Cockpit?

Die Retro-Modi im digitalen Cockpit des VW ID. Polo ermöglichen es, die moderne Display-Anzeige in ein nostalgisches Design zu verwandeln, das an klassische Volkswagen-Modelle erinnert.

© alle Bilder in diesem Artikel by Volkswagen.

Es werden verschiedene visuelle Elemente genutzt, um den Charme früherer Jahrzehnte zu imitieren:

  • Instrumentengrafik im Golf-1-Stil: Die Cockpit-Instrumente direkt vor dem Fahrer lassen sich so einstellen, dass sie exakt so aussehen wie die Anzeigen im ursprünglichen Golf 1 oder in alten Polo-Generationen.
  • Navigationskarte mit Papierfalten: Auf dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole wird die Navigationskarte in der Retro-Ansicht mit scheinbaren Papierfalten dargestellt, was das Aussehen eines klassischen, auseinandergefalteten Straßenatlas simuliert.
  • Nostalgische Radio- und Tachoanzeigen: Das System bietet die Darstellung eines analogen Radios sowie eine Anzeige im Stil eines alten Walzentachos.
  • Einfache Umschaltung: Der Fahrer kann über das Menü zwischen den normalen digitalen Anzeigen und diesen „Oldschool-Varianten“ hin- und herschalten.

Diese Funktionen sind Teil der neuen Designphilosophie, mit der Volkswagen die eigene Markenhistorie in die Elektromobilität integriert und Nostalgie mit modernster Technik kombiniert.

Preisgestaltung und Markteinführung.

  • Einstiegspreis: Volkswagen strebt einen Startpreis von rund 24.990 Euro an.
  • Verfügbarkeit: Bestellungen sollen ab April 2026 möglich sein. Die tatsächliche Markteinführung wird für das Frühjahr 2026 bzw. das zweite Halbjahr 2026 (Q3/Q4) erwartet.
  • Herausforderungen: Es gibt Berichte über mögliche Verzögerungen bei den günstigen LFP-Batterien, weshalb zum Start primär teurere Varianten über 30.000 Euro verfügbar sein könnten.

Wettbewerb im Konzern: Cupra Raval.

Auf der gleichen MEB+ Plattform wird der Cupra Raval basieren. Dieser soll noch vor dem ID. Polo auf den Markt kommen (Weltpremiere März 2026) und zeichnet sich durch ein aggressiveres, sportlicheres Design aus. Technisch sind beide Fahrzeuge weitgehend identisch, inklusive der Option auf Soundmodule, die Motorgeräusche imitieren.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen dem ID.Polo und dem ID.3?

Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem ID. Polo (basierend auf der Studie ID.2all) und dem ID.3 liegen vor allem in der technischen Plattform, dem Antriebskonzept, der Bedienung und dem Preis.

Plattform und Antriebskonzept.

Der ID. Polo ist das erste Modell von Volkswagen, das auf der weiterentwickelten MEB+ Plattform basiert. Ein entscheidender technischer Unterschied ist der Wechsel zum Frontantrieb. Während der ID.3 (wie alle bisherigen ID-Modelle) auf Heckantrieb setzt, wandert der Motor beim ID. Polo nach vorne. Dieser Wechsel spart Bauteile sowie Gewicht und sorgt für eine effizientere Raumausnutzung im Heck.

Preis und Marktpositionierung.

Der ID. Polo soll die Elektromobilität deutlich erschwinglicher machen. Mit einem anvisierten Einstiegspreis von rund 24.990 Euro ist er etwa 8.000 Euro günstiger als der ID.3, der bislang das günstigste Elektro-Einstiegsmodell von VW war. Er wird daher als der eigentliche „Elektro-Volkswagen“ für die breite Masse positioniert.

Bedienkonzept und Interieur.

