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Kernfusion erklärt, physikalische Grundlagen und das Lawson-Kriterium, Kernkräfte und das Prinzip der Bindungsenergie.
Die Möglichkeit, durch Kernfusion Energie zu gewinnen, lässt sich über die Bindungsenergie pro Nukleon (Protonen und Neutronen) erklären. Kernkräfte, die die Bausteine im Atomkern zusammenhalten, wirken primär als Volumenkraft. Dies bedeutet, dass ein Nukleon umso stabiler gebunden ist, je mehr unmittelbare Nachbarn es umgeben. Bei kleinen Kernen überwiegt der Oberflächeneffekt negativ: Nukleonen an der Oberfläche haben weniger Nachbarn, was die Gesamtstabilität mindert. Je grösser ein Kern wird, desto geringer wird das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen, und die Stabilität steigt.
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