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AKWs Milliardengräber: die neuen europäischen Kernkraftwerke im Vergleich.

AKWs Milliardengräber: die neuen europäischen Kernkraftwerke im Vergleich.
Die neuen europäischen Kernkraftwerke im Vergleich.
Übersicht über die geplanten und effektiven Kosten (bzw. aktuellsten Schätzungen) für die genannten europäischen Kernkraftwerksprojekte:

  • Flamanville 3: Die Summe von 23,7 Milliarden Euro umfasst neben den reinen Baukosten (ca. 13,2 Mrd. EUR) auch erhebliche Finanzierungskosten sowie Rücklagen für Rückbau und Entsorgung.
  • Hinkley Point C: Die Kostensteigerung wird primär auf die Inflation, den Brexit, die Pandemie und massive technische Designänderungen zurückgeführt.
  • Paks II: Obwohl der Vertragswert mit Rosatom offiziell bei 12,5 Milliarden Euro liegt, warnen Experten vor massiven Kostensteigerungen durch die jahrelangen Verzögerungen und notwendige technische Nachbesserungen bei der Kühlung.
  • Polen: Die Kostenschätzungen für das erste polnische AKW haben sich bereits in der Planungsphase von ursprünglich ca. 12,5 Milliarden Euro auf nunmehr rund 35 Milliarden Euro fast verdreifacht.
  • Systematisches Risiko: Marktanalysten weisen darauf hin, dass bei europäischen AKW-Neubauprojekten eine zwei- bis dreifache Kostenüberschreitung gegenüber der ursprünglichen Planung eher die Regel als die Ausnahme ist.

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