VW reagiert beim ID. Polo auf Kritik an der Bedienung früherer ID-Modelle wie dem ID.3:

  • Physische Bedienelemente: Im Gegensatz zum ID.3 kehrt der ID. Polo zu klassischen Tasten am Lenkrad (ohne Slider) und mechanischen Kippschaltern für die Klimaanlage zurück.
  • Haptik: Es gibt wieder einen physischen Drehregler für die Lautstärke in der Mittelkonsole.
  • Retro-Features: Einzigartig für den ID. Polo ist die Möglichkeit, das digitale Cockpit in einen Retro-Modus zu versetzen, der die Optik klassischer Modelle wie des Golf 1 oder alter Polo-Generationen imitiert.
Platzangebot und Abmessungen.

Obwohl der ID. Polo mit ca. 4,05 m Außenlänge kompakter ist als der ID.3, nutzt er den Raum durch den Frontantrieb extrem effizient:

  • Kofferraum: Er bietet ein Ladevolumen von 435 Litern, was nicht nur den ID.3, sondern sogar den aktuellen VW Golf (um 70 Liter) übertrifft.
  • Radstand: Mit 2,60 Metern bietet er einen Radstand, der größer ist als der eines Golf 7, was für beachtliche Beinfreiheit im Innenraum sorgt.
Benennung und Designphilosophie.

Der ID. Polo bricht mit der bisherigen Nomenklatur der ID-Familie. Er ist das erste Modell, das keine Nummer (wie ID.3 oder ID.7), sondern einen traditionellen Namen trägt. Auch das Design ist konventioneller und orientiert sich stärker an der bekannten Silhouette des Verbrenner-Polos, anstatt das futuristische „Brotbox-Design“ anderer E-Autos zu verfolgen.

Wann ist mit der sportlichen GTI-Version des ID. Polo zu rechnen?

Die sportliche GTI-Version des ID. Polo wird laut den Quellen nicht unmittelbar zum Marktstart des regulären Modells verfügbar sein. Während für die Basisvarianten ein Bestellstart ab etwa April 2026 und eine Markteinführung zwischen dem Frühjahr und dem späten Herbst 2026 (Q3/Q4) geplant ist, soll der ID. Polo GTI erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Sportliche Variante im Überblick:
  • Leistungsdaten: In der höchsten Ausbaustufe wird der GTI über eine Leistung von 226 PS (166 kW) verfügen. Zum Vergleich: Die stärkste zum Verkaufsstart verfügbare Version leistet 211 PS (155 kW).
  • Fahrdynamik und Kosten: Diese Version ist speziell für Fahrer konzipiert, die Wert auf dynamisches Fahren legen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass mit der höheren Leistung auch ein steigender Verbrauch und ein höherer Anschaffungspreis einhergehen werden.
  • Modellstrategie: Volkswagen plant neben dem GTI auch eine Cross-Variante des ID. Polo, die ebenfalls erst nach dem Start der Standardmodelle erscheinen soll.
  • Interessenten für die GTI-Version müssen über den allgemeinen Marktstart im Jahr 2026 hinaus Geduld aufbringen, da dieses Modell explizit als nachfolgende Variante angekündigt ist.
Lohnt sich die sportliche GTI-Variante im Alltag?

Ob sich die sportliche GTI-Variante (oder GT-Version) des ID. Polo für den Alltag lohnt, hängt stark von Ihren persönlichen Prioritäten ab. Die Quellen ziehen hier eine deutliche Trennung zwischen praktischer Vernunft und sportlichem Fahrvergnügen.

Argumente für die Standardmodelle im Alltag.

Für die meisten Fahrer ist die Standardversion laut den Quellen die praktischere Wahl für den täglichen Gebrauch:

  • Ausreichende Leistung: Bereits die zum Marktstart verfügbaren Standardmodelle bieten Leistungen von 116 PS bis 211 PS. Die 211-PS-Variante wird als „ausgereift und erwachsen“ beschrieben und bietet bereits ein sehr flottes Fahrgefühl, das für den Alltag mehr als ausreicht.
  • Höhere Effizienz: Mit der sportlichen GTI-Variante und ihrer höheren Leistung steigt zwangsläufig auch der Energieverbrauch. Für das tägliche Pendeln oder Einkaufen sind die Standardvarianten daher effizienter.
  • Komfort im Fokus: Die Standardmodelle sind auf Komfort und Zuverlässigkeit getrimmt. Tester beschreiben das Fahrverhalten als sehr komfortabel, wobei die Lenkung dennoch präzise bleibt.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Die GTI-Version wird vermutlich deutlich teurer sein als die Basismodelle. Da bereits die gut ausgestatteten Standardmodelle mit großem Akku preislich deutlich über der 25.000-Euro-Marke liegen (ca. 32.000 bis 35.000 Euro), wird der GTI ein noch größeres Budget erfordern.
Wann sich die GTI-Variante lohnen kann.

Trotz der praktischen Vorteile der Standardmodelle gibt es spezifische Gründe, auf den GTI zu warten:

  • Maximale Dynamik: Mit 226 PS (166 kW) bietet der GTI die höchste Ausbaustufe und ist gezielt für „Sportfans“ konzipiert, die Wert auf ein dynamisches Fahrerlebnis legen.
  • Emotionale Bindung: Da der Polo für viele eine lange Tradition hat, könnte der GTI für Liebhaber der Marke das emotionalere und begehrenswertere Modell sein.
  • Sportliche Optik: Es ist davon auszugehen, dass der GTI durch spezifische Designelemente und größere Räder (bis zu 19 Zoll sind bereits für die Top-Standardversion bestätigt) optisch markanter auftritt.

Wenn Ihnen Praxisnähe, Komfort und ein günstigerer Preis wichtig sind, ist die Standardversion die bessere Wahl für den Alltag. Sie bietet bereits genügend Platz (435 Liter Kofferraum) und eine gute Übersichtlichkeit für den Stadtverkehr. Der GTI hingegen ist ein Nischenmodell für Enthusiasten, das erst zu einem späteren Zeitpunkt nach dem offiziellen Marktstart im Jahr 2026 erscheinen wird.

 

Fazit.

Der VW ID. Polo ist ein vielversprechendes Konzept für ein alltagstaugliches, kompaktes Elektroauto. Er punktet durch ein enormes Platzangebot, eine intuitive Bedienung mit echten Tasten und ein ausgereiftes Fahrwerk. Der Erfolg wird maßgeblich davon abhängen, ob Volkswagen das Preisversprechen von unter 25.000 Euro zeitnah zum Marktstart einlösen kann.

Disclaimer / Abgrenzung

Stromzeit.ch übernimmt keine Garantie und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen Texte, Massangaben und Aussagen.


Quellenverzeichnis (Februar 2026).


WV Media-Bilder Download.
© alle Bilder in diesem Artikel by Volkswagen:
https://vw.media-corner.ch/

Vielen Dank an Volkswagen für Media-Bilder im Media Corner.

 

ID Polo Videos.

Wir drehen eine Runde: VW ID.Polo – E wie endlich
https://www.youtube.com/watch?v=l1WqECTptoQ 

Lance testet den neuen VW ID. Polo | auto mobil
https://www.youtube.com/watch?v=EPCAjHUDZ_w

VW Polo ID2 - „Nicht mehr namenlos”
https://www.youtube.com/watch?v=P1s0R-2OarM

Neuer VW ID. Polo & CUPRA Raval: DAS kommt 2026 auf uns zu! I NOWAG I 4K
https://www.youtube.com/watch?v=wlpedf8p2xw

VW ID. Polo EV 2026: Kommt der Schock-Preis? Alles über Verspätungen & Fakten!
https://www.youtube.com/watch?v=eekCWWM0RHU

Der neue Volkswagen ID Polo GT: Ausführlicher Testbericht
https://www.youtube.com/watch?v=eQ8s3ozDnIA

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